Donnerstag

02.05.2019 23:09

Kann der Ökolandbau Europa ernähren?

Interessanter Artikel hier: www.heise.de/tp/features/Kann-der-Oeko-Landbau-Europa-ernaehren-4313239.html

Fazit:

Der ökologische Landbau liefert weniger Ertrag pro Hektar als der konventionelle Landbau. Um die gleiche Menge an Lebensmitteln ökologisch zu erzeugen, müsse mehr Land genutzt werden, so heißt es in einer Studie eines internationalen Forscherteams, die im Dezember 2018 im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht wurde.

"Wenn wir mehr Land für die gleiche Menge an Nahrungsmitteln verwenden, tragen wir indirekt zu einer stärkeren Abholzung tropischer Regenwälder bei", erklärt der schwedische Wissenschaftler Stefan Wirsenius, einer der Autoren. Dies wirke sich schlecht auf das Klima aus.

Ich halte das alles eh für vollkommen verlorene Liebesmüh. Man geht da eh von der ganz fälschlichen Annahme aus, dass vor allem Getreide irgendwas mit menschlicher Ernährung zu tun hat.

Wie oft isst man als Rohköstler Getreide? Einmal im Jahr? Ab und an mal ne Schüssel Hafer? Bei zwei Schüsseln kriegt man schon Asthmasymptome.

Die natürliche Ernährung ist eben vor allem Obst, Gemüse, Algen, Nüsse, Wildkräuter, Keimlinge und ja, auch und nicht zu knapp, Fisch, Meerestiere und Fleisch. In manchen Kulturen auch Insekten, welche sicher eine Alternative sind.

Ich habe den Tag mal so vor mich hin sinniert und musste richtig lachen, weil im Grunde kann man nichts mehr mit gutem Gewissen essen.

Obst - da hat man das Problem der Fruktose, die oft Probleme machen kann.

Gemüse - da rufen wieder alle: Überzüchtet!!!

Nüsse - habe ich früher extrem viel gegessen. Da hat man dann das Problem der Antinährstoffe und der Aflatoxine aus Schimmelpilzen.

Nüsse aus tropischen und subtropischen Regionen sind immer wieder mit dem Schimmelpilzgift Aflatoxin belastet. Da Aflatoxine toxisch und krebserregend sind, sollte die Aufnahme von belasteten Lebensmitteln vermieden werden.

Aflatoxine stellen eine der stärksten in der Natur vorkommenden Gifte und krebserregenden Stoffe dar. Sie werden von den Schimmelpilzen Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus als natürliche Stoffwechselprodukte gebildet. Da die Schimmelpilze bevorzugt in warmer und feuchter Umgebung gedeihen, sind besonders Lebensmittel aus tropischen und subtropischen Regionen betroffen wie Erdnüsse, Pistazien, Mandeln, importierte Hasel- und Walnüsse, Reis, Mais, Weizen, Hirse und Sojabohnen.

(...)

Die Schimmelpilze gelangen sowohl vor der Ernte als auch bei unsachgemäßer, zu feuchter Lagerung in die Lebensmittel. Nach der Verpackung und im Haushalt kommt es in der Regel zu keiner weiteren Aflatoxinbelastung. Aflatoxine sind farblos und mit bloßem Auge für den Verbraucher nicht zu erkennen. Auch geschmacklich oder am Geruch sind die belasteten Nüsse nicht von unbelasteten zu unterscheiden. Nüsse mit dunklen Stellen, muffigem oder ranzigem Geruch deuten jedoch auf eine unsachgemäße Lagerung hin und sollten nicht verwendet werden. Ganze Nüsse sind zudem deutlich seltener belastet als gemahlene Ware. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht wegen der derzeit eher geringen Aflatoxinbelastung von Nüssen keine konkrete gesundheitliche Gefährdung der Verbraucher.

www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/aflatoxine-in-nuessen/?nuesse-schimmelpilze

Seit ich mal von Orkos echt jahrealte Nüsse für den vollen Preis bekam, habe ich den Nusskonsum, auch aus Ermangelung guter Quellen schon drastisch reduziert. Jetzt habe ich öfters selbst gesammelte und eingeweichte Walnüsse und Haselnüsse.

Dafür gibt es mehr...

Fleisch - na ja, das ist ja nun mittlerweile das größte Übel. Früher hat man sich alle 10 Finger nach einer guten Mahlzeit abgeleckt, heute ist es Klimakiller, gesundheitsschädlich, politisch vollkommen unkorrekt... nur komisch, wenn ich das esse, gehts mir fast immer am Besten damit.

Ich muss da auch immer an den Anakin Skywalker-Effekt denken: der wollte ja den vorhergesehenen Tod seiner Frau verhindern und durch sein Handeln erschafft er erst genau diese Zukunft. Das sehe ich hier auch etwas. Man meint, man isst lieber weniger Fleisch, weil angeblich ja auch problematisch, dafür, man kann den Körper ja nicht austricksen, isst man mehr Nüsse und genau dadurch handelt man sich (vielleicht) erst die Probleme ein.

Im Grunde kommt man aus der Sache eh nicht lebendig raus. Und wie man es auch dreht und wendet, es ist ALLES problematisch irgendwo und alles ist irgendwie entweder stofflich, oder eben aufgrund von Überzeugungen und Überlegungen, kontaminiert.

Dito ...

Fisch - der ist ja nun wieder schwermetallbelastet, der Biolachs aus den Fischfarmen ist nicht roh gefüttert.

Man kann es drehen und wenden wie man will.. es passt nie.

Und dann soll uns auch noch die konventionelle Landwirtschaft retten. Das kann alles nur in die Hose gehen.

Anfang 2018 werteten Dr. Eva-Marie Meemken und Prof. Matin Qaim von der Universität Göttingen rund 150 Einzelstudien und Meta-Analysen zu den Effekten des Ökolandbaus in unterschiedlichen Teilen der Welt aus. Umwelt- und Klimavorteile des Ökolandbaus würden sich relativieren, da wegen geringerer Erträge mehr Land verbraucht werde, heißt es auch hier.

In einer chemikalienbasierten Landwirtschaft hingegen sehen die Wissenschaftler auch keine nachhaltige Alternative. Stattdessen befürworten sie eine "intelligente Kombination aus beidem" - produktive und umweltfreundliche Systeme - die an den jeweiligen Standort angepasst sind. Dabei sollten auch moderne Technologien berücksichtigt werden.

Im Grunde ist das Problem einfach die hohe Zahl an Essern. In Europa ist ja die Bevölkerung relativ stark am Schrumpfen. Was ökologisch ja segensreich wäre. Mit der Hälfte der Bewohner in Deutschland, 40 Millionen, könnte man ALLE mit erneuerbaren Energien und alle mit Bioprodukten versorgen.

Weniger Menschen = mehr Nachhaltigkeit.

Es ist einfach so.

Danisch hat das hier mal sehr drastisch und schonungslos aus den Punkt gebracht:

Wir sind längst an dem Punkt, an dem wir keine nachhaltige Landwirtschaft mehr betreiben können, sondern nur noch eine destruktive. Ähnliches hat man mir in Afrika erzählt. Da werden gerade die weißen Farmer enteignet, und die Farmen den Schwarzen übergeben, man sagt zurückgegeben, aber auf solche moralisch-rechtlichen Fragen kommt es mir jetzt nicht an. Es geht darum, dass die schwarzen Farmer es mit ihren Methoden nicht schaffen, aus den Flächen die Bevölkerung zu ernähren. Nur die weißen Farmer mit ihren modernsten Methoden und Maschinen schaffen das. In Simbabwe hat man das vor Jahren gemacht, und jetzt versuchen sie, die weißen Farmer zurückzuholen, was ja im Endeffekt nur die Rückkehr zur industriellen Hochleistungsargrarwirtschaft bedeutet, denn darum geht es ja letztlich, nicht um die Hautfarbe des Farmers.

Also ich habe ja hier auch schon mehrfach erläutert, wieso man Deutschland immer wieder mit Migranten flutet. Wachstum! Eine schrumpfende Bevölkerung und der krebshafte Wachstumszwang gehen nicht zusammen. Also immer wieder Grenzen auf, Millionen rein, in Arbeit bringen, Konsum antreiben.

Und diese Massen müssen eben auch immer wieder ernährt werden. Macht man das ökologisch, dann braucht man wirklich mehr Fläche und vor allem wird das Essen teurer, so dass man dann die Löhne anheben muss, weil jetzt kriegt man die Menschen auch mit Billigfraß satt, der ist aber nie ökologisch nachhaltig erzeugt.

Hebt man die Löhne, schrumpfen die Gewinne. Das will man auch nicht, deswegen wehrt man sich ja mit Händen und Füßen gegen eine notwendige Agrarwende.

Und hier reden wir noch nicht mal von Rohkost und für Rohis geeignete Produkte.

Schon krass, ich greife mal so zufällig ein Thema auf, spiele das mal so in Gedanken durch und immer steht am Ende irgendwie der Crash, die Krise, das Chaos.

Aber genau dahin führt ja die Entwicklung.

Und die Entwicklung der Geburten weltweit zeigt ja ein weiteres rapides Anwachsen der Bevölkerung. 

Meines Erachtens sind wir jetzt schon in einer katastrophalen Überbevölkerung. Sind wir nicht gerade irgendwo zwischen 7 und 8 Milliarden?

Ich denke, mit 1 bis 2 Milliarden wären wir besser bedient, denn in gar zu vielen Ländern, in den Townships von Afrika, den Gegenden von Amerika oder in den Slums von Deutschland sehe ich, dass ein riesiger Teil der Menschheit nur noch völlig nutzlos herumsitzt und ernährt werden muss. Die nehmen nicht mehr am produktiven Leben teil, die können und machen nichts, die sind nur noch Ballast. Auch eine Folge dessen, dass wir die Evolution und die Auslese außer Kraft gesetzt haben. Man muss nicht mehr überlebensfit sein, man wird ernährt, und sei es, dass man die Abfälle der anderen frisst.

Es gibt jetzt schon viel zu viele Menschen und nur noch eine umweltzerstörende Landwirtschaft kann sie (kaum noch) ernähren. Vor 20, 30 Jahren hatten wir schon Hungerkatastrophen, und anstatt die Menschheit auf das ernährbares Maß einzupegeln kamen Organisationen wie Misereor, Brot für die Welt und solche weiteren, die die alle irgendwie am Leben gehalten und zur Vermehrung bestimmt haben. Damals waren wir zwischen 4 und 6 Milliarden, bald sind wir doppelt so viele.

Man sagt ja auch immer von Seiten des Veganismus, dass man mit veganer Ernährung (keine Ahnung, ob ich in so einer Welt überhaupt noch leben wollen würde) 12 Milliarden ernähren könnte. Passt eh, aber hören die Menschen dann bei 12 Milliarden auf, sich zu vermehren? Die Krise kommt doch immer, nur dann eben später und bei höherer Populationsdichte.

Die Menschen haben nicht aufgehört, sich zu vermehren, als eine Mischkost schon knapp wurde und sie werden auch nicht aufhören, wenn die veganen Ressourcen erschöpft sind.

Es fehlt da einfach an Intelligenz und die meisten monotheitischen Religionen befeuern das alles ja noch! Mehret euch. Über die Demografie werden ja auch Machtgelüste ausgelebt.

Was für ein riesiger Schlamassel.

Es riecht alles nach einer kommunistischen Utopie. Man holt künstlich immer mehr Leute hierher, die zwischen 10 und 15 Kindern bekommen. Man bringt den medizinischen Fortschritt und senkt die Säuglingssterblichkeit.

Man flutet den Planeten mit Menschen.

Wann immer man von Überbevölkerung und Ernährungsproblemen redet, heißt es immer, es sei genug für alle da, der Planet könne viel mehr Leute ernähren. Was eine extrem dumme Antwort ist. Denn irgendwo ist eine Grenze, ob man sie nun bei 4, 6, 20 oder 40 Milliarden sehen will. Und je näher man ihr kommt, desto gefährlich wird es, desto schwerer wird es, dann noch zu bremsen. Wie will man bitteschön 10 Milliarden Menschen, die rammeln wie bekloppt, erklären, dass sie jetzt mal mit dem Kinderkriegen aufhören sollen? Klappt doch jetzt schon nicht.

Trotzdem forciert man das.

Warum?

Kommunismus.

Danisch schreibt immer sehr schonungslos. Hadmut. Der Name ist Programm, ich traue mich oft nicht, so krass die Tatsachen, denen man ja ins Auge schauen muss, zu beschreiben.

Überbevölkerung und Ökologischer Landbau gehen einfach nicht zusammen. So aber fressen wir die Erde regelrecht auf.

Grundlage war eine umfassende Analyse von mehr als 500 Studien mit rund 2.800 Einzelvergleichen von ökologischen und konventionellen Biobetrieben, neben 30 Jahren Forschungsarbeit im Ökolandbau. 22 Wissenschaftler bewerteten anhand von 33 Indikatoren Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaschutz und -anpassung, Ressourceneffizienz und Tierwohl. Bei 26 Indikatoren punktet der Ökolandbau mit höheren Leistungen für Umwelt und Gesellschaft, bei sechs sind die Leistungen von bio und konventionell immerhin vergleichbar.

Bei 56 Prozent der untersuchten Biobetriebe war die Bodenfruchtbarkeit höher als auf vergleichbaren konventionellen Betrieben. Auf 62 Prozent war der Oberboden weniger übersäuert. Die Regenwurmpopulationen in den Ackerböden war bis zu 94 Prozent höher, die Artenvielfalt der Ackerflora war um 95 Prozent und die Anzahl der Feldvogel-Arten um bis zu 35 Prozent höher.

Ökologisch bewirtschaftete Böden enthalten um zehn Prozent mehr organischen Bodenkohlenstoff. In gemäßigten Klimazonen entweichen aus Bio-Böden weniger Treibhausgase. Das von Pflanzen aufgenommene Kohlendioxid ist dauerhaft im Humus festgelegt. Die Böden nehmen schneller Wasser auf und speichern es effizienter. Das ist sowohl bei Starkregen als auch bei langen Dürreperioden von großem Nutzen. Auch im Hinblick auf Stickstoff- und Energieeffizienz ist der Ökolandbau im Vorteil.

Das mag alles stimmen und ja, Öko ist besser. Aber die Frage bleibt: kann man damit die immer rasanter wachsende Bevölkerung ernähren? Wahrscheinlich nicht. Und genau DAS ist ein Desaster! Wenn wir nur noch durch Zerstörung, Gifte und Gentechnik und immer mehr Fläche überleben können, dann haben wir wirklich den Punkt erreicht, wo sich der Mensch zum aggressiven Krebs entwickelt hat, der auf Teufel komm raus auf Kosten des Wirtsorganismus lebt und sich vermehrt.

Und auch gar nicht mehr anders kann, bis eben krisenhafte Zusammenbrüche folgen. Folgen müssen. Weil vorher umschwenken geht nicht.

Mann, wieso habe ich nur wieder diesen Artikel gefunden und habe angefangen, da mal drüber nachzudenken?!! Der war ja eigentlich recht harmlos, aber wenn man mal weiter recherchiert...

Und Danisch zieht nach:

In den Reiseberichten hatte ich ja schon erwähnt, dass sich die Neuseeländer ziemlich verärgert gezeigt hatten, dass die Landwirtschaft dort die Umwelt zerstört. Das Mineralwasser aus den wenigen verbliebenen noch sauberen Quellen würde nach China verkauft, und für sie bliebe nur noch das „shit water”. Das, das mit Gülle, Dünger, Phosphaten, Pestiziden, Herbiziden und so weiter verseucht sei. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, von Glyphosat und ähnlichem Zeug haben sie auch geredet. Das würde dort in großen Mengen und auf Wunsch der Regierung flächendeckend versprüht.

Es ist so schlimm.

Was kann man tun?

Im Grunde nur das, was man selber machen kann. Alles Reden bringt nichts. Man kann nur selber vorleben und schauen, dass man irgendwie wieder mehr in Richtung Natürlichkeit geht. Dem Leben wieder mehr Platz und Raum einräumt. Selbst wenn ringsrum der Wahnsinn tobt, was will man machen? Man kann den Menschen ja nicht einfach etwas einreden oder ihnen irgendetwas aufzwingen. Alle Veränderungen müssen immer von innen kommen. Und wenn sie noch nicht bereit sind, dann sind sie es eben nicht. Dass das nicht immer leicht zu ertragen ist, verständlich. Ich könnte auch immer aus dem Koffer hopsen, wenn die die Äcker mit Glyphosat tot spritzen oder generell ihre Gifte ausbringen, aber für die meisten Menschen ist das normal, unverzichtbar, immer so gewesen.

Im Grunde aber müsste man viel mehr das "System" beleuchten und verstehen.

Wer will, dem empfehle ich die Vorträge von Bernd Senf zum Thema. Der Senf hat, instinktiv (?) eh die beiden wichtigsten Themen aufgegriffen: Geldsystem und Bioenergetische Forschung nach Wilhelm Reich.

www.youtube.com/watch?v=r9vAJjqRs6A&list=PL9B014CAA11CB9A55

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