Die Schattenseiten

13.03.2019 18:05

Also irgendwie sind seit gefühlten drei Monaten Dauersturm! Seit Weihnachten Stürme, Orkane, starke Winde... dazu kalt, grau und nass.

Also bleibt Zeit für Indoorsachen wie bloggen.

Und gerade hatte ich ja das Thema Ausbau des Mobilfunknetzes 5G, was eigentlich keine gute Bezeichnung ist, sondern es handelt sich ja um den Ausbau / Erhöhung der eletromagnetischen Strahlenbelastung. Und dass das auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu haben scheint, hatte ich als Thema im letzten Beitrag.

Und nun war ich kurz einkaufen und schon gibt es den nächsten Hinweis des Universums, dass mittlerweile etwas aber wirklich GRUNDSÄTZLICH nicht mehr stimmt:

www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/dak-report-jedes-dritte-kind-ist-chronisch-krank

Schauen wir sie uns erstmal an, die Versprechungen der schönen neuen Welt!

Ich habe einfach in der Google-Bildersuche mal Kinder eingegeben: www.google.com/search?client=firefox-b-d&biw=1920&bih=947&tbm=isch&sa=1&ei=qziJXLWsNMjQaLzInbAD&q=Kinder&oq=Kinder&gs_l=img.3..35i39l2j0i67l5j0l3.42668.43667..44007...0.0..0.203.648.4j1j1......1....1..gws-wiz-img.tddYrwLcsFc

Und was sieht man da? Nur Glück, Lachen, Yoga, natürlich viel Multikulturalismus (ist ja der Zeitgeist) und ansonsten nur gesunde glückliche Kids.

Familienministerium: dito. Nur Positives.

Die Verpackungen stimmen immer, die Präsentation ist auch immer nett. Aber wenn man dann genau hinschaut, dann wird man mit dem Wahrheit konfrontiert. Wie gerade eben beim Einkaufen. Die Gedanken schon wieder weg vom 5G Ausbau, schon kommt der nächste Hinweis des Universums, dass mit unserer Art des Lebens was nicht mehr stimmt.

Die auf Sachsen-Anhalt bezogenen Ergebnisse des Kinder- und Jugendreports sind alarmierend: Fast jedes dritte Kind ist chronisch krank.

Wieso tun die so überrascht? Wir tun doch alles dafür, dass es kommt! Das sind doch keine Unfälle, das war doch das Ziel! Deswegen sollten die doch alle das Zuckerzeugx essen, sollen schon als Kinder mit Tablets und Handys hantieren, digitale Schule mit WLAN-Belastung ... dazu dann entsprechender Leistungsdruck und Stress.

Das ist doch kein Unfall oder eine Begleiterscheinung. Das ist das was passiert, wenn man es so macht, wie wir es machen.

Laut Steffen Meyrich, Leiter der DAK-Landesvertretung, gibt es weitere, „teilweise alarmierende“ Zahlen fürs Land: So gibt es einen hohen Anteil an Kindern, die chronisch krank sind. Mehr als jedes dritte ist betroffen – Jungen häufiger (34 Prozent) als Mädchen (31 %). Es gehe um Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis, erklärt Meyrich: „Jede Familie, die davon betroffen ist, weiß, wie sehr diese Erkrankungen den Alltag für Kinder und Eltern beeinträchtigen können.“

... und ....

Der neue Kinder- und Jugendreport der DAK zeigt überraschende Unterschiede zwischen Land und Stadt: Stadtkinder in Sachsen-Anhalt sind anders krank als Gleichaltrige vom Land. Sie leiden häufiger unter Karies (+ 115 Prozent) und sind stärker von Viruserkrankungen (+ 33 %) und Verhaltensstörungen (+ 15 %) betroffen. Landkinder hingegen haben häufiger eine Allergie (+ 38 %) oder leiden unter einer Depression (+ 19 %).

Als ich Kind war, gabs schon Brillenträger, Karies, Asthma, auch Neurodermitis, aber selten. Bei meiner Mutter gabs das alles noch garnicht. Was hat sich verändert: na die Ernährung vor allem. Dazu dann auch die ganze Lebenswelt. Und die Belastung mit chemischen Zusatzstoffen und schlichtweg Toxinen ist heute ungleich höher.

Hier mal die Bildersuche "Kinder Ernährung": www.google.com/search?client=firefox-b-d&biw=1920&bih=947&tbm=isch&sa=1&ei=tDqJXKLmOuSAur4PqKiFgAI&q=Kinder+ern%C3%A4hrung&oq=Kinder+ern%C3%A4hrung&gs_l=img.3..0l3j0i8i30l7.814551.817523..817951...0.0..1.351.2909.0j13j2j1......1....1..gws-wiz-img.......35i39j0i67j0i10j0i5i30.jyEuRHtNDRg

Das müssen alles Rohköstler sein! Schaut euch das mal an!! Da meint man, Rohkost ist die normale Ernährung in Deutschland.

Wieso dann so viele chronisch Kranke. Also Dauerkranke? Oder Niegesunde?

Besorgniserregend sei auch, dass fast jedes zehnte Kind an einer psychischen Erkrankung leidet, die pozentiell chronisch verläuft. Auch hier sind Jungen häufiger betroffen (11 %) als Mädchen (7 %). Atemwegserkrankungen stehen auf Platz 1 der häufigsten Erkrankungsarten im Kindesalter (siehe Infokasten). Zwei Drittel aller Jungen und Mädchen in Sachsen-Anhalt liegen einmal pro Jahr mit einem grippalen Infekt oder einer akuten Bronchitis flach.

Na gut, die "Grippe" ist ja noch ne Art Entgiftung, aber ansonsten sieht man hier eben den Segen der Moderne. Das sind die Schattenseiten. Das ist die Rückseite des hell erleuchteten und schönen Restaurants, wo es stinkt, wo die Ratten rumrennen, wo man den Abfall hinkippt... das was keiner sehen will und keiner sehen soll.

Aber es kommt eben immer wieder ans Tageslicht.

Muskel-Skelett-Probleme sind ebenfalls häufig. Fast jedes fünfte Kind hat einmal im Jahr eine solche Diagnose. 6,0 Prozent aller Jungen und 8,6 Prozent aller Mädchen ab 12 Jahren wurden aufgrund von Rückenbeschwerden ärztlich behandelt. „Diese Zahlen haben mich nachdenklich gestimmt und mir bewusst gemacht, wie wichtig in dem Alter Bewegung und Sport sind“, betont der 42-jährige Familienvater. Ein weiteres Leiden, das mit Bewegungsarmut zusammenhängt, ist krankhaftes Übergewicht. Über alle Altersgruppen hinweg sind knapp fünf Prozent davon betroffen.

Wir sind auf dem Fussballplatz, im See beim Baden und Schwimmen und mit Eishockey groß geworden. Dazu Klettern, Raufen, Buden bauen.

Das Blöde: bringt keine Geld. Kein Wachstum. Besser die Kids vor dem PC zwingen und sie da zum Spielen animieren.

Was wir hier sehen ist alles folgerichtig. Das ist kein Betriebsunfall. Keine Überraschung und kein Unfall. Das ist die logische Folge der Gesamtentwicklung.

Kinder in Sachsen-Anhalt sind vergleichsweise kränker als im Bundesdurchschnitt: Mehr als doppelt so oft wird Neurodermitis diagnostiziert (+ 58 Prozent). Zudem wurden sie häufiger aufgrund einer akuten Bronchitis (+ 41 %) oder Depressionen (+ 20 %) behandelt. Beispielsweise wurden 27 Prozent mehr Fälle von Schulangst als im Bundesdurchschnitt dokumentiert. Deutlich häufiger sind aber auch starkes Übergewicht (plus 39 Prozent) und schlechtere Zähne. Bei Karies dokumentiert der Report 34 Prozent mehr Behandlungsfälle.

Erinnert mich an die Aborigenies. Uns gehts hier wahrscheinlich wie alle Völker, die urplötzlich von der Moderne überrollt werden. Über Nacht gingen die Grenzen auf und man wurde mit den Westprodukten überrollt. Dann kriegt man erstmal nur geringere Löhne und Gehälter, dazu dann auch Minderwertigkeitskomplexe bei der Großelterngeneration usw usw.. fertig ist eine zerstörerische Melange.

Sachsen-Anhalts Kinder wurden seltener wegen Allergien behandelt (- 16 %). Auch Augenerkrankungen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit (- 23 %) waren weniger häufig.

Der Report hat neben regionalen aber auch bundesweite Ergebnisse zur Familiengesundheit geliefert. Wichtigste Erkenntnis hierbei: Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen und bildungsfernen Elternhäusern sind gesundheitlich benachteiligt. Sie sind oft dicker (+ 247 Prozent), haben mehr Karies (+ 278 %) oder psychische Probleme (+ 45 %).

Ja, früher waren die Armen dünn und ausgehungert, heute fett mit kariösen Zähnen. Ich schrieb ja hier schonmal, dass es überhaupt erst mir billigsten Schrottprodukten möglich ist, Lohndumping zu betreiben. Nur weil sich die Menschen dann immernoch ernähren können, wenn auch mit Schrott, geht das überhaupt, dass man die Löhne für viele Menschen immer weiter drückt und so einen Niedriglohnsektor erst ermöglicht.

rohkost4.webnode.com/news/gemuse-und-ein-paar-gedanken-uber-die-welt/

Und die Folgen sind dann eben, das einkommenschwache Haushalte größere Probleme haben, weil die sich dann nur den Billigschrott leisten können. Das ist kein Bio oder ähnliche Qualität drin.

Das sind alles Folgen der Gier, der Hochglanzillusion, der schönen neuen Welt...

Und die Folgen sind dann eben kranke Kinder.

„Die Kinder sind unsere Zukunft. Ihre Gesundheit muss in den Vordergrund der politischen Diskussion gerückt werden“, so Meyrich, der erste Schlüsse aus dem Report zieht: „Da Kinder besser zu erreichen sind als Eltern, braucht es Konzepte von der Kita an.“ Mit der Umsetzung will die DAK nicht lange warten: „Noch in diesem Jahr wollen wir unserem Präventionsprogramm ,fit4future‘ auf weiterführende Schulen ausweiten und ab 2020 auch an Kitas gehen.“

Hat mal einer gezählt, wieviele Initiativen es schon gab in der Richtung? Wieviel Geld da schon ausgegeben wurde? Was da schon für Aufwand betrieben wurde? Komischerweise erhöht man aber nie die Steuern auf Süßwaren, oder verbannt diese von den Supermarktkassen, oder ergreift auch nur eine einzige sinnvolle und wirksame Maßnahme, um die Kinder WIRKLICH zu schützen! Hamburger erst ab 18. Kekse erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres!

Statt dessen werden sie schon im Kindesalter mit Horrorbildern auf Zigaretten drangsaliert, müssen in WLAN-verseuchten Häusern aufwachsen, werden mit Werbung für gerade die Produkte gefüttert, die die Probleme auslösen und dürfen am Ende den Wahn der Eltern ausbaden.

Jetzt feiert man ja in Sangerhausen die Digitale Schule... wo alle Hirnforscher schon gezeigt haben, dass das ein Irrweg ist und Kinder nachweislich schädigt.

Ich halte das alles mittlerweile für sinnlos. Selbstäuschung, Alibiveranstaltungen. Fake-Getöse.

An die wahren Ursachen geht keiner ran. Traut sich keiner ran. Deswegen wird da so ein Theater wie fit4future veranstaltet, aber der ganze Schrott bleibt weiter spottbillig und überall zu haben. 

Wieso macht man es nicht wie beim Alkohol in Skandinavien? Steuern so weit rauf, dass es Luxusprodukte werden. Tüte Bonbons 25€. Da überlegt man es sich zweimal.

Deswegen halte ich das alles für Pseudogetue und es mögen gute Absichten dahinter stehen, aber solange die Leute da so in der Geschmacksmatrix gefangen sind, wird sich da auch nichts ändern.

Es ist wie es ist...die Gesellschaft als Ganzes ist gefragt und da bin ich pessimistisch. Zu sehr hat man sich schon in die ganze Matrix aus Shoppen, Wirtschaftswachstum und Egoismus verstrickt.

Und bei den Kindern sieht man dann, zuwas das führt: 30% sind chronisch krank.

Schöne neue Welt!

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Ich freu mich über jeden Beitrag!

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