Die Herrschaft der Dummen

04.09.2018 20:25

"Ideologie macht dumm!" - Ein Satz, von Dr. Hans Joachm Maaz in einem oder zwei Videos geäußert, der derzeit aber eine enorme Sprengkraft hat.

Im Grunde gehts gerade darum: die Dummen haben die Macht übernommen im Land. Und das ist gefährlich. Sie sind dumm, nicht weil sie nicht intelligent sind, sondern weil sie sich ideologisiert haben. Und das betrifft weite Teil der Bevölkerung bis eben hoch in die Politik. 

Ich sage ja immer, wie leben in einem neolinksliberalen System, dass einerseits den Neoliberalismus als bestimmende Wirtschaftsform hat und gesellschaftlich den Neo-Sozialismus, der eben nicht mehr als "für Frieden und Sozialismus" daherkommt, sondern als "Multikulti, Diversität und Offenheit + Feminismus und Genderismus" (für Letzteres geben die hier in Sachsen Anhalt 3stellige Millionenbeiträge aus!!!).

Der Neoliberalismus ist im Grunde nur eine Ideologie. Ein Glaubensgebäude. Man glaubt zu wissen, dass mit einer globalisierten Wirtschaftsweise, die durch Deregulierung der Märkte, Privatisierung und eine Verringerung der Staatsquote gekennzeichnet ist, alles besser wird. Und wenn es nicht besser wird, wie in Griechenland oder in anderen Ländern Europas, dann wird nicht etwa die Theorie in Frage gestellt, nein, man dreht sich die Welt so hin, dass es wieder passt oder schweigt einfach zu diesen Löchern in der Theorie. Oder man sagt sogar, man habe noch nicht genug dereguliert und privatisiert.

Der Heiner Flassbeck kritisiert das nun schon jahrelang, dass man Auswirkungen, die es laut Theorie eigentlich garnicht geben dürfte, nicht wahrhaben will und sagt auch immer wieder, dass die das nicht kapieren.

Ideologie = Dumm.

Nun haben es die Neoliberalen, laut Prof. Maufeld hier, geschafft, so ziemlich alle relevanten Stellen über die Jahre zu besetzten. Vom kleinen Prof an der Dorfuni bis hoch an die Staatsspitzen vieler Länder. Überall sitzen jetzt diese Wirtschaftsideologen und verbreiten ihre Glaubenssätze.

Und das mit VERHEERENDEN Folgen für Mensch, Natur und Gesellschaft. Überall sieht man die Auswirkungen! Und zwar im negativen Sinn und dennoch wollen die das nicht wahrhaben. Die Nachdenkseiten schreiben sich täglich ja die Finger wund, um die Auswirkungen dieser Wirtschaftsideologie aufzuzeigen und zu kritisieren.

Auch Prof. Senf hat in einigen Videos den Unterbau des Neoliberalismus, die Neoklassik, kritisiert und dargestellt, dass sie zwar mathematisch verklausuliert daherkommt und somit den Anschein von Korrektheit hervorruft, aber die Grundannahme, nämlich der sich immer über alles bewusste Mensch, fehlerhaft ist und somit in weiterer F olge das ganze darauf aufbauende Ideologiegebäude ebenfalls in die Irre geht.

Und nun haben wir die Situation, dass diese Wirtschaftsideologen das Land regieren. Und das trotz immenser Verwerfungen kein Umsteuern passiert. Im Gegenteil, man versucht NOCH MEHR Neoliberalismus durchzusetzen.

Ideologien machen dumm und sowie man den Befragungszustand und die Offenheit des Geistes gegen den Behauptungszustand eintauscht, ist man verloren.

Diese Leute sind aber nicht nur dumm, damit könnte man ja noch leben, sondern sie sind aufgrund ihrer ideologischen Verblendung hochgefährlich, weil sie eben immer weiter machen und nicht aufhören, obwohl alles ringsrum schon in Scherben liegt und die Gesellschaft immer mehr in arm und reich und oben und unten gespalten wird, immer mehr Demokratie verloren geht, immer größere und monströsere Strukturen wie die EU geschaffen werden müssen, immer mehr Schulden das System fluten, ohne dass es für 4/5 der Bevölkerung irgendwelche positiven Auswirkungen hat.

Und wenn dann die Schulen vergammeln und die Brücken einstürzen, will man nicht wahrhaben, dass es an der beschissenen Ideologie des Sparens im Neoliberalismus liegt, sondern man denkt nur in "noch mehr privatisieren!".

Sie sind gefährlich, weil sie die Medien beherrschen, weil sie die Universitäten beherrschen, weil sie die Banken beherrschen. Überall sitzen diese neoliberalen Wirtschaftsideologen und können das volkswirtschaftliche Äquivalent von Dummsprech wie "Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt - offenes Neukölln, geschlossen gegen Rechts!" nicht überreissen. Die kapieren nicht, dass es ihre Ideologie ist, die die Probleme verursacht, sind aber so ideologisiert, dass sie von dieser Ideologie nicht mehr lassen können. Und so kommt es eben, dass sie Tatsachen, die der Theorie zuwiderlaufen, einfach verdrängen, bekämpfen, verschweigen oder den Botschafter der schlechten Nachricht beschimpfen.

Fällt euch was auf?

Genau das ist die Situation auch gesellschaftlich.

"Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt - offenes Neukölln, geschlossen gegen Rechts

Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/was-politisches/

Multikulti, Diversität, Offenheit, Buntheit - und wenn das nicht funktioniert, wie man es ja immer mehr wahrnimmt, dann ist nicht etwa diese Ideologie schuld und man fängt mal an, die zu hinterfragen, sondern auch hier wird verschwiegen, verdrängt, geleugnet, der Überbringer der schlechten Nachricht denunziert (jetzt die, die man "Rechte" nennt, dabei kommt die Kritik ja aus vielen verschiedenen Bevölkerungsteilen) und die Lösung kann nur in noch mehr Multikulti, nochmehr Offenheit, noch mehr Diversität, noch mehr Buntheit bestehen.

"Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt - offenes Neukölln, geschlossen gegen Rechts!"

Die überreißen nicht, dass Demokratie, Respekt, Offenheit und Vielfalt gerade auch Rechts mit einschließt. Die merken nicht, dass sie genau das nicht sind: demokratisch, offen, respektvoll und vielfältig.

Noch so ein Zeichen mentaler Blockaden:

Bunt statt braun!!!

Ja, liebes Bisschen, braun gehört zu bunt!!! Es gibt kein Bunt ohne Braun. Ohne Braun ist es UNVOLLSTÄNDIG.

Kapieren die nicht. Keine Chance.

Ich habe vor diesen Ideologen mehr Angst als vor einem neuen Adolf Hitler. Sie sitzen überall. In der Politik bis ganz nach oben, in den Universitäten, in den Schulen, in den Gewerkschaften, im Fernsehen, in den Zeitungen ... überall sitzen diese Ideologen oder zumindest ideologisierte Menschen und beteiligen sich an der Ausbreitung dieser Ideologie. Trotz immer größer werdender negativer Effekte.

Wurscht!

Weiter gehts! NOCH MEHR davon.

Das kann bis zur vollständigen Zerstörung dessen, was unsere Eltern hier oder im Westen, oder auch in Frankreich, England, usw usw aufgebaut haben, gehen und auch bis zur Zerstörung von Natur, Umwelt und des ökologischen Gleichgewichts.

Es kann bis zur vollständigen Zerstörung gehen. Die neoliberale Ideologie umfasst ja mittlerweile fast ausnahmslos alle Länder dieser Welt.

So wie im Wirtschaftsbereich alles mit diesen Ideologen durchsetzt ist, so ist es im gesellschaftlichen Bereich genauso.

Wo man geht und steht, wird man mit "Wir sind bunt, offen, divers und gegen rechts!" konfrontiert. Das geht bis in die Sonntagszeitung und bis ins Amtsblatt.

Für mich hat das schon Züge von einer Staatsreligion mittlerweile. DDR 2.0.

Und jeder, der das irgendwie kritisiert, egal ob polemisch oder ganz sachlich-fundiert, wird zum Ketzer und läuft Gefahr, auf dem öffentlichen Scheiterhaufen verbrannt zu werden.

Weder im Bereich der Staatswirtschaftslehre "Neoliberalismus" gibt es Einsichten, die zu einem Umdenken führen, noch im Bereich der Staatsideologie "Multikulti, Diversität und bunte politisch korrekte Republik". Die ideologisierte Mehrheit will einfach nicht sehen, dass ihre Ideologie nicht funktoniert. Schweden, bestes Beispiel. Weil es nur noch Vergewaltigungen gibt auf Konzerten und Festivals, gabs da neulich nur eins für Frauen. Das liegt aber natürlich nicht an der Ideologie "Diversität", sondern liegt generell mal am Mann. Komisch, früher gingen Festivals super, heute nicht mehr...

Ideologien funktionieren nicht. Können sie auch nicht, ist ne Ideologie. Ide(e)ologie ist immer etwas, was eben nicht mit der Realität zusammenhängt. Sondern man möchte die Welt, die Realität, die Wirklichkeit, nach einer Idee formen.

Und das geht IMMER in die Hose. Immer.

Natürlich formt jeder Menschen seine Welt nach seinen Ideen, das geht bei der Hauseinrichtung los und geht bis zur Berufswahl usw. Im Grunde macht das jeder. Aber eine Idee umsetzten ist etwas anderes, als eine Idee "über die Welt" zu haben und die Welt dann nach dieser Idee formen zu wollen. Und "Welt" beinhaltet nun mal ALLE und ALLES.

Und das funktioniert nicht. Weil die Menschen eben nicht alle gleich sind, sondern unterschiedlich, individuell. Divers! Muss man sich klarmachen: man will eine diverse Gesellschaft und das scheitert gerade wieder wie der Sozialimus an den Menschen, weil sie eben nicht alle gleich (gut) sind, sondern vielfältig.

Und da muss man eben schauen, was passt, wer gut harmoniert und eben auch schauen, wo es nicht gut zusammenpasst, wo die kulturellen und Mentalitätsunterschiede zu groß sind. 

Nur dazu muss man sich eben eingestehen, dass nicht alle gleich sind. Sondern eben unterschiedlich.

Und bei der Staatswirtschaftsideologie ist es genauso: da müsste man auch mal einsehen, dass die Menschen eben nicht rein ökonomisch betrachtet werden können und man daraus keine Ideologie formen kann, sondern dass die Menschen hochkomplex sind, mit sehr vielen unbewussten und verborgenen Anteilen und man die nicht einfach zum "Homo economicus" runterbrechen kann.

Wie kam es zu dieser Situation?

Ganz einfach eigentlich.

Bei den Kapitalisten ist es schnell erklärt: zunehmende Entgrenzung für mehr Wachstum. Also wurde Schritt für Schritt alles eingerissen, was man als hinderlich ansah. Trennbankensystem, Goldbindung, Staatsbetriebe, Gewerkschaften, Zölle und Grenzen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Bei den Sozialisten ist es etwas komplexer: Früher waren die Linken für die einfachen Menschen, für die Arbeiter, Angestellten, Lehrer, für die kleinen Leute. Oft rekrutierten sie sich bis auf Ausnahmen auch aus dieser Schicht.

Irgendwann entlang des Weges wurden sie aber korrumpiert. Nach dem Aufstieg und dem Wohlstand, dem man ja dem Kapitalismus verdankte, konnte man nicht einfach mehr "für die kleinen Leute sein" und den "Kapitalismus abschaffen!". Da gabs irgendwann mal eine Abkopplung. Man selber war nun im Bürgertum angekommen und nun wollte man nichts mehr wirklich mit den einfachen Leuten zu tun haben. Ekel vor der eigenen Herkunft quasi.

Da man aber immernoch gut sein wollte, oder jetzt die Kinder, die in solchen Haushalten aufwuchsen, immer noch Humanist und irgendwie immernoch den Idealen von früher anhing, mussten neue Leute her, um die man sich kümmern und für die man streiten kann. Aber natürlich so, dass das System, an dem man ja partizipierte und das den eigenen Wohlstand garantierte, nicht gefährdet wird.

Also kümmerte man sich jetzt nicht mehr um die kleinen Leute, nicht mehr um Lohnerhöhungen, Chancengleichheit, deren Lebenssituationen, sondern um Randgruppen. Denen half man nun, und das fand der Kapitalist auch ganz OK, weil es ihm nicht weh tat, ob Schwule nun mehr Rechte haben oder nicht, oder ob Lesben heiraten dürfen. Solange die Grundstruktur erhalten bleibt, ist das alles prima.

Und da das System eben dazu führt, dass die Geburtenraten absinken, kam es dem Kapitalisten auch ganz entgegen, dass sich die Linken nun auch um die ausländischen Mitbürger kümmerten und wie immer allzeit bereit sind, "gegen Rechts" zu kämpfen.

Blöd, dass die alten Ideologien nicht mehr zu den neuen Idealen passten. Also wurde das adaptiert!

Aus dem "Sozialismus" wurde nun "Multikulturalismus", aus "Kommunismus" wurde "Genderismus", aus "das sozialistische deutsche Arbeiter- und Bauernvolk" wurde "Diversität!" und aus dem Tag der Arbeit wurde der Christopher-Street-Day.

Und wie immer wurden dazu die Schulen benutzt, um die jungen Leute schon frühzeitig in diese Richtung zu bringen.

Aber wie schon der Sozialismus scheiterte und man nur Leid und Elend produzierte am Ende, so ist abzusehen, wie diese neuen Ideologien ebenfalls scheitern. Es bahnt sich alles schon an. Die Schulen werden immer beschissener, die Bildung immer schlechter, die Anforderungen immer niedriger, der Bildungsstand nimmt ab, führende Linke geben ihre Kinder nun lieber auf elitäre Privatschulen, statt sie den Ergebnissen der eigenen Politik auszusetzten, die Unis sind unterwandert, die Wirtschaft findet keine fähigen Leute mehr, als Sahnehäubchen dann noch die Gewalt durch junge Männer aus anderen (eben nicht gleichen) Kulturen.

Und so wie der Kapitalismus immer wieder neue Krisen hervorruft, so ist abzusehen, dass auch hier wieder Krisen hochpoppen. Klimawandel (ja, der Mensch macht das! Die Erde ist winzig, ich bin mal 10 Tage mit nur 30km/h rumgetuckert und war schon um ein Viertel der Welt - und die Atmosshäre ist nur aufgedampft und ÜBERALL hocken schon Menschen und emmitieren was auch immer... wer denkt, dass der "alles verbrennende" Mensch auf dieser kleinen Erde mit ihrem Hauch an Atmossphäre und ihrer dichten Besiedelung keine Auswirkungen hat...nun ja.), Artensterben usw usw..

Wir kommen da jetzt systemisch an immer mehr Grenzen. Im Grunde war auch "Chemnitz" so eine Grenze, wo man sagt: es reicht! Wir haben genug. Mehr geht nicht.

Und nun kann man schön beobachten, welche Kopfstände das System schon machen muss, um die Menschen noch bei der Stange zu halten. Welcher energetische Aufwand da betrieben werden muss, dass der Laden nicht jetzt schon auseinander fliegt und je mehr man das machen muss, desto hohler und absurder wird es.

Im Bereich der Wirtschaft sieht man schon, dass es nicht ewig weiter wachsen wird, dass die Rückkopplungen immer schwerwiegender werden und sich nicht mehr leugnen lassen.

Das Gefährliche: es ist zu befürchten, dass die Ideologen nun nicht umdenken, neu denken, sich anpassen, klug handeln, intelligent agieren, sondern alles weiter in den Dreck fahren.

Das neolinksliberale System ist durch. KO. Pleite. Fertig.

Die Frage ist nur, ob es nun klug abgewicklet wird, oder ob die normopathischen Massengesellschaften in ihrer ideologischen Verblendung bis zum bitteren Ende gehen.

Das ist die entscheidende Frage der Zukunft.  

Hoffen wir das Beste!

:-)

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