Bleibelastung Wildfleisch

29.05.2015 20:12

Ich bin ja nach der letzten Recherche ganz froh, dass ich in den ltzten Jahren relativ wenig Wildfleisch gegessen habe. In Österreich gab es kaum Wild. Da waren vor allem Bio-Lamm und Bio-Hühnchen, sowie Heilbutt meine meistverzehrten tierischen Produkte. Wildfleisch ist ja per se schon das beste, aber der Mensch schafft es aber wieder mal, auch diese sehr gute Quelle zu versauen, indem eben diese unsägliche Bleimunition verwendet wird. In Österreich gab es nur im Herbst / Winter mal Wild und da habe ich auch manchmal nichts gewollt. In Costa Rica gab es dann vor allem Rind und in Cottbus viel Fisch, aber auch ab und an Wildschwein.

Jetzt bin ich ganz froh, dass ich auch diesem Fleisch oft misstraut habe. Mal Klartext, es liegt wieder an der Menge. Wenn ich ein paarmal im Jahr Wild esse, sollte es kein Problem sein.

Menschen, die etwa zehn Wildmahlzeiten im Jahr verspeisen, hätten kein erhöhtes Gesundheitsrisiko durch Blei, so das BfR.

www.test.de/Wild-Das-Wichtigste-ueber-Hirsch-Reh-Co-4299833-4300714/

Das wäre eine Malzeit aller 5 Wochen. Mit meinem Rehbock habe ich das also für dieses Jahr schon aufgefuttert. Jeder der also direkt vom Jäger kauft sollte da nachfragen, ob es mit Bleimunition geschossen wurde. Und wenn ja, dann auchmal darauf hinweisen oder sogar ablehnen. Es hilft ja nichts.

Es ist ja auf der anderen Seite auch fast tragisch-komisch, dass einige instinktive Rohköstler schwer gegen Zahnfüllungen wettern, sich aber mehrmals wöchentlich bleibelastetes Wildfleisch reinziehen. Von den Pestiziden, die sich darüber hinaus noch anreichern ganz zu schweigen.

Man muss es einfach ganz klar sehen: es gibt in dieser Welt KEINE unbelasteten Lebensmittel. 

Schwermetalle im Fisch (Rohkostfreund hat sich nach häufigen Fischkonsum untersuchen lassen. Ergebnis: erhöhte Schwermetallwerte im Blut), Blei und Pestizidrückstände im Wildfleisch, Weizen und Kochkostmoleküle im Bio-Fleisch. Pestizidbelastete Tropenfrüchte, Gemüse usw. Das muss jedem klar sein, der mal etwas gesammelt oder selber angebaut hat. Ohne den Einsatz von chemischen Mitteln sieht eben ein Apfel oder auch eine Banane nicht so aus, wie sie im Laden aussehen, und auch kein Blumenkohl und auch kein Kohlrabi. Nur wenn man die ganze Produktionskette selber in der Hand hat, kann man sich einigermaßen sicher sein, dass man weiss, was man isst.

Aber ist vegan jetzt die Lösung? Natürlich nicht. Hier kommen dann wieder die altbekannten Probleme wie B12-Mangel, Eisenmangel, Lysinmangel, Omega 3 Mangel usw. Auch hier muss man ganz klar sehen: der Mensch ist von Natur aus an den Verzehr von tierischen Produkten genetisch programmiert, wir müssten nur endlich mal aufhören, diese ganzen Lebensmittel mit konstanter Dummheit zu vergiften!!! Es wird Zeit, wieder den Kopf anzustrengen und nach Alternativen zu den ganzen Verrücktheiten, die die Menschen krank machen, zu suchen. 

Sei es drum. Man kann also Wildfleisch nicht einfach per se als besser ansehen, solange Bleimunition verwendet wird.

Ja, es ist einfach eine verrückte und vergiftete Welt! Das muss man ganz klar sehen. Die Frage ist einfach, wie man damit umgeht. Und wo man selber etwas zu kann, um diese Welt wieder zu entgiften. Und da ist wie so oft die Kaufentscheidung das wichtigste und mächtigste Mittel der Wahl. Wenn ich also erstmal beim Kauf nachfrage und als Kunde auch entsprechende Qualität verlange, ändert sich was. Das ist eben das Gute an der Marktwirtschaft.

Wie gesagt, jetzt bin ich ganz froh, dass ich in den letzten 7 Jahren vergleichsweise wenig Wild gegessen habe. Außer Fisch... lol.

Aber gut, wieder ein Problem erkannt...

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