Daten Italien

21.03.2020 14:02

Bevor wir zum Thema kommen, erstmal bisschen die Stimmung aufhellen und entspannen...

 

Für mich mit die schönste Musik überhaupt: Barjazz.

Zumal ich ja nicht in Bars gehe, aber wohl gehen würde, wenn es Rohkostbars geben würde. Irgendwo, wo man frisch gepresste Säfte statt Spirituosen bekommen würde. Wobei das nicht sehr instinktiv ist und schon eine erste Denaturierung darstellt. Ok, dann trinkt man eben Wasser. Hätte auch was: eine Wasserbar, wo man hingeht und aus mehreren Dutzend Wässern auswählen kann, was man möchte.

Ich hab da mal einen Bericht über ein Reaturant gesehen, die extrem viele unterschiedliche Wässer zur Auswahl hatten und dann zum Rehbraten dieses Wasser empfohlen und zum Dessert ein anderes.

Fand ich damals witzig, aber schon krass, mit mir muss irgendwas nicht stimmen, denn wenn alle raus gehen und sich amüsieren, bleibe ich lieber zuhause, jetzt sollen alle in der Bude bleiben, schon habe ich mal wieder richtig Lust, wegzugehen! lol

Aber mal zum Thema: ich hatte mich ja gestern bitterlich darüber beschwert, dass die Informationspolitik in Sachen Corona eher dürftig bis schlichtweg beschissen ist und dass man im Grunde eher des- als wirklich umfassend informiert wird.

Dabei wäre das aus meiner Sicht die erste Pflicht, ein Informationsportal einzurichten, wo die Daten zusammenlaufen und wo man die Entwicklung und eben die relvanten Infos sieht.

Wieso macht man das nicht?

Ich kenne bisher nur drei relativ trockene Darlegungen der Datenlage, zwei hatte ich schon im Blog: einmal die Datenlage der Diamond Princess und dann die Arbeit der Chinesen, die in dem Video, was ich gestern verlinkt hatte, ausgewertet wurde:

rohkost4.webnode.com/news/keine-panik/

rohkost4.webnode.com/news/sdfd/

Das Video ist irgendwo bei Youtube vergraben, die Arbeit der Chinesen lesen nur Fachleute, die Bildzeitung wird auch nicht überall gelesen, und gestern noch ein Artikel in der Welt über die Datenlage in Italien.

www.welt.de/wissenschaft/article206649557/Coronavirus-Das-weiss-Italien-ueber-die-Toten.html

Fast alle Italiener, die an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, litten offenbar an Vorerkrankungen. Darauf weist eine neue Studie hin. Untersucht wurden die Daten von mehr als 2000 der insgesamt knapp 3000 Toten.

Hier sieht man also, wer da zur wirklichen Risikogruppe zählt. Ältere Menschen mit diversen Vorerkrankungen. Also grundsätzlich schon geschwächte und kranke Personen.Während gesunde Alte wohl gute chancen haben, das sogar symptomlos zu überstehen (wie die Daten dier Diamond Princess zeigen).

Bei rund 18 Prozent davon wurden zudem die Krankenakten mit Blick auf mögliche Vorerkrankungen untersucht. Das Ergebnis: Nur drei Personen – das entspricht 0,8 Prozent der Untersuchten – hatten vor der Infektion keine Vorerkrankungen.

Diese Coronagrippe macht also das, was alle Grippen machen: sie betrifft vor allem die älteren und kranken Individuen einer Population und führt dort zum Tod.

Die Frage ist jetzt, ob man anhand der Datenlage nicht vollkommen überreagiert. Aus meiner Sicht hat man jetzt die relevanten Risikogruppen lokalisiert und denen könnte man entsprechende Maßnahmen vorschlagen / vorschreiben. Also alle, die älter als 60 / 65 sind, sollten die nächsten 3 Wochen bitte zuhause bleiben, Ihr werdet aber versorgt und wir stellen euch Essen, Wasser und Bedarfswaren vor die Tür, medizinisches Personal nur mit entsprechenden Präventivmaßnahmen oder Einzelbesuche beim Arzt, so dass eine Ansteckung ausgeschlossen wird.

Dann hat man quasi die wirkliche Risikogruppe aus dem Spiel genommen und wenn dann Jüngere mit Problemen auftreten, hat man entsprechende Krankenhausbetten da und muss sich nicht um die viel anfälligeren Alten kümmern.

So aber hat man als erstes die KINDER quasi unter Hausarrest gestellt, während die Oldies quietschfidel durch die Gegend kutschen.

Das sich Jugendliche in Parks treffen ist ja anhand der Datenlage mehr oder weniger kein Problem. Wenn, sind viele eh symptomlos oder bekommen nur leichte Symptome. Und die Grippe wäre nach acht Wochen durch, dann holt man die Oldies wieder aus dem Home-Bunker.

Oder übersehe ich da was?

Es geht ja darum:

i0.wp.com/kommunalinfo-mannheim.de/wp-content/uploads/2020/03/Ausbreitungsgeschwindigkeit.png?ssl=1

Wenn man quasi die Risikogruppe zu Hause eingesperrt und versorgt hätte, den Rest sich aber hätte ausspielen lassen, dann wären wir, falls ich hier nicht etwas Gravierendes übersehe, nach acht Wochen durch gewesen. Und das anscheinend ohne große Komplikationen, wie die vorhandenen Daten zu den jeweiligen Altersgruppen zeigen. Und ohne das ganze Leben lahm zu legen.

Oder sehe ich das falsch?

So aber strecken wir das weit nach hinten...

Das Gesundheitssystem wird ja, wenn man die Daten, die wir haben, ranzieht, nur von den Risikopatienten belastet. Bei der größten Zahl verläuft Corona anscheinend symptomlos oder mit milden Symptomen. Was aber kein Gesundheitssystem belastet.

48,5 Prozent der Todesopfer hatten unter mindestens drei Vorerkrankungen gelitten. Bei 25,6 Prozent wurden zwei und bei 25,1 Prozent eine Vorerkrankung festgestellt. Mehr als drei Viertel der Untersuchten litten unter hohem Blutdruck, mehr als ein Drittel an Diabetes. Bei jedem dritten Verstorbenen wurde eine Herzkrankheit festgestellt.

Muss man das kommentieren? Es spricht ja für sich, wer hier ein Risikopatient ist.

Es rafft Menschen hin, die schon vorher ihre Gesundheit ruiniert haben. Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Diabetes sind typische Zivilisationskrankheiten, die nach Jahrzehnten der Fehlernährung dann auftreten.

Es betrifft also ohnehin schon kranke Menschen.

Und wie gesagt: die kann man ja dann entsprechend zuhause belassen. Klar, es bedarf einer gewissen Organisation, aber es würde schon gehen.

Beim Rest geht das dann relativ harmlos in acht Wochen durch.. oder übersehe ich etwas?

Wäre das nicht die beste Strategie gewesen?

Alte und Kranke quasi unter Schutzquarantäne stellen, der Rest kommt klar und nach acht Wochen ist die Sache durch, OHNE große Überlastung des Systems.

Wieso sperrt man die Kinder und die Jugendlichen ein und die Oldies laufen draussen munter rum?

Das Durchschnittsalter der infolge einer Coronavirus-Infektion gestorbenen Menschen liegt in Italien bei 79,5 Jahren. Bis zum 17. März waren 17 Personen unter 50 Jahren an der Krankheit gestorben. Bei den Todesopfern unter 40 Jahren handelte es sich der Studie zufolge ausschließlich um Männer mit schwerwiegenden Vorerkrankungen – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenleiden oder Diabetes.

Risikogruppen erkannt, wieso wird da nicht entsprechend gehandelt? Wieso jetzt Ausgangssperren, Drohungen, Beschimpfungen und Hamsterkäufe? Die Börse gecrasht, die Menschen verunsichert, Existenzen bedroht, Kritiker diffamiert.. was ist hier los?

Ich verstehe es nicht!

Und wenn es dann wirklich Menschen gibt, die Probleme haben, na ja, dann hat man ja die Ressourcen, weil man die echten Risikopatienten unter Schutzquarantäne gestellt hat...

Italien hat bislang mehr als 35.000 Infektionsfälle und knapp 3000 Tote (Stand: 18. März, 18 Uhr) gezählt. Die Todesrate liegt bei rund acht Prozent – deutlich höher als in anderen Ländern.

Liegt es daran?

Bevölkerungspyramide Italien 2016

Je mehr ältere Menschen, desto mehr wahrscheinliche Tote pro 1.000 Infizierte.

In China siehts so aus:

Bevölkerungspyramide China 2016

Die haben pro 1.000 Infizierte eine andere wahrscheinliche Altersverteilung und somit eben weniger Tote / Probleme pro 1.000 Infizierte / positiv Getestete. Sprich: da sind dann einfach mehr jüngere Menschen infiziert, wo die Grippe keine so großen Probleme macht.

Oder es gibt einfach statistische Fehlerquellen:

Laut der GIMBE-Stiftung in Bologna haben sich rund 100.000 Italiener mit dem Virus infiziert (...) . Stimmt diese Schätzung, läge die tatsächliche Quote der Todesopfer in Italien näher am weltweiten Durchschnitt von rund zwei Prozent.

Das würde das Bild wieder etwas relativieren. 

Das sind jetzt mal so meine Gedanken anhand der mir vorliegenden Daten.

Aber es gibt ja noch mehr Kritiker:

Und die Kritik ist berechtigt! Man hätte quasi gleich am Anfang die Alten / Kranken wegsperren müssen, dazu rigoros die Ausbreitung unterbinden müssen, man wusste ja schon einigermassen, was da da in China abgeht. Statt dessen, ich schrieb das ja, hatte zumindest ich den Eindruck, dass man wollten, dass sich das ausbreitet! Das war am Anfang so absolutes Larifari. Beruhigungspillen etc.. wir hatten 100 Infizierte und da sagte ich hier hier zu meinen Leuten, als ich gesehen habe, wie die agieren: also auf mich wirkt das, als ob die das wollen, dass sich das ausbreitet.

Das war so.. "Och.. mal langsam".

Hätte man da die Risikopatienten sofort unter Quarantäne gestellt, die Ausbreitung rigoros verhindert und den Rest in Ruhe gelassen, wären wir schon fast durch.

Deswegen: um was gehts hier wirklich? Das ist doch alles unlogisch! Und die Menschen spüren das!

Von einem Tag auf den anderen gehen solche globalen Umstellungen aber auch nicht vonstatten, oder? Nein. Aber, hoppla, die Bundeskanzlerin und ihr oberster Seuchenexperte haben verkündet, dass der Königsvirus ganz Deutschland für lange Zeit, vielleicht sogar für Jahre (!), im Griff haben wird. Die Bundesregierung strebt auch gar nicht an, eine Ausbreitung zu verhindern. Im Gegenteil, zwei Drittel der Bevölkerung wurden als Zielvorgabe bereits genannt. Die Regierung sieht ihre Aufgabe darin, diese hohe Zahl über einen möglichst langen Zeitraum zu strecken. Damit nicht alle Angesteckten gleichzeitig in den Krankenhäusern landen und das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht, erklärt uns der Seuchenexperte. Logisch. Wie der reine Zufall es will, gibt es aber auch triftige geopolitische Gründe, die einen längeren Verbleib des Königsvirus einfordern.

analitik.de/2020/03/11/was-bringt-uns-die-koenigsgrippe/

Und wie kann ein Gesundheitssystem zusammenbrechen? Das Thema Pandemie ist mindestens 100 Jahre alt. Die Spanische Grippe hat damals Millionen dahingerafft und seitdem muss es doch irgendwo Pläne geben, wie man damit umgeht. Sprich: mobile Intensivstationen, Reservebeatmungsgeräte, breite Ausbildung der Bevölkerung usw usw.. wieso gibt es da keine solchen Vorbereitungen? Dazu der sofortige Eindämmungsversuch, wenn so ein Virus auftaucht.

Wie gesagt, vieles ist hier einfach unlogisch und ich vermute eben andere Ziele, wie eben auch Blogger wie der Analitik.

Aber wie gesagt, vielleicht übersehe ich auch etwas. Ich will mich da auch selber hinterfragen und im Befragungszustand bleiben, aber dennoch auch selber denken.

Die Kritik vom Dirk Müller ist auf den Punkt und durchaus berechtigt. Irgendwas ist hier absolut unlogisch und stinkt zum Himmel, aber man sagt uns nicht, was sie mit uns vorhaben. Das spüren die Menschen zunehmend.

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