Sechs Tage Carnivor

08.01.2019 17:47

Habe ich noch garnicht erzählt: kurz vor Weihnachten habe ich ein Wildschwein bekommen. Und das habe ich dann innerhalb von einer Woche, bis auf das, was ich weggegeben habe, aufgefressen. Und es war richtig gut. Einfach jeden Tag ein oder zwei Mahlzeiten Wildschwein bis zur Sperre und fertig war es.

Da ich keinen Kühlschrank für Fleisch habe, hab ich es einfach zerteilt und aufgehängt und dann einen Ventilator zum Antrocknen benutzt. Das ging recht gut. Auch der normale Trockner war im Einsatz. OK, am letzten Tag war es dann schon etwas zu trocken, aber ansonsten wars eigentlich perfekt. Und da auch etwas Fett dran war, war es auch recht befriedigend.

So kam es, dass ich nach drei Tagen absolut nichts anderes mehr gewollt hätte und nichts vermisste. In den ersten drei Tagen hatte ich nach Lust auf was anderes, aber ab dem vierten Tag war das weg und Wildschwein hat vollkommen gereicht.

Die Verdauung war ok, der Bauch flach, das Körpergefühl gut.

Also dass da manche Menschen jahrelang carnivor essen und darauf gut klarkommen ist für mich eigentlich logisch.

Na ja, nun ist es aber aufgefuttert, war ja nicht so groß, und nun gehts eben wieder "normal" weiter. Solche Experimente bereichen die Erfahrungspalette und die Möglichkeiten auch wieder etwas und man ist alles in allem flexibler und kann sich auf bestimmte Situationen besser einstellen. Es ist also kein Problem, wenn man mal eine größere Menge Fleisch bekommt, was ja in der Urzeit durchaus der Fall war, als man Mammuts und Wollnashörner erlegte. Man geht dann einfach auf Carnivore für eine Zeit und gut ist es. Da habe ich mich früher einfach mehr gestresst. 

Ansonsten ist das Wetter hier (Sturm, Regen und kalt) wirklich was für einen Winterschlaf...

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