Beten und Cassia

23.01.2020 19:02

Heute habe ich seit Ewigkeiten mal wieder Cassia gegessen. Ich hatte mir was vom Treffen mitgenommen, aber es lag im Grunde hier nur rum. Ich habe mir angewöhnt, immer abends und morgends eine kleine geistige Übung zu machen, die man mehr oder weniger als "Beten" bezeichnen könnte. Dabei handelt es sich mehr oder weniger um Dankesgebete und positive Affirmationen. Dabei Danke ich aber nicht nur für positive Dinge, die mir passiert sind, zum Beispiel wenn es viele Früchte zu ernten gibt, oder was auch immer man an positive Erlebnisse hat, sondern ich danke auch für Sachen, die ich gerne verwirklichen würde und die mir quasi als Dauerauftrag wichtig sind.

Manchmal verselbstständigt sich das auch und man dankt plötzlich für Sachen, die man überhaupt nicht bewusst auf dem Schirm hatte, die aber unbewusst enorme Wichtigkeit haben. Dass sind dann so verborgene Herzenswünsche, die dann besonders starke Dankbarkeit hervorrufen.

Na ja, im Grunde habe ich mal das Buch "Wahrheiten, die ihr Leben verändern!", von Dr. Joseph Murphy gelesen und mache es so, wie er es da im Buch darlegt.

Obs was "bringt" kann ich so nicht sagen, ich würde mal sagen, ja! Aber man kann das nicht wirklich nachprüfen. Bestenfalls fühlt man sich einfach nur besser und lebt bewusster, was ja auch schon was ist.

Aber ich danke eben nicht nur für die positiven Dinge, sondern wenn ungute Gefühle aufkommen, Ängste, Wut, Ärger, dann danke ich auch dafür und lasse mich da auch vom Geist hinführen, wo das herkommt.

Zumeist will man ja die negativen Gefühle nicht, da gibts ja allerei Tricks und Kniffe, um das quasi wegzuschieben, aber wenn man die auch annimmt und versteht, dann kann das sehr heilsam sein.

Und manchmal lösen sich da eben auch bestimmte Energieblockaden. Man merkt das zum Teil direkt auch körperlich, wo dann diese Blockaden sitzen. Ist mir heute früh passiert. Und wahrscheinlich löst sich dann auch etwas auf der körperlichen Ebene, denn ich hatte plötzlich mal wieder Lust auf Cassia und das Gefühl, dass da was "raus muss".

Ich sags ja immer wieder: wer meinte, alleine roh zu essen reicht, ist wahrscheinlich aus dem Holzweg. Rohkost ist im Grunde nur das Einstiegsfenster. Die Einstiegsdroge quasi. lol .. dahinter gehts erstmal richtig los.

Und man muss sich wirklich auch um die seelischen und geistigen Belange kümmern und sollte die nicht vernachlässigen.

Körper - Geist - Seele - All - Körper - Herz - es hängt eben alles zusammen.

Ansonsten war ich heute wieder zum Sport. Ich habe mein Training etwas umgestellt. Ich probiere da immer mal was Neues. Manchmal mache ich vor allem Übungen mit eigenem Körpergewicht, manchmal packe ich richtig Gewichte drauf. Je nachdem, wie ich Lust habe. 2019 habe ich vor allem mit Gewichten trainiert, nachdem ich 2018 sehr viel Eigengewichtssachen gemacht hatte. Normalerweise trainiere ich Montags, Mittwoch und Freitag den ganzen Körper mal durch und gehe da schon auch bis an meine Grenzen, also so, dass ich das Gewicht nicht mehr stemmen kann am Ende. Dann gehe ich zumeist noch 5km / 30 Minuten aus Laufband. Dienstag, Donnerstag und manchmal Samstag gehe ich dann zumeist 60-70 Minuten aufs Laufband Laufen. Das ist so grob mein Plan. Manchmal mache ich auch weniger, manchmal auch mehr, je nach Gusto, aber ich sehe es mittlerweile etwas wie bei den Kosmonauten, die auch jeden Tag ein bis zwei Stunden trainieren müssen, um nicht in der Schwerelosigkeit einzuschrumpeln. Und wenn man älter wird, dann wird das sogar noch wichtiger als bei jungen Menschen. Deswegen bin ich da auch relativ diszipliniert dabei, ohne mich aber zu knechten, es soll schon Spaß machen. Und wenn ich merke, jetzt reichts mal, mache ich auch mal ein oder zwei Wochen weniger oder auch mal gar nichts.

Ich hatte letzten Sommer mal das Training auf zwei Einheiten Kraftsport reduziert. Das war besser, weil dreimal ist schon heftig. Aber zweimal war mir dann auch irgendwie zu wenig und so habe ich das jetzt seit Jahren mal wieder aufgesplittet und ich mache etwas längere Pausen zwischen den Sätzen. Jetzt gönne ich mir mal eine Minute. Und so trainiere ich jetzt Montag und Donnerstag den Rücken und die Schultern, Dienstag und Freitag die Brust- und Armmuskulatur und Mittag gehe ich Laufen oder auf den Stepper. Da ich aber eben oft nach dem Krafttraining noch 30 Minuten laufe, habe ich in einer Woche alles recht gut ausgelastet.

Schauen wir mal.. es ist erstmal wieder eine Umstellung und so solls ja auch sein, es darf ja nie langweilig werden und man muss immer wieder die Programme wechseln und verändern...

Insgesamt schaue ich aber, dass ich alles in 90 Minuten durch habe. Vor allem beim Krafttraining merkt man, dass nach 45 Minuten der Drive nachlässt. Wenn man dann viel darüber hinaus trainiert, ist es sogar kontraproduktiv. Dann lieber noch 30 Minuten laufen... das ist dann nochmal eine gutes Kreislauftraining und alles kommt wieder in den Fluß.

Wie beim Essen auch, immer mal was Neues ausprobieren.. so bleibt es spannend und interessant.

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