Das Wissen um die Macht

04.06.2017 19:23

Mir ist schon länger, eigentlich schon seit meiner Jugend, aufgefallen, dass ich recht wetterfühlig bin. Das hat sich zumeist so geäußert, dass ich bei blauem Himmel mit Sonnenschein und schönen Cumuluswolken die meiste Energie hatte, während ich bei einem, ich nannte es immer "Bleihimmel", irgendwie matt, beschert und kraftlos war. In den Zeiten des "Bleihimmels" hatte ich immer das Bedürfnis, keine Ahnung wieso, mich in eine Wanne mit Wasser zu legen.

Ich hatte immer das Gefühl, dass mich hier niemand versteht. Aber wirklich niemand. Während die Menschen um mich herum wie die Roboter zu funktionieren schienen, war mein Energielevel oft stark vom Wetter abhängig. Ich erinnere mich noch, wie ich einmal in Hamburg, wo es ja oft grau war, schlapp nach Hause kam und irgendwie zu nichts Lut hatte. Plötzlich spürte ich aber einen Energieschub und hatte Lust, was zu machen. Also bin ich aufgestanden, habe die Gardinen beiseite geschoben und wollte schauen, ob es noch so grau ("Bleihimmel", keine Regenwolken) ist. Und plötzlich sah ich, wie es am Horizont wieder aufklarte und sich der Himmel mit frischen blauen Farben und schönen Wolken zeigte.

Ich hatte diese Veränderung energetisch gespürt, ohne dass ich es gesehen hatte. Also Jacke an und eine Runde laufen gegangen. Etwas, was mir 20 Minuten vorher energetisch undenkbar erschien, so bleiern hatte ich mich gefühlt.

Nun, heute hat es ja mal schön geregnet und danach kam die Sonne wieder hervor. Der Nachmittag zeigte sich mit einem klaren blauen Himmel, schönen Cumuluswolken und die Natur wirkte wie die Atmosphäre erfrischt und belebt. Und ich hatte einen Anflug von Euphorie als ich heute die Natur beobachtet habe.

Insgesamt habe ich mir ja eh schon irgendwie angewöhnt, den Himmel zu beobachten und "die Energie" wahrzunehmen.

Letztes Jahr hatte ich ja in einigen Blogbeiträgen erwähnt, dass der Himmel oft stumpf blau und hochnebelartig verhangen war, es alles wie erstarrt wirkte, es zu keinen belebenden Niederschlägen mehr kam und Ende August tatsächlich Absterbeprozesse der Natur zu beobachten waren.

Zum Ostertreffen bei Christian haben wir auch über solche Phänomene und Energiewahrnehmungen geredet und es gibt tatsächlich auch eine Seite, wo dies auch Thema ist.

Und wie es der Teufel will, hatte ich heute mal den Impuls, da mal genauer zu lesen. Und jetzt sehe ich da, dass ich da einen Bruder im Geiste habe!! lol

Schaut mal hier: www.orgon.de/online-kurs-energiewahrnehmung/die-emotionelle-qualit%C3%A4t-der-energie/

Ich habe mir angewöhnt, den Himmel zu beobachten und zu regstrieren, wie lebendig die Atmosphäre ist oder wie groß die DOR-Belastung ist. Dabei habe ich festgestellt, daß die eigene Befindlichkeit mit diesen »atmosphärischen Befindlichkeiten« zusammenhängt.

Ja, das mache ich schon seit meiner Jugend. Nur wusste ich damals noch nichts von DOR (Deadly Orgon), sondern nannte das eben Bleiwetter. Aber faszinierend, dass es da noch jemanden gibt, der ähnlich drauf ist.

Wenn Sie dies tun, werden Sie erleben, welch ein emotioneller Unterschied zwischen einem frischen, tiefblauen, mit kräftigen Kumuluswolken belebten Himmel besteht und einer Atmosphäre, die in einen bleigrauen Todesschleier von Horizont zu Horizont erstarrt ist.

!!! - faszinierend!

Aber genau heute habe ich diesen Unterschied bemerkt. Und hatte nach dem Regenguß und der nachfolgenden wundervollen Aufklarung plötzlich euphorische Gefühle.

Wisst ihr, wenn man so anfängt, die Natur zu beobachten, auch zu spüren, "wie sie sich fühlt", also mit der Natur mit- und in sie reinfühlt, dann spürt man wirklich irgendwann, was gut tut und was schlecht ist und man bekommt den Impuls, da in eine andere Richtung als Mensch zu gehen.

Indem Sie die Lebendigkeit der Natur oder auch ihre tödliche Bedrohung erleben, gehen Sie tatsächlich eine erste bewußte energetische Symbiose mit ihrer Umwelt ein.

Dem kann ich nur zustimmen und bin ein bisschen erschüttert, dass da jemand etwas schreibt, was ich selber so empfinde und erkannt habe. Diese Wahrnehmung des Energetischen (Eh, bin ich etwa machtsensitiv, quasi ein Jedi???? :-D) ist mir irgendwie schon länger bei mir aufgefallen. Bei einzelnen Menschen, zwischen Menschen, in der Natur, auch in Abhängigkeit von der Sonne und dem Mond. Ich schrieb ja, dass ich zumeist ab Mitte / Ende November zu nichts mehr zu gebrauchen bin und am liebsten in den Winterschlaf gehen würde, also energetisch runterfahre und dass es zumeist ab Januar, wenn die Tage langsam wieder länger werden und der Himmel klar und frisch ist, wieder aufwärts geht. Sport und Arbeit machen wieder Spaß, die Energie kommt langsam wieder und alles belebt sich. Das geht dann bis zur Sommersonnenwende ständig aufwärts. Ab Juli dann wird es energetisch dann ruhiger. Entspannter... bis es dann im November wieder gegen Null geht.

Hm... wenn man Rohkost macht, wird man vielleicht auf einer tieferen Ebene eins mit der Natur! Oder aber ich bin da irgendwie sensitiver als andere. Keine Ahnung! Auf jeden Fall ist es eine unglaubliche Freude und Wohltat, zur Abwechslung mal mit der Natur zu gehen. Das hat in der Maschinen- und Computerwelt ja oft nicht ausreichend Platz. Mein Bruder arbeitet seit er 18 ist im Schichtsystem. Das ist im Grunde eine quälend langsamer Mordversuch an den Menschen.

Aber Energie ist nicht nur bei der Himmelsbeobachtung zu sehen. Das erfasst eigentlich jeden Aspekt des Lebens. Auch wie Dinge im Raum stehen. Oder wie sie angeordent sind. Auch zwischen den Menschen, wie man es bei der Familienaufstellung sehen kann. Alles ist und kann Ausdruck von Harmonie, oder aber Störung sein.

Auf jeden Fall scheint mir meine Abneigung gegen künstlichen Lärm und auch künstliche Wolken darin begründet liegen, dass es die feineren Wahrnehmungen verhindert. Wenn die Menschen ihren Lärm machen, ist es fast unmöglich, in diese Gefühlsebene zu kommen, wo man in die Natur hineinfühlt. Wo man einfach mal da steht und alles auf sich wirken lässt. Wo man FÜHLT und SPÜRT und nicht denkt und wieder eins mit der Natur und dem Kosmos wird.

Und solch ein Himmel ist quasi ein "Bleihimmel light", bzw. durch diese künstlichen Wolken wird energetisch ein entsprechendes Äquivalent geschaffen. Erst ist es blau und strahlend, dann bewölkt es sich und später wird es zum "Bleihimmel", der sich auch auf die Menschen am Boden energetisch auswirkt. Zumindest bei denen, die dafür sensibel sind.

https://zeitenwandel.info/files/zeitenwandel/media/books/Hiess/chemtrails-switzerland1-702x336.jpg

(Quelle [hab nur ein Bild gesucht, um meine Gedanken klar zu machen [[!!!]], glaube nicht an Chemtrails, noch nicht! LOL])

Vielleicht hat man den Menschen deswegen allerlei Krachmacher gegeben und "macht" wiederholt künstliche Wolken, damit sie nicht in diese Energie kommen, die ja auch immer irgendwo ein Erwachen ausmacht. "Nur hören!", sagte mal ein ZEN-Meister. Er war ein Revolutionär und hielt nichts vom stundenlangen Sitzen, sondern empfahl kurze Meditationen in der Natur, wo man nur hört. Finde den Namen aber gerade nicht.

Still sein, "nur hören!" und das in einer energetisch gesunden und lebendigen Natur (Zen war ja immer sehr naturverbunden), nun, ich glaube das sind die besten Voraussetzungen für ein Erwachen. Buddha erging es jedenfalls so unter seinem Bodhibaum

(Im Alter von 35 Jahren saß er in einer Vollmondnacht in tiefster Versenkung unter einer Pappelfeige, als er „erwachte“.)

Hier gibt es noch ein paar Anmerkungen, wie man seine Jedi-Sinne schärfen kann: www.orgon.de/online-kurs-energiewahrnehmung/dor-wahrnehmen/

Witzig. So lange wie ich denken kann, beobachte ich den Himmel. Die Farbe, die Wolkenbildung, die Wolkenformationen... ich war schon immer vollkommen begeistert von dieser sich ewig wandelnden Schönheit. Und hier im Flachland hat man dazu noch diesen weiten Blick, der geradezu zum Schauen einläd.

Und mir wird gerade bewusst, dass dieser DOR-Himmel, also diese erstarrten und übererregten Zustände in den letzten Jahren zugenommen haben. Letztes Jahr war es dann ein echter "Höhepunkt", wo ich regelrecht körperlich das dringende Bedürfnis spürte, den Himmel mal "anzuschieben", damit es endlich wieder fließt! Ständig dieser blauer Himmel, aber nicht so schön lebendig tiefblau und frisch, sondern irgendwie erstarrt und tödlich. Und das waren dann die Folgen:

Absterbeprozesse.

Ansonsten sehe ich gerade, dass ich mit dem "mich in die Wanne legen" bei "Bleiwetter" auch nicht ganz alleine bin:

Nehmen Sie sich eine bis zwei Stunden Zeit für die Übung, und wahrscheinlich tun Sie das nie wieder.

Nach einer solchen Gewaltkur werden Sie ganz genau wissen, was ich unter »emotioneller Qualität« von Energie verstehe. Am besten, Sie gehen nun spazieren, nehmen ein langes Vollbad und sind sehr gut zu sich selbst.

Offensichtlich kann man sie Auswirkungen dieser DOR-Energie (ich habe ka keine Ahnung, ob es das wirklich gibt oder ob das alles nur Spinnerei ist, aber die Wahrnehmungen waren halt schon lange vor dem Wissen um diese Zusammenhänge da) in der Badewanne etwas ausgleichen.

Eine weitere interessante Beobachtung habe ich gemacht:

Ich war mal vor Jahren mit jemanden mehrere Tage unterwegs. Auf diesem kleinen Trip gab es auch mal Tage mit "Bleiwetter", die mich etwas niederdrückten, mich energielos machten und eben irgendwie unwohl fühlen ließ. Interessanterweise machte dieses Wetter meinem Begleiter nur ganz wenig aus. Im Gegenteil, er fand es recht angenehm. Das hat mich doch sehr gewundert. Später kam dann vielleicht sowas wie eine Erklärung: er war irgendwie ein destruktiver Typ. Kleidete sich ständig in schwarz, war autoaggressiv und selbstzerstörerisch und später erfuhr ich, dass er auch sehr besitzergreifend und in der Liebe destruktiv wirkte.

Was sagt man dazu. Der fand dieses Bleiwetter gut.

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