Etwas Demut.

23.05.2020 20:20

Heute wieder den ganzen Tag im Garten gearbeitet. Wir haben viel geschafft. Schauen wir mal, was die Erträge sind. Es hat ja nun mal geregnet und das entspannt schon mal wieder etwas.

Den Tag hat noch jemand diese interessante Abbildung hochgeladen:

Anscheinend gibt es eine deutliche Korrelation zwischen der Rate der Grippeschutzimpfung bei älteren Menschen und der Sterblichkeit durch Covid 19.

Nachgeprüft habe ich es nicht. Die Quellen wurden genannt, wer also mag...

Sollte es stimmen, dann wäre das schon interessant und eben wieder ein Zeichen, dass die Welt eben im Endeffekt doch sehr viel komplexer und vielschichter ist, als man es sich mitunter vorstellt. Der menschliche Geist neigt ja dazu, hochkomplizierte Sachverhalte zu vereinfachen, um sie zu verstehen. Um sie zu BEGREIFEN. Das ist ja sogar das Zeichen eines guten Lehrers, wenn er komplizierte Zusammenhänge so vereinfachen kann, dass sie von den Schülern verstanden werden.

Aber es geht eben immer auch etwas verloren.

Und dieses Verlorene zeigt sich dann oft in solchen Zusammenhängen. Wenn da was hochpoppt, womit niemand gerechnet hat. Aber nicht, weil es nicht möglich war, sondern weil wichtige komplexe Zusammenhänge quasi im Schatten der Vereinfachung unsichtbar geworden sind.

Solche Korrelationen sollten eigentlich wieder etwas mehr Demut vor der Komplexität des Lebens hervorrufen.

Das Gegenteil ist aber oft der Fall.

Ich hatte ja auf Twitter einige Diskussionen mit Hardcore-Impfbefürwortern und da merkt man schon, wie vereinfacht (und oft gleichzeitig auch verharmlosend) die Sichtweise auf Impfungen ist.

Es ist aber im Grunde ein schwerer Eingriff! Und er sollte wohlüberlegt sein und vor allem erst nach einer wirklich seriösen Kosten-Nutzen-Analyse zugestimmt werden.

Ich maße mir nicht an, Impfungen generell abzulehnen, noch sie grundsätzlich zu befürworten. Ich weiß einfach zu wenig im Endeffekt. Aber gerade weil ich vieles nicht weiß, und sind wir mal ehrlich, auch die Ärzte wissen schlussendlich nicht wirklich, wie es funktioniert und was es für tiefere Auswirkungen und langfristigen Folgen gibt, sollte man eher vorsichtig sein.

Im Schatten der Komplexität können böse Überraschungen lauern.

Und: wir haben auch nicht mehr 1890 oder 1920, wo wirklich engagierte und menschenfreundliche Ärzte um die Menschen bemüht waren. Wir haben 2020 und die Welt hat sich so verändert, dass man heute leider vielen Versprechungen einfach nicht mehr glauben kann.

Mittlerweile halte ich viele Medien und frühere Flaggschiffe des guten Journalismus für schlichtweg unseriös und nicht mehr vertrauenswürdig!

Unser Geschäfts- und Gesellschaftsmodell, in dem es sich eben nur ums Geld, um Profite dreht, korrumpiert eben am Ende ALLES. Totale Korruption. Merkel nannte das die "marktkonforme Demokratie". Womit sie im Grunde nur die totale Korruption umschrieb.

Jeder versucht, einen Vorteil am Markt zu haben und versucht natürlich, wer er es kann, die großen Medien entsprechend in die richtige Richtung zu bringen und die, wieder das Gegenstromprionzip, lassen sich auch korrumpieren, weil sie wissen, dass so eben das System weiter funktionieren kann, von dem alle irgendwie abhängen.

Übrigens: Ich halte diese unterbewusste Übereinstimmung, diese oft unausgesprochene Einigkeit, dass es weitergehen muss, für die eigentliche Weltverschwörung.

Man muss sich nur über den Preis einigen.

Und das ist auch mit Politik und Bevölkerung so. Auch da gibt es diese stille Übereinkunft, diese gegenseitige Übereinstimmung, dass sich die Megamaschine irgendwie weiterdrehen muss. Man muss sich nur über den Preis einigen.

Wir haben im Grunde das Stadium der totalen Korruption längst erreicht.

Man ist bereit, für den eigenen Wohlstand die Leichenberge im Jemen, im Irak, in Afrika hinzunehmen, von dem Heer der Niedriglöhner ganz zu schweigen und wählt dafür die, die versprechen, dieses Rad auch weiterzudrehen.

Und jetzt wurde eben mit Impfungen Kohle verdient.

Und die Menschen lassen sich wieder gerne manipulieren, weil sie wissen, dass sich so das System weiterdreht. Weil sie zumindest unterbewusst wissen, dass es notwendig ist, dass sich die Megamaschine irgendwie weiterdreht und sie somit auch weiter Wohlstand haben, oder zumindest nicht zu schnell verlieren.

Tja.. und dann geht da mal ein neues Virus rum und plötzlich wird der vermeindliche Impfschutz zum Nachteil. Weil das Leben eben sehr viel komplexer und vielschichtiger ist, als wir es normalerweise denken.

Man schaue sich nur mal den Beipackzettel vieler Medikamente an. Man kann nie etwas wirklich für alle sicher machen. Einer von 100.000 zieht eben die Arschkarte und kriegt die "seltenen" Nebenwirkungen.

Deswegen muss man sich da wirklich seriös und breit informieren, sich keine Angst machen lassen (man muss sich eh fragen, wieso jemand Angst als Manipulation braucht, wenn sein Produkt / seine Sichtweise angeblich für sich steht) und auch verlangen, dass die Kritiker, die Oppositionellen, die andere Meinung auf Augenhöhe gehört werden.

Man sollte IMMER misstrauisch werden, wenn jemand verunglimpft wird, wenn gesagt wird, der erzählt nur Unsinn, wenn man warnt, da zuzuhören. Dahinter muss ja immer auch eine Angst stehen. Angst vor Kontrollverlust, vor Machtverlust, vor Gesichtsverlust. Wenn ich weiß, wer ich bin, was ich kann (und nicht kann) und wenn ich weiß, dass ich etwas Wahres sage, dann muss ich keine Angst haben, dass sich jemand noch eine zweite Meinung einholt.

Na ja, im Grunde ist das fast wie in Beziehungen: die meisten klammern, sind eifersüchtig, jammern und wüten, diffamieren andere potentielle Partner ihrer Freundin / Freund, während der wirklich Angebunde kein Problem hat zusagen: Hol dir ruhig noch eine zweite Meinung! :-D

Und genau das sieht man im Grunde gesamtgesellschaftlich: lies mich, nicht die anderen! Kaufe bei mir, nicht bei den anderen! Wähle mich, nicht die anderen, weil... ich habe die Wahrheit, bin der Beste, weiß alles besser, weiß wohin es geht, habe die Wahrheit.

Und die Menschen LASSEN SICH auch bereitwillig blenden. Sie stimmen dem ja zu!

Im Grunde muss dahinter aber eine große Unsicherheit und Ängstlichkeit sitzen. Etwas zutiefst unerfülltes und ein Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe.

Ein narzisstisches Problem im Endeffekt.

Konkurrenz statt Teilen, Eifersucht statt Loslassen, die eigene Erhöhung bei gleichzeitiger Abwertung der Konkurrenz (und das, was man dafür hält).

Und aus so einer inneren Mangelsituation heraus wird man eben zum Lügner, zum Trickser, zum Manipulateur. Und wenn das eine gesamtgesellschaftliches Problem ist, spricht man von Normopathie.

Das größte Problem unserer Gesellschaft ist eben die Mutter-Kind-Beziehung, die nicht mehr richtig funktioniert.

Das ist das Ur-Problem dieser Gesellschaft.

Und diese Gesellschaft ist ein Spiegel, ein Fanal dieser gestörten Mutter-Kind-Beziehung.

Die Beziehung zwischen Mutter und Kind ist die Ur-Beziehung. Das ist der Urgrund des Menschen.

Wenn die nur ein bisschen gestört ist, warum auch immer, hat das Auswirkungen auf das ganze Leben des Menschen.

Die ersten zwei - drei Lebensjahre sind fundamental (!!!) wichtig.

Und ich behaupte, dass diese erste Beziehung bei 99% der Menschen gestört ist, unerfüllt blieb, belastet wurde oder belastend war.

Man müsste mal forschen, wie lange das schon so geht. DeMeo hat hier seine Ergebnisse zusammengetragen und festgestellt, dass mit der Ausbreitung der Wüsten und dem Aufkommen des Patriachats auch die Mutter-Kind-Beziehungen traumatischer wurden.

Und das hat sich eben bis heute erhalten.

Ich persönlich habe mir immer Kinder gewünscht. Mittlerweile sehe ich es anders. Aber nicht, weil ich nun keine Kinder mehr haben wollte, sondern weil ich nicht wüsste, wie man diese Kinder vor der Gesellschaft beschützt!

Man bräuchte erstmal eine Frau, die einigermaßen ent-stört ist, dann Strukturen, in denen die Mutter-Kind-Beziehung wirklich respektiert und verehrt wird. Und zwar nicht nur als Ikone, wie bei Maria und Jesus, sondern in der Realität!

Diese Gesellschaft empfinde ich als regelrecht kinderfeindlich. Als ob man unterbewusst Kinder hasst!

Aber selbst, wenn ich mich hier irre, zumindest aber würde man in die Mühlen der korrumpierten Gesellschaft kommen, die eben Impfpflichten gut heißt, die Süßigkeiten verteilen, die sich gegenseitig dazu zwingt, arbeiten zu gehen, statt Mutter zu sein (was ein Fulltimejob ist), die ihren Nachwuchs in die Schulen zwingt, wo sie, wenn sie Glück haben, Spaß haben, aber auch die Hölle auf Erde erleben können, wenn es nicht passt, die die Kleinen nicht mehr als Menschen sehen, sondern als Erziehungspobjekte, als Kunden, als Werbeträger und Ziel von Manipulation und Marketing.

Im Grunde ist das alles eine Folge der totalen Korruption. Das macht man, um den Wohlstand zu sichern. Den Vorteil erhalten, das Materielle mehren, oder zumindest bewahren, was eh immer schwere wird.

Und man hat sich korrumpieren lassen, weil es im Inneren einen Mangel gab. Und dieser Mangel wurde mit Kaufen, Arbeiten, Leistung zugedeckt. Und wenn ich diesen Mangel, diese Nicht-Erfüllung habe, wieso sollte es IRGENDJEMAND besser gehen?

So erklärt sich dieses gegenseitige In-die-richtige-Richtung-bringen.

Aber was weiß ich schon... Ich bin hier nur der Gärtner!

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