Dienstag

21.08.2018 20:47

Mal wieder ein paar Gartenfotos posten:

1. Mein heutige Salatauswahl. Gabs zusammen mit Avocados, Gurke, etwas Salz und Knoblauch. Wobei ich da nichts mehr in einer Schüssel mische, sondern einfach so zusammen esse, bis ich satt bin. Die Avocados sind von EDEKA, die hatte ich ja schonmal angeschrieben wegen der Qualität. Sind gerade auch echt gut. Ansonsten esse ich eigentlich alles mono, bzw. einzeln für sich.

Dadurch, dass ich gerade viel körperlich arbeite und auch fast täglich eine Stunde Sport treibe (schon recht straffes Programm), brauche ich auch ein paar Kalorien aus Fetten. Esse zwar gerade auch gut Früchte, vor allem Pflaumen, die haben ja mehr Glukose als Fruktose und das merkt man schon, aber zuviel geht da auch nicht. Tomaten sind auch gut, aber da halten sich die Kalorien ja auch in Grenzen.

Echt gut finde ich es, wenn der Bedarf nachlässt und es sind immer noch Früchte am Baum gibt. So gerade bei den Renekloden. Da sind auf unserem Baum und auf einem an der Straße immernoch gut Früchte drauf, aber der Bedarf lässt schon sehr nach und andere Sachen, blaue Zwetschken zum Beispiel, werden interessant.

So muss es sein. Nichts ist schlimmer als wenn zuwenig da ist und man ewig "hungrig" bleibt.

Das "sich an etwas mal richtig satt essen" gehört für mich zu den zentralen Stützen der Rohkosternährung. Nichts ist frustrierender, als immer im Mangel zu leben, sei es, weil die Produkte nicht wirklich reif sind, weil sie nicht in ausreichenden Mengen vorhanden sind, oder weil das Geld zum Erwerb der Produkte nicht reicht.

Das kann einem den ganzen Spaß an der Sache verderben.

Ich habe da seit Tag 1 drauf geachtet, dass ich mich an guten Sachen immer auch satt essen kann. Ich habe da einfach nicht gespart und lieber einen Euro mehr ausgegeben, statt da zu darben oder mich mit Buchweizen als Ersatz zu quälen.

Die Natur ist ja auch verschwenderisch, wenn man ihr Zeit und Raum lässt. Wenn man sie gut behandelt, kriegt man ja eine immense Fülle geschenkt. Auch hier im Norden.

Nur wenn man die Natur nicht respektiert und sie als Feind und Müllhalde betrachtet, dann schlägt das irgendwann auf einen zurück.

Aber wenn man die Natur liebt und annimmt und ihre Gesetze respektiert, dann kann man schon in einer paradisischen Fülle leben.

Apropos:

2. Die heutige "Paradeiser"- Ernte. Oder auf Hochdeutsch: Tomaten. :-)

Die österreichische Bezeichnung ist da schon noch treffender, denn es hat schon auch was paradisisches, wenn man sich die Früchte mal in ihrer Fülle und ihrer Varianz anschaut.

Ansonsten morgen Gott sei Dank wieder schönes Wetter!! :-)

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