Buschleute

06.02.2015 18:46

Hier noch ein schönes Foto einer Buschmannfrau, eigentlich nur Buschfrau, hihi, wo man auch im mittleren Alter noch perfekte Zahngesundheit sieht:

https://assets.survivalinternational.org/pictures/829/bots-bush-kbt-10_screen.jpg

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Hier ein paar Infos zur Ernährungsweise der Buschleute:

Die Buschleute sammeln unter anderem Beeren, wasserspendende Wurzeln, Melonen, Orangen, Honig und im Norden diverse Nüsse. Sie jagen Raubtiere, Giraffen, Antilopen, Wildschweine, Springhasen, Strauße, Hühnervögel, Schildkröten, Schlangen, Termiten und Käfer. Ihre Ernährungsbasis ist das Sammeln. 60 bis 80 Prozent der Nahrung einer Gruppe ist von Frauen gesammelte, sogenannte »Buschkost« den Rest steuern die Männer bei: geschickte Jäger, die jedoch, eher daß sie mit leeren Händen zur Gruppe zurückkehren, lieber etwas Buschkost mitbringen.

Die Buschleute haben sich auf ihre scheinbar karge Umwelt soweit spezialisiert, daß sie ihre Nahrung in guten Zeiten auswählen können. Das heißt, sie kennen derart viele Arten von Buschkost, daß sie nicht unbedingt alles, was sie finden, auch mitnehmen, sondern es sich - je nach Jahreszeit, Bodenart und Niederschlagsmenge - leisten können auszuwählen. Gleichzeitig sind ihre Kenntnisse eingebettet in ein Sicherheitssystem: Auch in besonders trockenen Zeiten wissen sie noch Eßbares zu finden. Die Kung-Frauen von Dobe kennen über 200 Pflanzenarten, von denen 115 eßbar sind. Die Ko, eine andere Gruppe, kennen 192 Pflanzen, die Gwi und Ganna 79 eßbare Pflanzen. https://www.uni-giessen.de/palaver/safrika/heft2c.htm

Wilde Melone, man beachte die Größe:

https://onenightshow.blogspot.de/2011_01_01_archive.html

Noch eine wilde Melone:

https://img1.photographersdirect.com/img/5171/wm/pd2214866.jpg

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Buschkost:

https://img1.photographersdirect.com/img/5171/wm/pd2214812.jpg

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Perfekte Zähne bei den Kindern, offene strahlende Augen.

https://www.evolvingpicture.com/wp-content/uploads/2013/08/bushman-mother-child.jpg

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Ich habe auch Bilder gefunden, wo die Zähne gelblicher waren, was wohl auf das Rauchen von Tabak zurückzuführen ist, was Buschleute gerne mal machen.

Wenn man mal schaut, von welchen Produkten sich diese Völker ernähren, wie ursprünglich und einfach, und dass dann mal vergleicht mit dem Angebot an verrückten Superfoodgeschichten, die man in so machen Rawfood-Webshops zu kaufen bekommt, von irgendeiner ach-so-super-gesunden Pflanze, deren Name man zwar nicht aussprechen kann, der aber sehr spirituell klingt, und die irgendwo in Indien, China, Thailand oder weiss der Kuckuck wo wächst, und ohne die man ja nie wirklich gesund wird, dann muss man sich schon fragen, ob das der richtige Weg ist, oder schlichtweg Geldschneiderei. Von den Menschen im Bild hat wohl noch nie jemand Früchte aus Thailand gegessen, Chlorella-Algen oder Milchkaffeeersatz-Algue Drinks genommen und all den ganzen Firlefanz den man uns als "haben muss um gesund zu sein" verkaufen will... und dennoch sind sie gesund, mit schönen Zähnen und strahlenden Augen.

Es ist grotesk! 

Vielleicht ist das auch der Grund, wieso ich über die Jahre mehr und mehr zu der Kost zurückgegangen bin, bzw. zurückgehe, die meine Vorfahren gegessen haben. Aber roh, und ohne den Industriekram, der ja auch damals schon aufkam.

Mir scheint das fast der vernünftigste Weg zu sein: woher komme ich? Wer waren meine Vorfahren? Was haben die gegessen? Und wie kann ich das roh umsetzten?

Oh ich muss aufhören, so viel Gemüse zu essen... man wird zu bodenständig! :-D

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