Bisschen rumfahren

13.08.2018 15:48

Gestern waren wir mal unterwegs... und dabei sind ein paar Fotos entstanden, die wohl gut zeigen, was die Trockenheit mittlerweile für Schäden verursacht hat:

1. Kleines Feldgehölz nördlich von uns... sieht aus wie im Herbst. Und wir haben nicht Mal Mitte August.

2. Der Landgraben. Wie man sieht, sieht man nichts. Ist ja auch kein Wasser mehr drin. Und das auf den Bruchwiesen, wo das Grundwasser eh hoch ansteht und viele Feucht(!!!)wiesenarten zu finden sind. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, dass der Landgraben schon mal trocken gefallen ist. Auch meine Oldies konnten sich nicht erinnern. Also die letzten 40, 50 Jahre war da immer gut Wasser drin.

Aber irgendwann ist immer das erste Mal...

3. Im Nachbardorf gab es einen Bürgermeister, der hat die Feldwege und Raine mit alten Apfelsorten bepflanzt.

Ich fahre da jedes Jahr runter und schaue, ob was drauf ist. Anfang September 2015 habe ich auch ein paar Fotos gemacht. Da sah es so aus.

Na ja, und so sehen die heute aus:

Mal sehen, wieviele da überhaupt überleben.

4. Wir waren dann auch unten an der Elbe. Die hat auch Niedrigwasser. Der Fährbettrieb ist bis auf weiteres eingestellt.

5. Der Auwald sieht auch scheisse aus...

6. Und die Hecken an den Straßen dito.

Vielleicht müssen wir mal anfangen zu beten. Dann soll es ja besser werden:

Jubeln werden die Wüste und das trockene Land, jauchzen wird die Steppe und blühen wie die Lilie. Sie wird prächtig blühen und sie wird jauchzen, ja jauchzen und frohlocken. Die Herrlichkeit des Libanon wurde ihr gegeben, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Sie werden die Herrlichkeit des HERRN sehen, die Pracht unseres Gottes. Stärkt die schlaffen Hände und festigt die wankenden Knie! Sagt den Verzagten: Seid stark, fürchtet euch nicht! Seht, euer Gott! Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes! Er selbst kommt und wird euch retten. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben werden geöffnet. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen frohlockt, denn in der Wüste sind Wasser hervorgebrochen und Flüsse in der Steppe. Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Wassern. Auf der Aue, wo sich Schakale lagern, wird das Gras zu Schilfrohr und Papyrus. Dort wird es eine Straße, den Weg geben; man nennt ihn den Heiligen Weg. Kein Unreiner wird auf ihm einherziehen; er gehört dem, der auf dem Weg geht, und die Toren werden nicht abirren. Es wird dort keinen Löwen geben, kein Raubtier zieht auf ihm hinauf, kein einziges ist dort zu finden, sondern Erlöste werden ihn gehen. Die vom HERRN Befreiten kehren zurück und kommen zum Zion mit Frohlocken. Ewige Freude ist auf ihren Häuptern, Jubel und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.

www.bibleserver.com/text/EU/Jesaja35%2C1-10

Beten und einen Cloudbuster aufstellen...

Mehr fällt mir nicht mehr ein. Die Menschen zur Vernunft zu bringen, erscheint mir eine zu gewagte Hoffnung. Da müssten solche gewaltigen Bewusstwerdungsprozesse stattfinden... da scheint mir beten und die Anwendung "esoterischer" Ansätze wahrscheinlicher zum Erfolg zu führen, als zu hoffen, dass nun endlich mal ein Umdenken einsetzt.

Wie innen, so aussen und so wie sich die Energie im Menschen anstaut und nicht mehr frei fließt und sich immer wieder in destruktiven Entladungen Luft macht, so sehen nun auch die Flüsse aus, die Wanderbewegungen von Tieren und schlussendlich nun auch die bisher recht harmonische Abfolge von Hoch- und Tiefdruckgebieten. 

So wie die Flüsse eingezwängt werden, nur um immer wieder gewaltsam aus diesem Zwangssystem auszubrechen, wie die Landschaften mit Zäunen zerstückelt werrden, so dass die Tiere nicht mehr frei wandern können, so wie die Kinder "erzogen" werden, die sich dann später beim G20 zusammenrotten und alles in Schutt und Asche legen, so ist nun die Atmossphäre erstarrt, nur um diesen Stau immer wieder hoch destruktiv zu entladen.

Wie gesagt, eine Lösung ist nicht in Sicht.

Dabei haben Gesell, Reich und Schauberger auf verschiedenen Ebenen gezeigt, wo angesetzt werden müsste.

1. Gemeinsamkeiten zwischen Gesell, Schauberger und Reich
 
Die Gedanken von Silvio Gesell zur Kritik des herrschenden Geld- und Zinssystems und zur Suche nach konstruktiven Lösungsmöglichkeiten lassen sich auch in Begriffen beschreiben, die aus einem scheinbar ganz anderen Forschungs-zusammenhang heraus entwickelt worden sind. Gemeint ist die Lebensenergie-Forschung, deren Grundlagen zwischen den 20er und 50er Jahren dieses Jahrhunderts u.a. von Viktor Schauberger und Wilhelm Reich gelegt wurden. Ähnlich wie Silvio Gesell in bezug auf das Geldsystem haben auch diese Forscher auf anderen Gebieten höchst unkonventionelle Sichtweisen entwickelt, die den Rahmen der etablierten Wissenschaften sprengen und sogar das Fundament des mechanistischen Weltbildes in Frage stellen. Von daher ist es sicher kein Zufall, daß alle drei Forscher von den Hauptströmungen der davon betroffenen mechanistischen Wissenschaften immer wieder ins Abseits gedrängt worden sind - durch schlichte Ignorierung oder durch Entstellung und Verketzerung. Bei Reich ging dieser Ausgrenzungsprozeß sogar soweit, daß seine Bücher noch in den 50er Jahren in den USA offiziell verbrannt wurden.
 
Bei allen Unterschieden ihrer Forschungsgebiete sind Schauberger, Reich und Gesell unabhängig voneinander (und ohne voneinander zu wissen) auf ein fundamentales Prinzip des Natürlichen und Lebendigen gestoßen, das dem mechanistischen Welt(un)verständnis zutiefst fremd und sogar bedrohlich erscheint. Ich möchte es auf eine kurze Formel bringen:

Bei allen Unterschieden ihrer Forschungsgebiete sind Schauberger, Reich und Gesell unabhängig voneinander (und ohne voneinander zu wissen) auf ein fundamentales Prinzip des Natürlichen und Lebendigen gestoßen, das dem mechanistischen Welt(un)verständnis zutiefst fremd und sogar bedrohlich erscheint. Ich möchte es auf eine kurze Formel bringen:
 
"Fließen lassen - Die Lösung der Blockierung ist die Lösung."
 
2. Viktor Schauberger und die Fließbewegung des Wassers
 
Was ist damit gemeint? Überall in der Natur gibt es spontane Fließbewegungen, die die Grundlage lebendiger Prozesse und ihrer natürlichen Selbstregulierung bilden. Schauberger hat sie eingehend studiert bezüglich der Fließbewegung von Gewässern. Werden sie mit all ihren Schlängeln und Wirbeln - zum Beispiel durch Begradigung - gehindert, so verlieren sie ihre Lebendigkeit und Selbstreinigungsfähigkeit, kippen um, lagern Geröll ab, treten über die Ufer und reißen die Böschungen nieder. Kurz: Die Blockierung des natürlichen Fließens stört die natürliche Selbstregelung und treibt Destruktivität hervor. Die vorherrschende Art, mit diesen Problemen umzugehen, besteht in immer mehr Eindämmung , wodurch die Selbstregulierung immer mehr zerstört wird, mit der Folge wachsender Überschwemmungen - ein Teufelskreis. Die Lösung dieser Probleme fand Schauberger in der Lösung der Blockierung des natürlichen Fließens: dem Wasser wieder Raum zum Schlängeln und Wirbeln zu geben und seine Wirbelbewegungen durch einfache technische Hilfen anzuregen, bis sie sich wieder von selbst tragen. Dadurch konnte lebloses und destruktiv gewordenes Wasser wiederbelebt und mit ebenfalls wirbelnder Lebensenergie aufgeladen werden und bot wieder Lebensraum für Pflanzen und Tiere - bzw. war wieder als belebtes Trinkwasser verwendbar.
 
3. Wilhelm Reich und die Fließbewegung der Lebensenergie
 
Wilhelm Reich hat ganz Ähnliches entdeckt in bezug auf die Fließbewegungen der Lebensenergie im Menschen bzw. in und zwischen allen lebenden Organismen. Es handelt sich dabei um die gleiche Energie, die auch die chinesische Akupunktur zugrunde liegt und deren Existenz von der mechanistischen Wissenschaft geleugnet wird. Das Fließen dieser Energie, die sich aus sich heraus bewegt und keines äußeren Drucks oder Antriebs bedarf, entspringt der inneren Energiequelle, mit der jedes neue Leben auf die Welt kommt. Diese Energie sucht spontan das Zusammenfließen im liebevollen Kontakt (zum Beispiel zwischen Baby und Mutter und später zwischen Liebespartnern), und die Verschmelzung dieser Energieströme wird als Lust und Liebe empfunden. In einer Kultur, die diesen natürlichen Regungen und Erregungen durch die herrschende Erziehung und Moral sehr frühe Schranken setzt oder sie in Kontaktlosigkeit und emotionaler Kälte leerlaufen läßt, werden diese Fließbewegungen mehr oder weniger blockiert. Das Kind schützt sich vor den unerträglichen Schmerzen und Frustrationen, indem es seine inneren Impulse zurückhält und die entsprechenden Konflikte verdrängt. Die Energie dieser Blockierung bezieht es durch Abzweigung aus der lebendigen Energiequelle, und die blockierte Energie verkehrt sich funktionell in das Gegenteil der natürlich fließenden Energie. Eine Folge dieser chronisch werdenden Blockierung, die sich später als "Charakter- und Körperpanzer" niederschlägt, besteht in der Aufstauung der noch fließenden Energie, die schließlich (im übertragenen Sinn) über die Ufer tritt und die Böschungen niederreißt, das heißt zu destruktiven Entladungen führt. Die vorherrschende Art, mit diesen Problemen umzugehen, ist eine noch stärkere Eindämmung des Gefühlsausdrucks, zum Beispiel durch autoritäre Erziehung, um die destruktiven Ausbrüche unter Kontrolle zu bringen - ein Teufelskreis, der immer mehr Destruktivität hervortreibt. Diese kann sich entweder nach außen und/oder nach innen - in Form von Krankheit und Selbstzerstörung - ihren Weg bahnen....

www.berndsenf.de/DieLoesung.htm

Es braucht wirklich einen Ansatz auf diesen drei Ebenen:

Mensch, Natur, Geldsystem.

Auf allen drei Ebenen müsste man eigentlich "therapieren".

Maaz, einer der Nachfolger Reichs, sagte in einem Video, dass es im Grunde für den Menschen tausende Therapeuten, Heiler, Mediatoren usw bräuchte, um hier gesamthaft etwas zum Besseren zu bewirken.

Auf der Ebene der Natur müssten tausende "Naturheiler" (im Sinne von "die Natur heilen", richtiger: "die natürlichen Heilkräfte unterstützen") wie ich es bin, schon lange großflächig bei der Arbeit sein, um auch auf dieser Ebene wieder "ins Fließen" zu kommen. Renaturierungen, naturnahe Landwirtschaft, Entstädterung.

Und auf der Ebene der Wirtschaft / des Geldsystems bräuchte es ebenfalls massive Aufklärung und "Heilung", um endlich aus diesem total verrückten System zu kommen, dass viele Beobachter mit Krebs vergleichen. Auch und gerade hier bräuchte es ein natürliches Fließen.

Das alles haben wir nicht.

Nicht mal ansatzweise, bzw. nicht mal annähernd ausreichend.

Und die Konsequenz daraus?

Die will ich mir nicht ausmalen.

Ein "es muss wohl noch schlimmer kommen" brauche ich eigentlich nicht.

—————

Zurück