Ausblick 2019

07.01.2019 15:51

Und noch etwas, und das passt sogar irgendwie ins Star Wars Konzept, scheint sich anzudeuten: die Auswirkungen des Systems trifft zunehmend die, die das System zum Negativen verändert haben. Deswegen sind die Anhänger der dunklen Seite oft deformiert, hässlich und irgendwie beschädigt, weil eben die Energie von Hass, Zorn, Wut, Lüge und Kälte immer auf den Verursacher auch zurückfallen. Und genau das passiert anscheinend zunehmend auch in real.

Was meine ich?

Heute wird viel über die Rettung des Klimas diskutiert und nicht nur das, es werden auch strenge Maßnahmen verlangt und zum Teil auch durchgezogen. Ich erinnere hier an die Dieselfahrverbote usw usf... Vorreiter dieser Entwicklung sind die Grünen, die sich als Retter des Weltklimas etablieren wollen und nicht etwa durch konstruktive und clevere Lösungen auffallen, sondern zumeist Verbote fordern.

Da wird ja dann viel Trara gemacht, die Jugendlichen werden entsprechend angelockt und aufgehetzt, man präsentiert sich als die Partei, die nun die Welt rettet. Und am Liebsten würde man alles verbieten. Fleischessen - schlecht fürs Klima - also am Besten verbieten. Autofahren dito. Kohlekraftwerke - dito. Am Besten alles verbieten.

Für sich selber gelten diese Verbote natürlich nicht. So wie die SPD-Granden ihre eigenen Kids auf elitäre Privatschulen schicken, statt das zu tun, was sie für die Normalbevölkerung fordern, nämlich ihre Kinder in die Multi-Kulti-Klassen zu stecken, wo jeder weiß, dass da am Ende nichts bei rauskommen wird, so nehmen es die Grünen auch nicht so genau mit dem Klimaschutz, wenn es IHREN Bedürfnissen widerspricht:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/katharina-schulze-zum-eis-essen-nach-kalifornien/

Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, verkündet: „Da die Anderen die Hände in den Schoß legen, müssen wir die Welt retten.” Im Moment ist sie mal eben nach Kalifornien geflogen ...

Zum Eisessen und Urlaub machen.

(...) eben twitterte sie doch noch: Fight climate change! #actnow. In Kalifornien mit dem Einweg-Eisbecher und Plastiklöffel?

Und dito der Grüne Cem Özdemir:

https://twitter.com/cem_oezdemir/status/1080565247495294982/photo/1

Der war zum Jahreswechsel mal eben in Südamerika. Urlaub machen. Immerhin hat er sich da klimaneutral auf einem Esel fortbewegt. Man ist ja ökologisch...

„(…) Doch niemand fliegt häufiger als die Grünen. Das hat jetzt die Bürgerinitiative »München Pro 3. Startbahn« in einer beeindruckenden Sammlung der fliegerischen Aktivitäten von Schulze und ihrer grünen Kollegen dokumentiert. Ihre Fotorelikte auf den diversen »social media« und Abgeordnetenwatch erlaubte einen kleinen Einblick in das beeindruckende Flugreiseprogramm in alle Welt. Athen, Barcelona, Brüssel, Dänemark, Helsinki, Indien, Kuba, Lissabon, Madrid, Moskau, Washington, Mongolei – viele, sehr viele schöne Weltreisen für eine bayerische Grüne, die eigentlich die Heimat schützen will.

Selbst exzessiv fliegen, dies aber Anderen verbieten wollen – eine grüne Lieblingsdisziplin. (…)“

Das sind FAKE-Parteien. Pharisäer. Wasser predigen und Wein trinken.

Aber, der Zorn der neu angelockten und überzeugten Klimaretter schlägt nun auf diese Leute zurück. Und was heisst das? Wenn die weiterhin Erfolg haben wollen, müssen sie sich nun selber diese Freiheiten verbieten!!! Hier schlägt das System, was sie selber etabliert und geformt haben, also gnadenlos auf sie selber zurück. Sie haben die Verbote gefordert, haben sich als Klimaretter positioniert, jeden angeklagt, der sich nicht an ihre Vorgaben hielt, haben die Menschen aufgestachelt und angelockt und nun kriegen sie es selber zu spüren, was es heisst, wenn man plötzlich nicht mehr DARF.

Die Basis der Partei wird die jetzt genau beobachten. Also genau die Leute, die sie selber angelockt und fanatisiert haben. Genau die werden dann genau schauen, was die machen ... und wehe, die wird weiter so exzessiv fliegen... dann wird sie für die Klimaretterbasis untragbar.

The Empire strikes back.

Und das gilt auch für viele Veganer.

Oh was habe ich mir anhören müssen, das Fleischessen schlecht sei. Für die Gesundheit und natürlich vor allem fürs Klima. Und dann die vielen Pferde-, Hunde-, Katzen-, Schweinekuschelfotos auf Facebook. "Ich bin vegan!" und dann viele Fotos mit Pferden, Hunden, Kühen, Kuscheln mit geretteten Hausschweinen... und natürlich alles, um auch das Klima zu retten.

Auch hier: das System, dass sie etabliert haben, schlägt jetzt genau auf diese Menschen zurück!

www.sueddeutsche.de/wissen/oekobilanz-haustiere-hunde-katzen-pferde-futter-klimawandel-1.4268790

Das Pferd als Klimasünder

Besonders schlecht ist demnach die Umweltbilanz von Pferden. Die Haltung eines Pferds über ein Jahr entspreche der Umweltbelastung einer 21 500 Kilometer langen Autofahrt.

Von den betrachteten Haustieren wiesen Pferde die mit Abstand schlechteste Umweltbilanz auf. Die Haltung eines Pferdes über ein Jahr hinweg entspricht gemäß den Berechnungen von Jungbluth und seiner Mitarbeiterin Jasmin Annaheim der Umweltbelastung einer 21 500 Kilometer langen Autofahrt. Das ist deutlich mehr als ein durchschnittliches Fahrzeug in Deutschland pro Jahr zurücklegt (gut 13 000 Kilometer). Die Ökobilanz eines Hundes entspricht einer jährlichen Autofahrleistung von 3700 Kilometern. Der Buchtitel "Time to eat the dog?" gebe somit ein falsches Bild der Situation wieder, sagt Jungbluth. Bei einer Katze entspricht die Umweltbelastung 1400 jährlichen Fahrkilometern.

Bin mal gespannt, wieviele Veganer, oder klimabeswusste Menschen generell, nun ihre Pferde abgeben! Wäre ja nur folgerichtig, wenn man die Kuh als Klimasünder hinstellt und die Reduktion des Fleischessens fordert! Dann müsste man selber ja auch bereit sein, auf dem Boden zu bleiben, um im Bild der Flugreisen zu bleiben, oder eben ein klimaneutraleres Hobby statt Reiten und Pferdezucht zu wählen!

Generell steigt die Umweltbelastung mit der Größe des Haustiers. Große Tiere fressen und trinken mehr. Günstig ist es natürlich, wenn mehrere Personen, etwa eine Familie, das Tier gemeinsam halten. Das verbessert die Pro-Kopf-Bilanz. Die Studie zeigt auch, dass die Art der Haltung sowie das Futter einen markanten Einfluss auf die Umweltbelastung haben kann. "Es ist zwar nicht zu erwarten, dass ein Pferd bei optimal umweltfreundlicher Haltung auf das Niveau eines Hundes kommt", sagt Annaheim. "Aber werden anstelle von Stroh als Streu lokale Hobelspäne verwendet, sinkt die Umweltbelastung immerhin um fast 30 Prozent."

Aber macht euch mal diese ganze Absurdität dieser ganzen Berechnungen klar!!

Das dauert nicht mehr lange und die fangen an, Joggen zu verbieten, weil man da mehr CO2 ausatmet. Das ist so eine nach unten führende Denkschleife. Man fängt an, ein Problem zu erkennen und will das lösen. Dann fängt man an, bei anderen ein Fehlverhalten zu kritisieren, dann kommen Verbote, dann fängt einer an, sich selber zu hinterfragen oder von außen kommen kritische Anmerkungen (wir fliegen ja auch / ihr fliegt ja auch) und ganz am Schluss steht der kollektive Selbstmord als logische Konsequenz.

Es sind absurde Analysen.

Statt mal die wirklichen Probleme zu lösen, Bevölkerungswachstum, Ressourcenverbrauch durch Wachstumszwang, der Trend zur Gier, zur Sucht und zum Narzissmus, der dann wieder noch mehr dieser Probleme hervorbringt, fängt man an, die Hunde, Katzen und Pferde nun auf ihre Klimaschädlichkeit abzuchecken.

Vollkommen absurd!

Aber das Schöne: dieses etablierte System schlägt nun immer mehr auch auf die zurück, die es eingerichtet haben. Und das ist gut so. Jeder, der sich nun als grüner Klimaretter positioniert, dem kann man diesen grünen Schreihals Katharina Schulze unter die Nase reiben und jeder, der sich als klimaneutraler Veganer mit Pferdebildchen ablichtet, der muss damit rechnen, dass irgendjemand mal diesen Artikel rauskramt.

Passend dazu der englische Spruch: Eat your own dogfood!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück