Episode IV - Eine neue Hoffnung

29.09.2018 22:29

Ich habe ja vor kurzem erst Zweifel an der Jugend geäussert. Das wir da zunehmend Psychowracks und ideologisierte Schwachköpfe ranziehen.

Na ja, und heute habe ich auf Facebook das gefunden:

 Die Hintergründe:

"Speyer ohne Rassismus-Speyer mit Courage" und der Jugendstadtrat Speyer luden zum Poetry Slam "Zivilcourage" im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 in Speyer ein. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, 26. September, 18 Uhr, in der Postgalerie Speyer statt. Poetry Slam ist ein Wettbewerb der Bühnendichter. Die Teilnehmer hatten fünf Minuten, um das Publikum mitzureißen.

War wahrscheinlich wieder mal als so eine politisch korrekte Veranstaltung geplant. Jeder darf mal, aber bitte nur im Rahmen des Erlaubten, schließlich sind wir die Guten!

Und das Mädel haut da solchen Text raus:

Der Neger ist kein Neger mehr  Zigeuner darf man auch nicht sagen.
Rassistisch ist das beides sehr / so hört man es an allen Tagen.
Wer´s trotzdem wagt wird ausgebuht / gefeuert und geächtet,
In Zeitungen und Talkshows mit viel Wut / denn so sind die „Gerechten”.
Das Kinderbuch prüft ein Zensor / Weiß ist jetzt Sarrotis Mohr.
Und das nennt sich dann Zivilcourage / Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Aus fernen Ländern kam der Gast / Dank Menschenhändlerbanden.
Reist mit Handy, und ohne Pass / in den gelobten deutschen Landen.
Verbittert ist der junge Mann / Finanziell geht‘s ihm zwar besser.
Weil er aber kein Fräulein haben kann / hilft er schnell nach mit – einem Messer.
Ein Einzelfall, so sagen die Experten. / Kultursensibel sei das zu bewerten.
Wer wütend ist und‘s anders meint / Ist nur ein brauner Fremdenfeind.
Und das nennt sich dann Zivilcourage / Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Das bunte Bündnis, tolerant, zivil und breit. / Wir finden‘s in jeder Stadt.
Gekämpft wird dort für Moral und Menschlichkeit. / Ein jeder dabei wer nen Namen hat:
Linke, Gewerkschaft, Kirchenvertreter / Karrieristen und Volksverräter.
Der Flüchtling und der Muselmann / die muss man integrieren.
Ob man das auch bezahlen kann / hat nicht zu interessieren.
Wenn Deutsche verarmen, ist doch egal. /So weiß es die linksgrüne Hypermoral.
Und das nennt sich dann Zivilcourage, / Und wisst ihr was? – das ist für‘n Arsch.

Für alle die zu uns einwandern / fordern die heil´ge Solidarität.
Die Opfer bringen dann die Andern / S´ ist bequemer so und tut nicht weh.
Mutig geben sie vor zu sein / woll´n aber nichts riskieren.
Sie glauben an ihre Heuchelein / denn geschickt sind sie im Lavieren.
Bunte Vielfalt statt braunem Brei / Hauptsach´ die Stadt ist Nazifrei.
Und das nennt sich dann Zivilcourage/ Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Dort wohnt ein AfDler und Rassist / So wissen‘s Büttel und Denuzianten.
Und geben Namen und Adress / schnell weiter an die Antifanten.
Dem schlägt man dann die Fresse ein / In unsrer Stadt darf der nicht sein!
Hundedreck im Briefkastenschlitz / bei Nacht und Nebel, was für ein Witz.
Im Kampf gegen Rechts ist alles erlaubt / Hier geht es um Demokratie und Werte.
Deutschland verrecke, schreien sie laut / wie eine Hornochsen‐Herde.
Und das nennt sich dann Zivilcourage! / Und wisst ihr was?! – Das ist für‘n Arsch!

Und die Moral von der Geschicht?
Nun steck das Messer dir im Bauch / denn so ist‘s im Orient der Brauch.
Rufen alle mit Applaus: / „ NA‐ZIS RAUS !!!”

Also ich finde genau das ist Zivilcourage. Ein 14-jähriges Mädel und die hat den Mumm, sich da hinzustellen und das vorzutragen.

Ich ziehe meinen Hut!

Also wenn ich wirklich was mag und bewundere, dann wenn jemand Mut und Mumm hat, sich auch mal gegen den Strom zu stellen.

Fand ich auch immer bei jungen Menschen bewundernswert, die die Rohkost anpacken. Da gehört was dazu. Ich mag diese Energie. Da steckt etwas Kraftvolles dahinter.

Na ja, und das Mädel scheint sich da nicht zu scheuen, ihre Sicht der Dinge auch darzubieten.

Einige Zuschauer wollten das natürlich nicht hören und haben ja gebuht und versucht zu stören (machen die ja mit Vorliebe), am Ende wird das Saft abgedreht. Weil sie genau DAS eben nicht wahr haben wollen: die, hier künstlerisch verpackte, Kritik an einer Fehlentwicklung und der eigenen Heuchelei.

Das es ein 14-jähriges Mädchen vorträgt, also genau die, die ja mit den ganzen Problemen am meisten zu kämpfen haben in Zukunft, hat nochmal ein ganz besonderes Gewicht.

Ich glaube auch nicht, dass die beim Anblick einer älteren nackten Frau in Panik geraten wäre.

Interessant ist das Logo der Veranstaltung: schwarz und weiß sind die Farben. Und nur das sieht man noch, entweder oder, du gegen mich, Rechts gegen Links. Für uns, oder gegen uns.

Und dann dreht man einer 14-jährigen den Saft ab, die so herrlich politisch unkorrekt den Finger in die Fehlentwicklung legt.

Wie groß muss da die Angst sein, dass die "Gegenseite" doch Recht haben könnte?

Das Mädel bringt eigentlich die Sache sehr gut auf den Punkt. Die Probleme, die ins Land kamen, das Moralisieren, die Heuchelei, die Falschheit, die Ängstlichkeit vor dem eigenen kleinen braunen Arschloch, das moralische Gutmenschengeseiere, die heuchlerische politische Korrektheit, das "wir sind die Guten!" und ihr seid der rechte Abschaum.

Ehrlich: wir bräuchten noch sehr viel mehr Menschen, die den Mut haben, die Fehlentwicklung und das aufgesetzte "Wir sind die Guten" zu kritisieren.

Die mal schauen, was in dem Land los ist und anfangen, sich von solchen Schwätzern nicht mehr zu fürchten: in Ravensburg gabs wieder mal eine Messerattacke (Überlegt mal, wie sich das Land verändert hat. Wann gabs es früher mal Messerattaken? Und heute ist das Alltag geworden. Ich finde das einfach dramatisch, was das für ein Niedergang ist.)

Und wie bestellt und passend zum Gedicht die Aussage eines Grünen Politikers:

Der baden-württembergische Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) hat am Samstag die Bürger zum Zusammenhalt aufgerufen. "Wir lassen uns nicht von Menschen auseinander dividieren, die diese furchtbare Tat nun für politische Zwecke missbrauchen und Hass und Häme über all jene ausschütten, die für Zusammenhalt in dieser Stadt standen und stehen", sagte Lucha, der in Ravensburg lebt.

Macht euch klar, was die für Angst haben, dass die Stimmung kippt und die Menschen fordern könnten, dass es so nicht weitergehen kann und dass die sogar alle wieder heim müssen. Dann brennt hier die Luft. Die werden nämlich alle gebraucht, um hier in der süchtigen und gierigen Wachstumswirtschaft ihren Dienst als Produzenten und / oder Konsumenten zu tun. 

Muss man sich klarmachen: selbst wenn die alle wieder heim wollten, die dürften gar nicht. Das ist das Wachstum der Zukunft. Das kann sich keiner leisten, dass die wieder nach Syrien oder wohin auch immer, zurückgehen.

Genau deswegen hat man doch alles, was Recht und Gesetz war, aufgegeben! Den Grenzschutz, die Verfolgung von Passvergehen, überhaupt mal zu kontrollieren, wer das ist und ob die Pässe echt waren, gleich ganze Völker zu Asylberechtigten machen usw ... alles wurde aufgegeben, ausgehebelt, abgeschafft.

Weil die ganze Migration einfach nur Beschaffungskriminalität war.

Neues Ersatzteile für die gierige Megamaschine.

Zusammengeklaut aus Syrien, dem Irak, Afghanistan.

Erst die Kohlenstoff-Ressourcen geräubert und dann auch noch die jungen Leute abgezogen.

Kein Wort zu den drei Verletzten.

Kein Wort zu denen, die in Angst vor sowas leben (wo es doch sonst immer um „Ängste” geht, die immer als haltlos und unberechtigt hingestellt werden.)

Man beschließt einfach, es zu übergehen, es zu ignorieren. Man darf nichts dazu sagen, weil das „für politische Zwecke missbrauchen und Hass und Häme ausschütten” wäre.

Irgendwie mal ein Wort, wie man sowas künftig verhindern oder man solche Leute „integrieren” wolle (wo er doch „Integrationsminister” ist), bekommt man da nicht.

Anmerkung: Wer die Division schon verweigert, wird am Integrieren erst recht scheitern.

Danisch.

Ich habe Angst vor so was!! Gebe ich gerne zu! Ich habe keine Angst vor Fremden, im Gegenteil, ich gehe oft neugierig und offen auf die zu und interessiere mich, wo sie herkommen. Aber diese Entwicklung macht mir Angst und das die nur noch mit Messer rumlaufen, auch.

Früher sind wir zur Disko, zu Konzerten nach Berlin und Leipzig, nachts besoffen rumgelaufen... da brauchte doch niemand Angst haben vor einer willkürlichen (!!!) Messerattake!

Na ja, das ist ja auch so ein Ding:

Als sein Arbeitskollege nicht auftauchte, soll er "unvermittelt und im Rahmen eines psychotischen Erlebens" mit dem Messer zunächst bei der Bushaltestelle am nördlichen Marienplatz auf zwei syrische Asylbewerber im Alter von 19 und 20 Jahren eingestochen und einen weiteren Mann attakiert haben, der jedoch nicht verletzt wurde. Wie die Polizei mitteilte, stach er anschließend 50 Meter entfernt im Außenbereich einer Gaststätte auf einen 52-jährigen Deutschen ein, der sich ihm mit einem Stuhl entgegenstellte. Der Tatverdächtige fügte auch diesem Mann mehrere Stichverletzungen zu. Laut Staatsanwaltschaft war der Beschuldigte, der seit 2016 in Deutschland ist, bislang nicht mit Aggressionen gegen andere aufgefallen. Zu klären sei, ob er möglicherweise an posttraumatischen Störungen wegen Erlebnissen in Afghanistan leide.

Also man müsste schreien, wenn man sowas liest!

Wilhelm Reich und später Bernd Senf haben immer wieder auf diese plötzlichen destruktiven Entladungen hingewiesen. Also das Menschen mit chronischen Panzerungen dazu neigen, plötzlich auszurasten und destruktiv zu werden.

Und wir haben uns Hunderttausende davon ins Land geholt. Aus patriachalen Strukturen, aus Kriegsgebieten, aus streng autoritäre Strukturen. Oft seit frühester Kindheit traumatisiert.

Wie naiv und dumm die Mehrheit im Land auch ist. Es ist erschreckend.

Genau das ist es, was man dann bekommt: urplötzliche massive Ausbrüche destruktiver Energien.

Messer raus, wahllos zustechen. Destruktiv bis in den Tod.

Und wie soll jemals ein freidliches Zusammenleben funktionieren, wenn jeder Migrant so eine wandelnde Zeitbombe sein könnte? Wenn man nie weiß, ob der nun, aufgrund von Traumatas, Erziehung und Kultur nach einem Konflikt morgen mit dem Messer vor einem steht? Oder hinter einen? Oder gleich zusticht?

Also die Dimension dessen, was man da den Menschen zumutet, ist erschreckend. Und es wird die Gesellschaft nachhaltig verändern.

Und dann stellt der Grüne sich hin und jammert was von Zusammenhalt.

Die Angst wird regieren. Die Angst vor arabischen und nahöstlichen Fremden wird zunehmen, die Angst vor Messerattacken wird zunehmen, das Sicherheitsgefühl wird abnehmen und das Misstrauen wird noch mehr um sich greifen.

Mit jeder destruktiven Entladung wird das schlimmer werden.

Aber darüber spricht keiner. Schon gar kein Grüner. Die haben nur Angst, dass die Rechten nun davon profitieren. Und dass die irgendwann an der Macht sind und sie ihre schönen hochbezahlten, aber völlig unproduktiven, Posten verlieren.

Es ist so schlimm.

Egal, auf welcher Ebene man es betrachtet, es ist schlimm.

Umso erfreulicher, dass ab und an mal auch ein junger Mensch, und in dem Fall eben mal sogar eine junge Frau, den Mut findet, politisch unkorrekt zu sein.

Bravo!

Mehr davon!!

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