Ergänzend zu 5G

13.03.2019 13:34

www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384.html?fbclid=IwAR1nfj9nLlNKNXhq_NeDrI9e0hkFZ2UTojger8_8clmBhP8YHUifivEign8

Den Harald Schumann, der den Artikel unter anderem verfasst hat, halte ich für einen der letzten seriösen Journalisten im Land. Der hat damals "Die Globalisierungsfalle" geschrieben und hat enorme Aufklärungsarbeit zum Thema "Bankenrettung" betrieben und mal investigativ die ganzen Netzwerke zur Griechenlandrettung offen gelegt.

Hier [https://www.youtube.com/watch?v=Sw3gdliKYBM ] die Arte Doku "Macht ohne Kontrolle" über die Troika.

Und  hier  [www.youtube.com/watch?v=ZxOREubaVE8] die Arte Doku "Staatsgeheimnis Bankenrettung" für alle, die sich dafür interessieren.

Deswegen scheinen dessen Arbeiten noch irgendwo seriös zu sein.

5G soll riesige Datenmengen schnell übertragen. Doch es könnte auch der Gesundheit schaden. Europas Regierungen ignorieren die Gefahr.

Nur um mal zu zeigen, wer da seit Jahren immer wieder an die Macht gewählt wird: www.youtube.com/watch?v=jb1fL-0PRw4

Zwischen 1946 und 1992 verklappten sie auch Teile ihres Atommülls im Meer. Es waren Abfälle aus Industrie und Wissenschaft, vor allem aber aus Atomkraftwerken und der Atomwaffenproduktion. Jetzt beleuchtet ein Film von Arte die Folgen. Rund 53 Prozent des versenkten Atommülls landeten im Atlantik, 45 Prozent in arktischen Gewässern. Weltweit waren 70 bis 80 Gebiete betroffen. 1993 wurde die Verklappung auf hoher See endlich durch ein internationales Abkommen verboten. Allerdings durften die Wiederaufarbeitungsanlagen inLa Hague (Frankreich) undSellafield (England) ihre radioaktiven Abwässer weiterhin ins Meer pumpen. Seit Ende der 70er Jahre setzt sich Greenpeace gegen die Verklappung von Atom- und Industriemüll auf hoher See ein. Doch Politik und Industrie scherten sich nicht darum. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden weiter über Bord geworfen. Doch als die Öffentlichkeit erfuhr, was da auf See geschah, war das Ende der Atommüllverklappung in Sicht. Heute sollen mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle auf dem Meeresgrund vor Europa liegen und niemand weiß genau, was in den Fässern an radioaktivem Material versenkt wurde. Früher wurden die Versenkungsgebiete regelmäßig untersucht und Meeresboden, Wasser und Fische auf Radioaktivität kontrolliert. Forscher fanden dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass Fässer leckgeschlagen sind. Das hat sich bis heute noch eher verstärkt.

NIE haben sich Regierungen, wenn sie vor die Wahl gestellt waren zwischen Wirtschaftswachstum und Gesundheit der Bevölkerung, FÜR die Gesundheit entschieden. Noch nie. Mir ist kein Fall bekannt. IMMER wird sich für mehr Wirtschaftswachstum entschieden.

Und die Menschen haben auch noch nie in der Masse, vor die Wahl gestellt zwischen mehr Wohlstand und mehr Gesundheit, sich für mehr Gesundheit entschieden. Das waren immer nur kleine Gruppen, Aktivisten und "Spinner", die sich für etwas stark gemacht haben. Der Mehrheit war und ist es egal und sie wollen gut shoppen.

Und deswegen wird jetzt bei 5G wieder alles an möglichen Gefahren ignoriert. Sowohl von den Regierungen, als auch von der Bevölkerung. Man darf nie vergessen, dass erst diese träge und gierige Gesellschaft solche ReGIERungen hervorbringen.

Der Aufwand dient der Einstimmung der Bürger auf ein informationstechnisches Megaprojekt: 5G, die fünfte Generation der Mobilfunktechnik, soll bis zu 1000-mal mehr Datenvolumen übertragen als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mal mehr eine Millisekunde betragen. Vom autonomen Fahren über mitdenkende Kühlschränke und Heizkörper bis zu vollständig mit Robotern betriebenen Fabriken soll die neue Technologie die gesamte Lebenswelt revolutionieren.

Das wird dann nur noch über WLAN-Strahlung möglich sein. Am selbstfahrendem Auto wird ja kein Kabel hängen und die ganze Lebenswelt wird eine einzige elektromagnetische Strahlensuppe werden.

Schon heute ist jeder Nahverkehrszug strahlenbelastet und die Städte und Büroarbeitsplätze sowieso. Da die Strahlen auch das Mauerwerk durchdringen müssen, müssen sie auch entsprechend stark sein.

Mit 5G gibt es dann die nächste Eskalationsstufe.

Die dazu nötigen Investitionen, nach Schätzungen der Deutschen Telekom rund 500 Milliarden Euro, seien „von strategischer Bedeutung für Europa“, verkündet Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Jobs und Wachstum. Der Ausbau von 5G „ist entscheidend für unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, sagt er und weiß sich darin einig mit allen Regierungen der EU-Staaten.

Das ist nicht mal falsch. Wir erinnern uns:

Der Vergleich zum Tumor, der meint, dass sein Wachstum ein Erfolg sei, ist im Grunde nicht mehr zu übersehen. Und der MUSS wachsen. Es ist seine innere Bestrebung, unendlich zu wachsen und dabei immer mehr lebendiges Gewebe zu zerstören und das LEBEN auszusaugen.

Und deswegen wird der Ausbau auch kommen, koste es, was es wolle. Selbst wenn es uns am Ende umbringt, egal, aber der Zwang zu immer tieferen energetischen Eingriffen ins System "Erde" kann nicht gestoppt werden, solange die Strukturen so sind, wie sie sind.

Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden.

Das ist eh wurscht. Hauptsache, es wurde Wachstum generiert. Um die Schulden können sich dann andere, nachfolgende Generationen kümmern.

Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Gegen das LEBEN gerichtet. 

Krebs ist ja bis heute immernoch unheilbar. Man hat vieles im Griff, aber grundsätzlich ist das Problem nicht gelöst. Und ich traue mich zu behaupten, dass Krebs sofort geheilt werden würde, wenn wir unser Leben verändern. Diese Krankheit scheint mir ein energetischer Ausdruck eines falschen Lebens zu sein. Im Aussen geht es nur noch um Wachstum über alles und das drückt sich dann irgendwann auch im Inneren aus. Da wächst dann irgendwas unkontrolliert vom Gesamtorganismus, ein Fake-Leben und das in exponentieller Art und Weise, bis der Wirt am Energiemangel eingeht.

Wilhelm Reich hat ja auch zum Thema Krebs geforscht und hat Gesundheit wie folgt definiert:

Wilhelm Reich definiert Gesundheit nicht als Abwesenheit von Krakheitssymptomen, sondern als das optimal funktionierende Wechselspiel von innerer und äußerer Welt des Subjekts auf allen Ebenen: von der Umwelt und dem sozialen Umfeld über das organische, vegetative System des Organismus bis hin zur Zell-, Molekular- und Energiestruktur.

Die Oszillation zwischen Außen und Innen, zwischen Expansion und Kontraktion ist der "Urgegensatz des vegetativen Lebens". Dieses Prinzip gilt für alle lebendigen Strukturen, d.h. für Einzeller genauso wie für Menschen.

Verschiedenste Einwirkungen können die Pulsation des Lebendigen einschränken. Chronische Behinderungen können die Lebendigkeit des Organismus grundlegend stören. Die daraus resultierende "Biopathie", Erkrankung des autonomen Lebensapparats, zeigt sich in allen möglichen symptomatischen Erkrankungen: z.B. Asthma, Herzerkrankungen, Krebs oder auch schizophrener Psychose.

"Diese Pulsationsstörung beginnt nach Reich immer mit einem Überwiegen der Kontraktion, mit einer akut auftretenden Symphatikotonie des vegetativen Systems, einer Erstarrung des energetischen Systems des Organismus." (Lassek)

Wird die Kontraktion chronisch, dann beschränkt sich die Pulsation des Lebendigen immer mehr auf den biologischen Kern, das Leben zieht sich wortwörtlich in sich selbst zurück. Endstadium dieses Schrumpfungsprozesses ist der Tod.

www.orgon.de/der-orgonakkumulator/reichs-modell-von-gesundheit-und-krankheit/

Na ja, wie wird man denn leben in einer Umwelt voller Strahlenbelastungen?

Wie wahrscheinlich wird es denn, dass dann wieder chronische Kontraktionen entstehen. Der Körper muss die Strahlenbelastung ja auf der Ebene der Zellen und der Moleküle ausgleichen und damit umgehen.

Insgesamt bedeutet der Ausbau vor allem eins: noch mehr Stress!

5G würde den „Elektrosmog“, wie ihn Kritiker nennen, noch erheblich verstärken. Weil die neue Technik mit sehr hohen Frequenzen operiert, ist deren Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen. Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. Darum errichtet etwa die Telekom allein im fünf Kilometer langen Teststreifen in Berlin-Schöneberg derzeit gleich 71 neue Sendemasten. Kommt es zum flächendeckenden Ausbau, wird das zigtausende zusätzliche Sendeanlagen erfordern.

Ein Milliardengeschäft. Da leuchten die Augen, da rechnen sich schon die Aktionäre ihre Gewinne aus, und planen ihre neuen Häuser. Natürlich irgendwo im Grünen, fernab der Zivilisation und ihrer Probleme. Man will ja gesund bleiben.

Und natürlich wird wieder kein direkter kausaler Zusammenhang zwischen Exposition und Erkrankungen gefunden, Studien kommen zu negativen Ergebnissen, sofort schiesst die Industrei eine positive nach. Und so wird alles in Unklarheit gehalten, im Vagen und im Zweifel.

Eben weil da Milliarden dran hängen.

Die Zukunft quasi. Die schöne neue Welt. Die gibt es nur mit erhöhter Strahlenbelastung und wie naiv muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass es in dieser polaren Welt irgendwas umsonst gibt? Alles, was Vorteile hat, Erleichterungen bringt, hat auch Nachteile. Autos machen frei, benötigen aber entsprechende Straßen, was zur Versiegelung führt. Computer erleichtern die Arbeit, führen aber zur Fehlsichtigkeit und schlaffen Körpern. Ölheizungen wärmen bequem die Wohnung, Öl muss aber oft durch Kriege erstmal erobert werden.

Und auch die schöne neue 5G - Welt wird ihre Schattenseiten haben. Und zwar im gleichen Ausmaß, wie es Vorteile bringt:

Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten“, schreiben die Autoren unter Berufung auf mehr als 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das könne die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen. Nach Meinung des schwedischen Onkologen Lenart Hardell, einem der Leitautoren, haben Studien mit mehreren tausend befragten Handynutzern zudem „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“.

Das sind die Schattenseiten. Das ist das, was dann im Verborgenen abläuft. Was man nur sieht, wenn man in der Onkologie der Krankenhäuser arbeitet, oder wenn man mit Pärchen konfrontiert wird, die kinderlos bleiben.

Das sieht man nur, wenn man tiefer hinschaut. Vorne steht die schöne Glitzerwelt. Das Internet der Dinge, das selbstfahrende Auto. Der Hochglanzprospekt. Die MODERNE des jeweiligen Zeitalters. Schaut man hinter die Kulissen, dann erschreckt man. Dann sieht man nicht mehr die schön erleuchtete Wohnung, sondern dann sieht man die Fässer, die voller Atommüll ins Meer gekippt werden. Dann sieht man Fukushima und Tschernobyl, dann sieht man oft Krankheit, Leid und Tod.

Es gibt nichts umsonst und alles hat seinen Preis und auch die schöne neue 5G Welt wird ihren Preis verlangen und die Frage ist mittlerweile nur noch: wann wird es insgesamt zu teuer?

Zwar ergab eine Auswertung von 2266 Studien durch eine australische Forschergruppe, dass 68 Prozent davon „signifikante biologische oder gesundheitliche Auswirkungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber anthropogenen elektromagnetischen Feldern“ belegen. Ob und wie häufig das tatsächlich krank macht, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen. Eine eigens berufene Expertengruppe des Internationalen Zentrums für Krebsforschung bei der WHO (IARC) mochte Hardell und seinen Kollegen daher nicht folgen. Elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung sei nur „möglicherweise krebserzeugend“, urteilte sie im Jahr 2011.

Ein User schrieb als Kommentar gestern folgendes:

Außerdem: Ist es nicht etwas naiv von uns, wenn wir immer gleich nach der Kausalität von Krebserkrankungen fragen? Es gibt zig andere höchst bedenkliche gesundheitlich adverse Effekte, die Mobilfunkstrahlung weit unterhalb der offiziellen Grenzwerte verursacht. Nicht einmal die Mobilfunklobbyisten selbst bestreiten diese (nitrosativer Stress, Zellstrangbrüche, Verzerrungen im EEG und EKG, diverse Zellanomalien etc.). Außerdem: Was Ihnen vielleicht als Betreiber einer Nachdenkplattform, der scheinbar gegen Windmühlen kämpft, aufgefallen sein müsste: Wir haben es in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten mit einer kaum erklärlichen Apathie zu tun, das Gros der Bürger bleibt selbst den erschreckendsten welt- und innenpolitischen Entwicklungen gegenüber weitgehend teilnahmslos. Wilde Verschwörungstheorie, ich weiß, aber wer weiß? - vielleicht bleiben die HF-bedingten Anomalien und Verzerrungen der EEG-Gehirnströme ja auch nicht ganz so folgenlos, wie man gemeinhin meint. Immerhin gehören Kognitionsstörungen ja auch zu den in den Mobilfunkstudien angeführten Effekten von HF-Strahlung.

Auch vor dem Krebs können schon Krankheiten auftreten. Vielleicht Hormonstörungen, Infektionsanfälligkeiten, Immunschwächen, Verdauungsprobleme, chronische Kopfschmerzen...

Und das Problem der Beeinflussung der Gehirnströme ist auch nicht ganz banal.

Man kann die Natur nicht betrügen und es wird immer wieder ein Bewusstwerdungsprozess erzwungen. Wie hier:

Bereits 2015 machte eine Forschergruppe an der privaten Jacobs-Universität in Bremen um den Biologen Alexander Lerchl eine beunruhigende Entdeckung. Lerchl hatte lange vehement alle Warnungen der Mobilfunkkritiker zurückgewiesen. Aber dann musste er feststellen, dass bei Mäusen die Tumore, die durch ein Gift erzeugt worden waren, unter gewöhnlicher Mobilfunkstrahlung weitaus schneller wuchsen und sich im Körper verbreiteten als bei den Tieren ohne Bestrahlung. Diese „tumorpromovierende Wirkung“ habe ihn „durchaus überrascht“, gestand Lerchl.

Da macht WLAN im Kranenhaus und zu Hause erst richtig sinn.. Ironie aus... anscheinend rafft es einen dann schneller hin, wenn man in einer solchen Strahlenumgebung lebt.

Ja man spielt da Zauberlehrling und experimentiert eigentlich mit Menschen. Schadensersatz gibts aber nie und die Gesundheitsfolgekosten werden wieder der Allgemeinheit aufgebürdet.

Noch schwerer wiegt eine im November 2018 veröffentlichte Studie, an der Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet haben. Dafür setzten die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Zur Überraschung der Forscher fanden sie nicht nur Schäden in den DNA-Strängen der Hirnzellen bei Mäusen, sondern die bestrahlten männlichen Ratten entwickelten zudem signifikant mehr bösartige Tumore an den Nervenzellen des Herzmuskels als ihre nicht bestrahlten Artgenossen. Auch die Zahl der Hirntumore lag um drei Prozent höher als in der Kontrollgruppe.

Lebensfeindlich halt.

Parallel zu den US-Experimenten hatte ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna eine ganz ähnliche Untersuchung durchgeführt. Dafür wurden ebenfalls mehr als 2000 Versuchstiere derselben Rattenart einer lebenslangen Bestrahlung ausgesetzt, aber mit Feldstärken, wie sie die alltägliche Mobilfunknutzung erzeugt. Trotzdem führte auch das zu einem signifikanten Anstieg der gleichen Tumorart, wie sie die US-Forscher beobachten.

Und jetzt gehts von den Ratten- zu den Menschenversuchen.

Man muss sich immer klar machen: je näher der Crash rückt, je deutlicher die Zeichen werden und je dringender man deswegen den "nächsten Schuss" braucht, desto mehr Freiheitsrechte, Grundüberzeugungen und Prinzipien gehen über Bord. So auch hier:

Die auf diese Art hergestellte Einheitsmeinung ist bequem für alle Beteiligten, die Telekom-Industrie und ihre Kunden genauso wie die verantwortlichen Politiker, die auf Wachstum und Jobs durch die mobile Datentechnologie setzen. Aber sie bricht mit einem zentralen Versprechen der EU-Verfassung: dem Vorsorgeprinzip.

Entweder Crash / Rezession oder Wachstum. Und da wird nicht lange gefackelt. Da müssen dann immer wieder Sachen aufgegeben werden und die Heuchelei kommt zum Vorschein.

Im Grunde ist es, wenn man den Artikel bis zum Ende liest, immer das gleiche Spiel: Wachstum über alles.

Und da wir eine Industriegesellschaft sind, eine Technologiegesellschaft, braucht es auch immer wieder neue technischer Entwicklungen, die aber immer auch ihre Schattenseiten haben. Und mir scheint, dass es auch immer schlimmer wird. Also dass es immer lebensfeindlicher wird.

Warum ändert sich nichts wirklich?

Dazu nochmal ein Zitat von Orgon.de:

Was Reich zu dieser Situation auch sagte: die Menschen weigern sich die lebendige Wahrheit zu sehen und sich entsprechend zu bewegen. Die Menschen "bleiben sitzen". Natürlich ist es hart, wenn man z.B. Wohneigentun hat, Kinder, einen Partner, einen Beruf etc. was als "Grund" dafür dient zu glauben, man müsste lebensfeinliche Bedingungen ertragen, anstatt sich lebensbejahende Umstände zu schaffen, d.h. den Wohnort wechseln, den Partner zu verlassen, den Beruf zu wechseln.  Ich denke, Sie wissen, was ich meine. Eine notwendige Bewegung wird dann zu einer unerträglichen Belastung. Genau das ist es, was das tiefe Problem der Neurose ist: die Unfähigkeit zur Freiheit, zur Bewegung, denn die ist in einer solchen Situation mit Wut, Zerstörung etc. verbunden. Die Erstarrung zu durchbrechen, ist kein harmonischer, sondern meist ein gewaltsamere Akt.

Genau das ist es. Wenn man ehrlich zu sich selber ist, muss man dann aus den Städten wegziehen, muss sein Kinder da rausnehmen, muss sich eine andere, lebensbejahende Arbeit suchen, vielleicht sogar die Frau verlassen, die da nicht mitmacht und es für Spinnerei hält.

Mehr Lebendigkeit bedeutet vor diesem Hintergrund wirklich auch Mut, Anstrengung und Risiko. Aber die Alternative dazu ist eben das Verharren in immer lebensfeindlicheren Situationen.

Das sich die Situationen noch verschlimmern werden, sollte klar sein. Für den Wirtschaftskrebs, siehe oben, wird der Ausbau von 5G ein Erfolg sein. Er wird angepriesen, umgesetzt und feierlich eingeweiht. Dass es auf Kosten des Lebens in und um uns herum geht, wird garnicht wahrgenommen. So wie der Krebs auch nichts davon bemerkt, dass er seinen Wirt umbringt.

Für den Einzelnen wird es dann zunehmend darum gehen, ob er in dieser sich verschärfenden Situation verharrt oder ob er wieder zu mehr Lebendigkeit durchbricht.

Das werden sehr herausfordernde Zeiten werden... sind es ja schon.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück