Bye bye Sommer

30.10.2019 20:05

Ein schöner Herbst. Die Tage sehr sonnig, die Temperaturen schon schön kühl, die Ernte bisher recht zufriedenstellend und am Himmel kreisen die Kraniche. Da kann man etwas neidisch werden, wenn man sieht, wie die sich am Himmel sammeln und dann in Formation in Richtung Süden aufmachen. Was für Freiheit! Man fliegt einfach los. Ab ins Warme. Im Grunde MUSSTEN wir Nordmenschen die Fliegerei erfinden! Das war nur folgerichtig. Wir haben es jedes Jahr vorgelebt bekommen. Und deshalb ist auch das Auto so wichtig... weil es eben Freiheit ist.

Ansonsten zum Thema passend eines der besten deutschsprachigen Lieder, die ich kenne:

Ich habe ja auch irgendwie Lust, mal wieder nach Spanien zu gehen. So wie die Zugvögel: wenn es hier Winter wird, dann sind da die Cherimoyas und Avocados reif. Und dann fällt man da ein wie ein Vogelschwarm! :-)

Und im März dann wieder retour, weil: so schlecht ist das ja hier auch nicht. Die letzten Sommer waren zwar etwas zu trocken, aber ansonsten... war ja, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, super Wetter. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Früher ist man abgehauen oder hat in nassen Sommern zu DDR-Zeiten gesoffen, wie ein Loch, um es auszuhalten, aber nun ist das Mittelmeer hier angekommen.

Klar, etwas mehr Regen und es wäre perfekt zu nennen!

Wenn es so bleibt, bzw. etwas mehr regnet, können wir sicherlich damit leben. Man muss sich dann halt etwas umstellen.

Dazu auch passend: www.youtube.com/watch?v=GLPnz0YHNec

Der Tiroler Skitourismusforscher Günther Aigner gibt einen spannenden Überblick über mehr als 120 Jahre Klimageschichte rund um den Arlberg. Mit Hilfe von amtlichen Messdaten geht er verschiedenen Fragen nach: Stimmt es, dass es in Lech früher mehr geschneit hat? Um wie viel Grad Celsius haben sich die Winter am Arlberg (Galzig) in den letzten Jahrzehnten erwärmt? Stimmt es, dass die Skisaisonen deshalb immer kürzer werden? Oder gibt es eine Lücke, die zwischen der öffentlicher Wahrnehmung und den amtlichen Messdaten klafft? Viel Vergnügen beim Ansehen dieses Videos. Wir freuen uns auf eine anregende konstruktive Diskussion.

Hier sieht man wieder die Diskrepanz zwischen panischer Armfuchtelei, nur um die Menschen verrückt zu machen, und sachlicher Datenanalyse. Es ist doch krass, dass man solche Infos nur auf einem alternativen Kanal findet. Hat der Lesch diese Daten etwa nicht?

Aber kommen wir mal zu ein paar Meldungen, die mir heute begegnet sind:

1. Heute ging eine Meldung durch die Presse, da dachte ich, mich rührt der Schlag! Also ich ringe da noch um Fassung. Weil sowas Absurdes .. ich kriege das einfach nicht mental gepackt und verarbeitet.

In Berlin hat man ein Denkmal für Drogendealer aufgestellt.

Ja - nicht gegen Dealerei und Drogenmissbrauch, sondern man hat die Dealer da verewigt und gewürdigt. Sogar mit den Molekülen, die die da verticken.

Also, ich bin fassungslos. Da steht man nur noch da und fragt sich: was ist da in Berlin los?

Also das ist alles so verquer, das ist so unsagbar dumm, bescheuert, absurd, grotesk ... das ist wohlstandsverblödet.

Na ja, mich wunderts ja nicht. Ich war 1982 in Fuhlendorf an der Ostsee im Ferienlager. War schön! Alles nette und verträgliche Kinder. Wir waren da zwei Wochen und ich habe sehr schöne Erinnerungen daran.

Nur eine Sache war etwas ernüchternd: Am Wochenende kamen die Kids aus dem Nachbarferienlager zu Besuch. Kinder aus Berlin. Die gingen da über Tisch und Bänke, haben geklaut, sich aufgeführt... und da dachte ich damals, so mit kindlicher Naivität: die sind verrückt! Ich hatte Angst vor denen. Oder besser: vor dieser Verrücktheit.

Wir anderen waren alle aus Dörfern, aus Kleinstädten und entsprechend sozialisiert und in der Natur aufgewachsen. Aber für mich war das ein Blick in den Abgrund. Ich habe die alle als massiv gestört und verrückt wahrgenommen.

Die Aktion gilt als Antwort auf die Demo der Pegida München vor drei Wochen. Geschützt von 140 Polizisten hatten Rechtsextreme 24 Stunden lang im Park protestiert.

So... da haben also Rechte auf ein Problem hingewiesen. Ein seit Jahren ungelöstes Problem. Menschen trauen sich nach Einbruch der Dunkelheit da nicht mehr hin, ausser sie wollen was kaufen, die Polizei ist ständig da und nun haben da Rechte demonstriert. Auch noch unter Polizeischutz, weil sie sonst wahrscheinlich zusammelgekloppt worden wären. Und?

Während Pegida „Wo der Rechtsstaat kapituliert, dealt es sich ganz ungeniert“ skandierte,

Ja, haben die da jetzt Unrecht? Das ist ja die Frage, oder, um wieder bei Maaz zu landen, transportieren die auch eine wichtige Wahrheit?

Anscheinend wird das Dealen da ja geduldet...

Aber:

fordert die Initiative um Holmquist einen anderen Blick auf die Drogenhändler.

Nur welchen?

Eine Gruppe um den amerikanisch-französischen Künstler Scott Holmquist hatte eine Demo im Görlitzer Park angemeldet. Motto: „Solidarität und Menschenrechte für alle – auch für Dealer“. Für 24 Stunden wurde dabei am Sonntag die Skulptur „Letzter Held“ aufgestellt.

Der letzte Held.

Ab hier kann jeder für sich entscheiden, wie er das findet.

Für mich als Rohi, der ja eigentlich alle Drogen meiden will, der schaut, wie können wir alle gesünder und ohne Drogen leben, erscheint das regelrecht ... finde ich keine Worte. Ich kann da eigentlich wieder nur mit einem Lied kommen:

www.youtube.com/watch?v=FOv6BS7yeF4

Wo fing es an?
Was ist passiert?
Hast Du denn niemals richtig rebelliert?
Kannst Du nicht richtig laufen?
Oder was lief schief?
Und sitzt die Wunde tief in Deinem Innern?
Kannst Du Dich nicht erinnern?
Bist Du nicht immer noch, Gott weiß wie, privilegiert?
 
Wo fing es an und wann?
Was hat Dich irritiert?
Was hat Dich bloss so ruiniert?

2. Noch was aus der gleichen Mottenkiste:

"Wer den Osten dauerhaft stabilisieren will, der muss vor allem für eines kämpfen: Zuwanderung. Massiv und am besten ab sofort. Zuwanderung aus dem Westen, Binnenzuwanderung aus den großen Städten in die ländlichen Räume, und ja, auch gezielte Migration aus dem Ausland. Nur so gibt es auch in bisherigen Verliererregionen die Chance, stabile wirtschaftliche Strukturen aufzubauen. Und nur dann ist es möglich, dass auch dort ein Miteinander von Generationen, Milieus und Hautfarben entsteht, die eine Partei wie die AfD mit ihren weißen Hoheitsfantasien schon heute an vielen Orten Deutschlands lächerlich erscheinen lässt."

www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/landtagswahlen-ostdeutschland-thueringen-afd-sachsen-brandenburg/seite-2

Ich finds ja witzig: wir hatten ja hier in den Dörfern ringsrum einige Syrer und Afghanen. Zumeist Familien. Alle wieder weg. Ab nach Essen, Dortmund und Hamburg.

Aber wisst ihr, wer das auch machen wollte, also solche Ansiedelungsprogramme?

Adolf Hitler.

Hieß: Lebensraum im Osten.

Wikipedia dazu:

Lebensraum im Osten ist ein politischer Begriff, der mit der „germanischen“ oder „arischen“ Besiedlung von Gebieten außerhalb der deutschen Grenzen, vor allem im (nördlichen) Mittel- und Osteuropa, verbunden ist. Er wurde von der völkischen Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich geprägt und von Nationalsozialisten im Deutschen Reich 1933 bis 1945 rassenbiologisch interpretiert. Er lieferte den ideologischen Hintergrund für den von Reichsführer SS Heinrich Himmler in Auftrag gegebenen Generalplan Ost, der die Vertreibung der „rassisch unerwünschten“ Bevölkerung aus den eroberten Gebieten in Mittel- und Osteuropa, ihre „Germanisierung“ und wirtschaftliche Ausbeutung vorsah.

Kriegen wir jetzt wieder. Es geht wieder um Rassen. Nur diesmal mit anderem Vorzeichen. Ansonsten alles gleich. Damals Germanisierung, heute Diversifikation. Alles mittels Ansiedelungsprogrammen geplant und durchgeführt. Weil: da im Osten leben ja die Untermenschen. Und sowas schreibt der ja nicht einfach so, sondern das ist die Strategie im Hintergrund.

Ich bin schon lange der Meinung, dass die wirklichen Erben von Adolf Hitler heute von Links kommen. Es gibt ja das Zitat:

«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

Man mus ssich den Artikel auf Wikipedia mal durchlesen und dann einfach die Vorzeichen austauschen. Schon sind wir in der heutigen Situation.

Und wieder fordern sie Lebensraum im Osten. Eroberung des Ostens. Rassische Ausdünnung durch Zwangsansiedelungen. Früher wurde der Deutsche zur Verfügungsmasse, heute wird der Ausländer zur Schachfigur im Spiel um ideologische Herrschaft.

Ja gut, man wird eben, was man bekämpft. Am Ende ist man dann genauso drauf, wendet die gleichen Strategien an, wird zu dem, was man vorgab, bekämpfen zu wollen.

Genau das sieht man hier.

3. Und das:

Ab dem Jahr 2026 sollen in Deutschland keine neuen Ölheizungen mehr installiert werden dürfen. Es kann sich jedoch lohnen, schon vor dem Verbot auf eine andere Heiztechnologie umzurüsten. Was die gängigsten Alternativen sind, wie hoch die staatliche Förderung ausfällt und wer auch nach 2026 noch mit Öl heizen darf.

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/abwrackpraemie-fuer-alte-oelheizungen-eine-umstrittene-idee/150/3095/392249

Ich sehe dem ganz gelassen entgegen, denn ich habe heute die Lösung schlechthin gefunden! Billig, hoher Heiz- und Wohnwert, quasi emmissionsfrei und einbausicher, geruchsneutral, verbreitet eine wohlige Atmosphäre.

Besser gehts nicht!

www.youtube.com/watch?v=m3eMBErXMYE&t

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück