Extreme Dürre

01.09.2016 20:23

Nun ist es amtlich: www.ufz.de/index.php?de=37937

Wir leiden unter extremer Dürre. Und so sieht die Natur auch aus. Ich bin mal gespannt, wie es mit den Neupflanzungen von diesem Jahr wird. Ob die das Ganze überleben. Da wir ja recht gute Böden haben, die das Wasser gut halten, sind die unteren Schichten natürlich nicht ganz so trocken wie die Sandböden in Brandenburg, die ja auch eine extreme Dürre zeigen, sondern wir haben "nur" eine schwere Dürre in diesem Bereich. Die oberen Schichten sind aber mittlerweile regelrecht tot. Und hart wie Beton.

 

Aber es soll nun doch mal wieder regnen:

Da bin ich wirklich mal gespannt. Angesagt wurde das ja schon öfters, ohne das auch nur ein Tropfen fiel.

Interessant sind die Beruhigungspillen der Medien. Ja, es ist zwar trocken, aber natürlich gabs das schon in der Vergangenheit und es ist nicht ganz so ungewöhnlich. Ein Blick in die Natur (Ha! Wieder Synchronizität - in dem Moment wo ich "Natur" schreibe, sagt es der Bösewicht in Film "Sherlock Holmes" - krass.) aber reicht, um das Desaster zu sehen. So gelitten hat diese Natur wohl noch nie. Alles hängt und wirkt leblos. 

Und da muss man sich natürlich mal fragen, ob das alles mit dem Klimawandel zu tun hat. Und wenn ja, ob es Sinn macht, sich darüber zu streiten, ob das menschengemacht ist, oder nicht. Im Zweifelsfall sollte man immer davon ausgehen, dass wir Menschen das zumindest verstärken. Und entsprechende Maßnahmen treffen.

Ich finde ja den Harald Lesch mittlerweile sehr direkt in seinen Auftritten. Der zeigt da also auch wirklich, was er von der Entwicklung hält (siehe Abgang am Ende).



Wie kann man das alles ändern? Wahrscheinlich gar nicht mehr. Und wirklich witzig finde ich die Klimawandelleugner. Also ich brauche nur rausschauen und weiß, dass es seit 40 Jahren so eine Dürre nicht gab. Und es ist ja auch logisch, dass das, was Millionen von Jahren in der Erdkruste festgehalten wurde und nun innerhalb kürzester Zeit wieder freisetzt wird, einen Effekt hat.

Aber ich will ja am 22.09. mal nach Berlin zu einem Vortrag von Bernd Senf. Der sagt ja auch, dass es nicht nur das CO2 und andere klimarelevante Gasen sind, sondern es noch tiefere Ursachen gibt. Somit haben die Klimagegner wohl schon mit ihrer Kritik nicht ganz unrecht, da die etablierte Wissenschaft vielleicht noch nicht alle Aspekte beleuchtet. Schauen wir mal!

Aber so ein Jahr braucht es so schnell nicht wieder geben, sonst gehen hier regional einige Baum- und Straucharten ein, da nicht angepasst an solche extremen Bedingungen.
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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