Bienen

24.03.2017 22:20

Ich glaube, die meisten Menschen werden sehr überrascht sein, wenn die Krise aus einer Richtung kommt, wo sie nie dachten, dass sie von dort kommen würde. Im Videointerview auf Stein-Zeit "Bauer vs- Landwirt" sagt der Krimbauer ja genau das, dass da was im Stillen abgeht, in den Ställen, der Massentierhaltung und der industriellen Landwirtschaft und dass deswegen die ganzen Leute wie das Robert-Koch-Institut immer sehr nervös werden, wenn irgendwo mal wieder ein neuer Virus auftaucht.

Heute habe ich beim Arbeiten im Garten Radio gehört. Da kan diese Meldung: 

www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-91288.htm

Über 23% der Bienevölker sind in Sachsen-Anhalt über den Winter eingegangen. Das sind knapp 1/4 aller Völker. Was, wenn es in fünf Jahren 90% sind? Oder 100%?

Immerhin ist man sich des Problems bewusst: www.landespressedienst.de/bienengifte-schmidt-und-eu-kommission-muessen-endlich-handeln/

Aber wenn ich sowas lese, merke ich, dass das auch wieder nur Geschwafel ist:

Das geplante Verbot ist die konsequente Anwendung des Vorsorgeprinzips – auch im Interesse der Landwirtschaft selbst, die auf Bestäuber und andere Nützlinge wie die ebenfalls gefährdeten Schlupfwespenarten angewiesen ist.

Nein, es ist natürlich nicht die konsequente Anwendung das Vorsorgeprinzips, sondern der Schaden ist da und nun will man das irgendwie wieder reparieren, und wird wahrscheinlich rausbekommen, dass das so einfach auch nicht funktioniert.

Vorsorge heisst: Hey, der Scheiss könnte gefährlich sein, also lassen wir es lieber.

Davon sind wir weit entfernt.

Es wird eines immer klarer: wenn wir das System nicht langsam auf den Müll werfen, werden wir darin wahrscheinlich umkommen. Es führt sowieso immer zu Revolutionen, Bürgerkriegen und / oder Aggressionen gegen anderen Länder, wenn nicht vorher irgendwelche schleichenden Entwicklungen immense Probleme auslösen. Die Idee, aus Geld immer mehr Geld zu machen und ALLES dem unterzuordnen, hat zu einer unerträglichen Situation geführt. Von der Zerstörungen von Bindungen und Familien ganz zu schweigen. Und es hat nicht mal, wie versprochen, alle wohlhabend gemacht, sondern es werden immer mehr Menschen arm, während die oberen 1% groteske Reichtümer anhäufen. Also wer immer noch nicht merkt, was das für ein Irrsinn ist, dem ist bald nicht mehr zu helfen.

Diese ganzen Pestizide gibts ja auch nur, weil die Erzeugung der Nahrungsmittel so billig sein muss, damit eben genug Geld für Industrieprodukte da ist und wenn Menschen davon krank werden, na gut, dann wird damit auch noch Geld verdient. Das hat der Krimbauer in seinem Intervies ja treffend dargelegt.

Ich habe ja vor, noch einige Bäume und Sträucher zu setzten, und da werde ich mal schauen, ob da auch was für Bienen zu machen ist. Muss mich aber erstmal informieren. Aber schon cool, wenn immer etwas blüht zwischen März und Oktober.

Na schauen wir mal.

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