Donnerstag

05.02.2015 23:05

So, heute wieder zum Sport gewesen. Mittags gab es heute vier Fenchelknollen und einiges an Haselnüssen. Abends etwas Fleisch, geriebene Knochen, VIEL Gemüse (Weisskohl, Steckrübe, Sellerie, Alge-Dulce, Porreé, eine Avocado, Pepperoni, Gurke). 

Ich habe jetzt mal wieder angefangen, auf einem Holzzweig rumzukauen und dann wenn er ausgefranst ist, die Zähne damit zu putzen. Das regt unglaublich den Speichfluss an und reinigt die Zähne. Und irgendwie kaue ich gerne mal an etwas rum. Egal ob an einem Problem, oder an einem Holzstück. Früher war ich ja begeisterter Kaugummikauer. Jetzt kaue ich an einem Holzstück rum, was ebenfalls den Speichelfluss stark anregt. Und knirsche in der Nacht mit den Zähnen. :-D

Es gibt auch extra Zahnputzhölzer zu kaufen. Nennt sich Miswak. Ich finde es aber ziemlich teuer. Ich glaube, da kann man auch einheimische Sträucher und Bäume mal ausprobieren. Die enthalten ja auch entsprechende Stoffe, die antibakteriell wirken, zumindest haben die alten Germanen wohl auch Putzhölzer benutzt, wobei man das nicht wirklich genau weiss.

Mir ist auch aufgefallen, dass irgendwie eine latente Angst verschwunden ist, die ich hatte, als ich noch viele Früchte, Datteln und Honig gegessen habe. Jetzt ernähre ich mich ja fast vollständig von wenig bis garnicht kariogen wirkenden Produkten, und jetzt ist diese Angst, die vielleicht auch ein unterbewusstes Signal war, abgeklungen. Mehr als jetzt kann ich erstmal nicht machen, um PRO Zahngesundheit zu essen. Schauen wir mal, was am Ende bei rauskommt.

Mir ist eh aufgefallen, dass man sich mit der Rohkost auch dahingehend unwohl fühlen kann, wenn bestimmte Sachen noch nicht richtig geklärt sind. Ich habe zwar auch gerne und oft Importfrüchte gegessen, aber ich hatte IMMER auch ein (ökologisch)-schlechtes Gewissen, wohl wissend, dass die Produkte zum Teil um den halben Erdball gekarrt wurden. Oder eben dieses unbestimmte Unwohlsein, ja Angst, dass es mir die Zähne angreift. Man muss natürlich aufpassen, dass man dann nicht zum Frutarier wird, weil man kann sich da auch reinsteigern, und sich irgendwann sogar beim Atmen unwohl fühlt. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass die Gefühle auch anzeigen, in welche Richtung man sich begeben sollte, was man ändern sollte. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Es bringt aber auch nichts, diese Gefühle zu ignorieren, zu unterdrücken oder zu missachten und sich dann zu rechtfertigen. 

Es geht halt immer weiter!

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