Ernüchterung

12.03.2019 20:11

Heute habe ich mich mit den Leuten von den Nachdenkseiten weggehabt. Die trommeln auf Facebook für den Ausbau der 5G Technologie. Kann man ja machen, aber es geht dabei, man halte sich fest, um Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Nicht um Gesundheit und dergleichen, nein, Wirtschaftswachstum um JEDEN Preis.

Und das von den Linken, die ich ja eh nur noch als linke Hand des Kapitals ansehe und die im Grunde die gleichen Interessen haben. Ich hatte ja hier im Blog und auch auf Facebook mal ausgerechnet, was jeder für ein täglichen Anteil am Rohöl hätte, wenn wir alles brüderlich unter den lebenden Menschen aufteilen würden. Der Lebensstandard wäre wieder wie 1910 oder 1850 oder so. Das wollen die auch nicht. Also von wegen "Gerechtigkeit".

Im Endeffekt ist das alles nur noch ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit, mangelnde Fantasie und traurier Gier.

Ich will hier jetzt garnicht mit Studien kommen und irgendwas posten, es gibt genug Material. Das Ganze ist aber etwas wie bei der Klimadiskussion: es wird bis aufs Messer gestritten. Eben weil in unserer so hochtoxischen und multikausal giftigen Welt die Ursachen nicht mehr eindeutig sind.

Warum jemand krank wird, kann nicht mehr genau definiert werden. Man ernährt sich schlecht, atmet Gifte ein, hat ein Handy in der Hosentasche, Belastungen am Arbeistplatz, Bier und Zigaretten, seelische Probleme, Stress... und dann soll man genau sagen: DA! Genau davon ist der krank geworden. Und das kann man eben nicht. Weil das ganze Gemisch im Grunde krank macht.

Und mit 5G gibts da nun die nächste Eskalationsstufe. Wir brauchen ja Wirtschaftswachstum. Dem muss sich ALLES unterordnen. Auch die Gesundheit.

Dazu passend:

Übrigens hat damals auch Wilhelm Reich irgendwann die Linken durchschaut. Der war ja auch Kommunist, bis er mitbekam, dass es da in keinster Weise besser war als woanders.

Und wenn man denkt, es kommt nicht mehr schlimmer: www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/mansfeld/smart-school-gymnasium-sangerhausen-100.html

Preisverdächtig: Das "Geschwister-Scholl-Gymnasium" in Sangerhausen darf sich als einzige Schule Sachsen-Anhalts "Smart School" nennen. Die Auszeichnung gab's am Dienstag in Berlin für die digitale Lernumgebung. Entstanden ist die smart vernetzte Schule durch Fördergelder und den Einsatz von Lehrern und Eltern.

Also es warnen ja nun ALLE Spezialisten, von Hüther bis Spitzer, dass man das eben NICHT machen soll. Aber umsonst.

Statt mit Kreise und Tafel, geht in der Schule im Mansfelder Land alles per Laptop und Multifunktionstafel. Lehrerin Christine Messerschmidt sagt, mit dem Laptop vor sich hätten die Schüler einerseits Zugriff auf die Lernplattform in der Schule. Außerdem seien die digitalen Lehrbücher offline auf den Laptops verfügbar, so dass die Schüler die Bücher einfach am Gerät nutzen könnten. Auch am technischen Gerät könnten sie Passagen markieren und unterstreichen, so Messerschmidt.

Wir züchten Zombies. Lebende Tote. Unfähig zum gemeinsamen Lernen, zum Austausch, auch zur lebendigen Verbindung zum Lehrer.

Fotos anschauen reicht.

Die Kinder sind von der digitalen Lernmethode begeistert. So könne man den Duden immer am Laptop aufmachen und müsse nicht ewig im Buch suchen, erzählt eine Schülerin. Außerdem sind die Ranzen ohne die vielen Schulbücher viel leichter.

Kinder sind auch von Trickfilmen begeistert und lieben auch stundenlanges Fernsehen. Aber gut, im Endeffekt geht es ja darum, nicht seelisch-körperlich gesunde Menschen heranzubilden, das wird in dem Systenm wahrscheinlich von Jahr zu Jahr schwieriger, sondern es geht um das Heranzüchten von Wirtschaftssklaven.

Wirkliche Fachleute sagen sowas: www.deutschlandfunkkultur.de/manfred-spitzer-zum-digitalpakt-fuer-schulen-eine-massnahme.1008.de.html?dram:article_id=368325

Wenn ich jetzt zurückdenke, dann würde ich mir sogar wünschen, keinen Fernseh gehabt zu haben!!! Der hat schon enormen Schaden verursacht. Er hemmt die Kreativität, die Fantasie, das Lernen, die Wachheit des Gehirns. Fernsehen war schon großer Mist. Und jetzt sogar die digitale Schule.

Eine Maßnahme zur Verdummung

Johanna Wankas Initiative zur stärkeren Digitalisierung an den Schulen sei ein Skandal, urteilt der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer. Diese Maßnahmen würden zu einer Verdummung der Schüler und zu einer „Bildungskatastrophe“ führen, warnt er.

Sehe ich ganz genau so. Das Gegenteil ist richtig: bis zum ausgewachsenen Gehirn sollte es weder Fernsehen, noch Computer geben. Sondern Fantasie, eigene Kreativität, Geschichten ausdenken, Outdoor so oft es geht... so dass sich das Gehirn bestmöglich entwickelt. Ich bin schon ein Fernsehgeschädigter. Uns haben sie schon Schrott auf vier Programmen gefüttert.

Es wäre besser gewesen, zu lesen, zu spielen, die Hände zu benutzen und zu begreifen.

Computer kommen dann später und man wird noch früh genug zum Zombie.

Dieser Vorschlag sei ein Skandal, kritisierte Spitzer, der zahlreiche Bücher über die  Gefahren digitaler Mediennutzung  verfasst hat, etwa den Bestseller „Digitale Demenz“. Die Umsetzung von Wankas Ideen werde in eine „Bildungskatastrophe“ münden, warnt er:  

„Der Lehrerverband hat vollkommen recht. Solange wir wissen: Das Wichtigste am Unterricht ist ein guter Lehrer – dann kann man mit fünf Milliarden noch ein paar Lehrerstellen schaffen. Und solange bei uns sogar der Unterricht ausfällt, weil kein Lehrer da ist, kann man fünf Milliarden sehr gut für Bildung anlegen. Wenn man dafür Geräte kauft, dann sind die in drei Jahren veraltet oder kaputt. Und das Geld ist vertan. Und diejenigen, die es angewendet haben, sind auch noch dümmer geworden.“

Wer nur vor dem PC sitzt, begreift die Zusammenhänge nicht.

Aber zurück zum Artikel:

Entstanden ist die smart vernetzte Schule durch Fördergelder und das Engagement von Lehrern und Eltern. Schrittweise haben sie über Jahre hinweg in Eigeninitiative ausgeschachtet, Kabel verlegt und W-LAN-Netzwerke eingerichtet.

Statt die Kinder vor Strahlung zu schützen, werden die Strahlungsquellen nun extra eingerichtet. Von den Eltern.

Wir erleben immer mehr Kinderopferungen für Wirtschaftswachstum.

Aufgabe von Schule ist immer, sich weiterzuentwickeln, sich an die Lebenswelt der Schüler ein Stück weit anzupassen. Wenn die zu Hause nur noch mit dem Bildschirm, Handy oder Tablet zu tun haben, und wir schieben den Overhead-Projektor vor die Klasse, dann ist das einfach nicht mehr zeitgemäß.

Man muss das Lernen ganz anders gestalten. Viel mehr Projektarbeit, Zusammenhänge begreifen, Verbindungen zwischen Biologie, Mathe, Deutsch, Geologie und Physik. Die Zusammenhänge erkennen. Dazu Musik, Gestaltung, Kunst, Theater, Sport.

Aber so haben wir eben zuhause Eltern, die vor dem PC hocken und Kinder, die es ihnen nachtun.

Rektor Jens Peter freut sich und ist stolz, dass sich die Beharrlichkeit im Kollegium ausgezahlt hat und mit einem Titel ausgezeichnet wird: "Sangerhausen, das sonst durch die hohe Arbeitslosenquote und wenig Geld bekannt ist – und dann geht sowas an einer Schule in Sangerhausen hervor".

Was soll man dazu noch sagen?

Man ist noch stolz drauf. Und dann herrscht Schulpflicht. Da kannste dein Kind nicht mal rausnehmen und sagen, Stopp mal, aber bitte ohne Strahlung.

Und irgendwann wundert man sich dann, dass alles unfruchtbar wird.

www.fr.de/kultur/hyperaktiv-durch-wlan-10974259.html

Die in Oldenburg erscheinende Zeitschrift „Umwelt – Medizin – Gesellschaft“, die vom Ökologischen Ärztebund und anderen Umweltmedizin-Verbänden herausgegeben wird, hat jetzt eine Auswertung von über hundert Studien zu diesem Thema veröffentlicht. Demnach können „Wireless Local Area Networks“ (WLAN) auch schon unterhalb der geltenden Grenzwerte schädliche Wirkungen auf Gesundheit und Verhalten haben.

Sowas will man natürlich gar nicht gerne lesen...

Der Studienüberblick ist allerdings umstritten. Das Bundesamt für Strahlenschutz spricht auf Anfrage von „unwissenschaftlicher Vorgehensweise“ und versichert: „Bei Einhaltung der bestehenden Grenzwerte sind bis dato keine gesundheitsrelevanten Wirkungen nachgewiesen.“ Dennoch empfiehlt auch die Behörde vorsorglich, „die persönliche Strahlenbelastung zu minimieren“.

Spricht für sich, muss man nicht weiter kommentieren.

Ein weiteres Kapitel: Fortpflanzung und Fruchtbarkeit. Strahlung geringer Feldstärke habe 2013 „physiologische Stressreaktionen“ bei trächtigen Mäusen erzeugt und zum Absterben der Embryos geführt, schreibt Wilke. Und WLAN-Strahlung von Laptops auf dem Schoß senke die Qualität menschlicher Spermien, wie eine Studie von 2012 gezeigt habe.

Wenn der eigene Nachwuchs verbrannt wurde, wird eben wieder mal importiert.

Wenn man dann aber mal genau hinschaut, dann sieht man im Kleingedrucken dann oft eine andere Seite.

Manchmal gehen sogar auch die Hersteller auf Nummer Sicher. Wilke hat in der Bedienungsanleitung eines Telekom-WLAN-Routers den Hinweis entdeckt, dass das Gerät nicht „in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen“ aufgestellt werden solle, „um die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten“.

Wieso? Wenns ungefährlich ist...

Das hat alles was vom Zauberlehrling. Mit Begeisterung werden neue Technologien eingeführt, niemand kennt die langfristigen Auswirkungen, niemand weiß, welche Schäden da möglich sind.

Es geht NUR um Wirtschaftswachstum.

Oh, das wird ein hartes Erwachen geben! Mal wieder...

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