Beispiel Hazda

07.11.2018 21:34

Ich muss gerade lachen. Hier mal ein Foto von den pflanzlichen Produkten, die die Hazda in Tansania so verzehren:

Quelle: 

www.researchgate.net/profile/J_Berbesque/publication/229084329/figure/fig1/AS:300886661320711@1448748378274/Examples-of-Hadza-foods.png

Also da würden so manche Rohies aber lange Gesichter machen, wenn das so die Diät wäre!

Aber gut, Honig und Fleisch kommen da ja noch dazu. Sieht dennoch ganz anders aus als im Orkoskatalog.

Aber auch da: die Segnungen der Moderne: www.footsteps-in-africa.com/blog/cupcakes-in-the-kalahari

The General Manager of Grassland Bushman Lodge, Eluan Rabe's daughter recently celebrated her 1st birthday at the lodge. Eluan and his wife thought it would be a good gesture to share some of the birthday cupcakes with their Bushman family… What an incredible sight this was!

Schaut euch die Fotos ruhig mal an. Man kann die Menschen einfach nicht in Ruhe lassen und man möchte, eine Beobachtung, die ich auch gemacht habe, die Menschen immer zu sich runter ziehen.

Es gibt, so habe ich festgestellt, so eine Art inneren Anzeiger, was richtig und falsch ist und zumeist kommen diese Zeichen in Form von Glücksgefühlen / Erfüllung oder Schuldgefühlen. Macht man es richtig, wird man glücklicher / erfüllter. Führt man ein falsches Leben, gibts Schuldgefühle.

Ist beim Essen so und natürlich in der Liebe.

Sowie man gegen die Natur verstößt und sich künstlichen Genuss verschafft, ein falsches Leben führt und gegen die Naturgesetze verstößt, sofort kommen Schuldgefühle hoch. Wenn dann einer ankommt, der noch näher an der Natur ist und sich dann natürlich auch natürlicher ernährt, sofort kommen dann die Versuche, diesen Menschen mit "runterzuziehen". Ich habe das gerade bei Rohkostkindern oft beobachtet. Da wird oft versucht, die zu verführen.

In der Liebe führt es dann zumeist zu Aggressionen und Ablehnung. Im Fall des Jesus Christus, der Verkörperung bedingungsloser Liebe (ohne Sünde, also ohne gegen die Naturgesetze der Liebe verstoßend) hat man dann sogar den Mord nicht gescheut, um sich der Schuldgefühle zu entledigen.

«Gott» ist die Natur, und Christus ist die Verwirklichung des Naturgesetzes. (Wilhelm Reich)

Es muss anscheinend so unerträglich gewesen sein, dass man ihn auch noch verhöhnt, gefoltert und drangsaliert hat.

Was sagt das über den inneren Zustand der Menschen aus?

"Das lebendige Leben wird von Christus repräsentiert. Er ist einfach ungeniert gesund – und allein. Weil er so ist, wie er ist, erinnert er alle anderen Menschen an ihre emotionelle Verkrüppelung. Er ist faszinierend, die Menschen saugen sich mit seinem brillanten Charisma voll, doch sie können nicht so sein wie er, obwohl jeder Mensch diesen Christus, das ungepanzerte, nur lebendige Leben in sich trägt. Die Erkenntnis, dass sie so sein könnten wie Christus und dass sie dieses lebendige Erleben niemals erfahren werden, dass es nicht zu "haben" ist, diese Erkenntnis ist ein unerträglicher Schmerz. Die einzige Methode, sich Christus zu bemächtigen, ist seine Vernichtung. Und deshalb müssen sie ihn ermorden. Sie ermorden den Christus seither in allen Kindern, sie ermorden ihn in der natürlichen Umgebung und in sich selbst."

(Wilhelm Reich)

Im kleinen finden wir diesen Christusmord auch immer wieder.

Menschen, die nah an der Natur leben, sind oft noch wie Kinder. Sie erhalten sich da eine gewisse Unschuld und sind neugierig und kriegen dann was? Wildschwein, Süßkartoffeln oder Mangos aus dem Garten? So ein Tausch auf gleicher Ebene? Natürlich nicht, sondern Schrott. Da wird diese Neugierde oft ausgenutzt und dann ist der Schaden irgendwann gemacht.

Wieso macht man es? Wahrscheinlich weil man unterbewusst einfach nicht ertragen kann, wenn andere glücklicher / lebendiger sind. Und warum sind sie glücklicher? Weil sie natürlicher leben und die Naturgesetze mehr achten.

Je falscher das Leben, desto schlimmer werden die Schuldgefühle und desto unerträglicher werden die, die nicht so leben, sondern hier schon (oder noch) andere, gesündere Wege gehen. Und so kommt es, dass da ein kleines weißes Baby hockt und die doch recht gesund aussehenden Buschleute den gleichen Schrott kriegen, den das Baby, Achtung, zur Feier des Tages bekommt.

Christusmord ist "den Kindern der Zukunft" gewidmet, denn in jeder Generation, in jedem neuen Menschenleben wird Christus wiedergeboren, ist die Chance gegeben, dass das natürliche Leben nicht gebrochen wird. „Die Kinder der Zukunft" ist Reichs Vision einer neuen Kultur des Menschen, in der die Gesetze des Lebendigen regieren.

Und was macht man? Alkohol und Süßigkeiten.

Ich spanne den Bogen zu Hans Joachim Maaz und unserer Gesellschaft, die genau dieses falsche Leben führt und deswegen ebenfalls massiv von Schuldkomplexen geplagt ist und nun anscheinend aus Selbsthass diese Gesellschaft zerstören will (Deutschland verrecke! Und damit auch alle, die es erhalten wollen) und die dazu eben die Grenzen aufmachen wollen, um so aus den genannten Schuldkomplexen heraus die Gesellschaft und das falsche Leben ändern wollen. Nur wird das, was dann übrig bleibt, nicht das sein, was man sich erhofft. Getreu dem Grundsatz: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Statt die Buschleute mit Haribo zu füttern, sollte man sich von ihnen etwas abschauen.

Und statt die Gesellschaft hier mit Gewalt zu verändern, gegen den Willen anderer Menschen, sollte man lieber in sich die Veränderung vollziehen, so dass man selber wieder ein natürlicheres und gesünderes Leben führt.

Was kann ich von den Buschleuten lernen? Oder von anderen Naturvölkern?

Na als erstes, wie man sich gut und nährstoffreich ernährt! Dass es Gemeinschaften braucht. Dass, wenn man die Natur mal machen lässt, jeder versorgt wird. Dass ein einfaches Leben anscheinend glücklicher macht als ein kompliziertes. Das es einen Stamm, eine Gemeinschaft, eine Heimat braucht, wo man sich zugehörig und am richtigen Fleck fühlt, und dass diese Gemeinschaft fördernd und die Heimat beschützt sein sollte.

Aber das Wichtigste: man kann lernen, wieder lebendiger / natürlicher zu werden.

Es wäre also viel besser, wenn wir uns an den Völkern orientieren, die noch natürlicher, glücklicher und zufriedener leben und hier einen inneren Wandel vollziehen. Jeder für sich und dann eben doch alle gemeinsam, statt nun so einen Gewaltakt durchzuführen, der, wenn es schlecht läuft, im gegenseitigen Gewaltantun, also im Destruktiven, enden wird.

Das falsche Leben kann nicht durch falsche Handlungen transformiert werden, das endet nur im Chaos, sondern das geht nur, indem man wieder mehr Natürlichkeit in allen Bereichen zulässt.

Dann geht es wieder in die richtige Richtung. Mehr Glück, Freude, Erfüllung und Wohlergehen werden die Folgen sein.

Derzeit nehmen die psychischen Probleme massiv zu.

Warum wohl?

www.orgon.de/artikel-zu-wilhelm-reich-und-orgonomie/%C3%BCber-reichs-christusmord/

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