Fasten Tag 9 [Ergänzung]

05.03.2019 18:56

So, Tag 9 fast rum.

[Ergänzung] Es ging alles soweit gut, habe nichts gemerkt vom Fasten, außer dass ich heute recht schnell gefroren habe. Ok, es war ja auch kalt und windig und ich hatte nur eine dünne Jacke mit. Ansonsten hatte ich bisher auch keine nennenswerten Entiftungserscheinungen. Also müssten die Produkte, die ich zuletzt konsumiert habe, soweit gepasst haben. Andernfalls merkt man ja gerade beim Fasten, wenn Sachen qualitativ nicht gut waren oder wenn man sich mit etwas überlastet hat. Dann gibt es zumeist Entgiftungsreaktionen (man stinkt, kriegt Pickeln, übel riechender Urin, Alpträume, man "spürt", wie die unguten Moleküle wieder in die Blutbahn gelangen, Schleimbildung) und gleichzeitig kommen dann auch entsprechende Gedanken an diese Lebensmittel (hatte ich mal bei Hafer und Chili, zumindest ist mir das in lebhafter Erinnerung geblieben). Aber bisher ist alles soweit recht harmonisch abgelaufen.

Auch von der Energie her ist es bemerkswert bisher. Klar, man merkts schon so langsam, aber wie gesagt, immernoch erstaunlich hoch.

Ansonsten bin ich wieder daheim und natürlich war die Zugfahrt wieder eine Odysee. Zug ausgefallen, irgendwelche Ersatzzüge. Fast zwei Stunden später zuhause. Mich hats genervt. In dem Moment habe ich dann doch mal gemerkt, dass ich acht Tage nichts gegessen und im Grunde nur Wasser getrunken habe. Irgendwie hats mich echt angepisst.

Interessant waren die Reaktion in Minden im Bahninformationszentrum. Ich habe ja im Grunde eine Odyseequote bei der Bahn von gut 25% und bin auch schonmal in Halle gestrandet. Danke das wars. Sieh zu!

Als ich dann in Minden, die Olle war eh unfreundlich, mal anmerkte, dass ich oft sowas erlebe, da sagte sie, sie hätte immer Glück gehabt. Meine Antwort: Da sind wir also mittlerweile hingekommen, dass man schon Glück haben muss, dass bei der Deutschen Bahn mal funktioniert. Früher war das ein Markenzeichen deutscher Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, man konnte die Uhr nach den Zügen stellen, heute braucht es Glück und Gottes Hilfe, um sowas zu erleben.

Am Nachbarstand zwei Kollegen von der Infotante: Ich war Skifahren! - Wo denn? - Da und da (habs nicht verstanden). - Biste mit dem Auto gefahren? - Na klar! Ich fahr doch nicht mit dem Zug.

Da sind wir angekommen.

Auf der Hinfahrt saß ich so im Zug und habe mir mal überlegt, jetzt fährst du hier von Mitteldeutschland in ein paar Stunden quer durchs Land. Was das für ein kleines Land ist. Und dann habe ich die ganzen Winräder gesehen und mir wurde schlagartig der Größenwahn bewusst. Dieses kleine Land, was nun in einem Tag bequem von Nord nach Süd und von Ost nach West durchquert werden kann, will nun fast im Alleingang die Welt und das Klima retten. Also es ist absurd! Wir Deutschen müssen einen Hieb haben, anders kann man das nicht mehr erklären.

Da werden ganze Äcker mit Windrädern zugepflastert, und dann natürlich Biogas, Solar und Co. Damit wollen wir nun das Weltklima retten. Das ist absurd! Also versteht mich nicht falsch, ich finde diese Bemühungen, wenn sie denn wirklich ehrlich gemeint sind, und nicht wieder nur mehr Wachstum generieren sollen, lobenswert. Ja, passt, aber mit Augenmaß! Die Welt hört nicht an den Grenzen (OK, welche Grenzen?) auf, sondern es geht noch sehr viel weiter und diese Weltrettungsmanie ist schon erstaunlich.

Es wäre sehr viel besser, mal uns selber zu retten. In den Zügen, in S- und U-Bahn ... überall nur noch Smartphoneglotzer. Es gibt keinerlei energetischen Austausch mehr. Im Zug dito. Früher hatte ich oft hochinteressante Gespräche. Jetzt glotzt jeder nur noch auf dieses Ding.

Das es dazu den Ausbau des Handynetzes bedarf und was das wieder für Auswirkungen aufs Klima hat, Stichwort DOR, tja... ob das Greta weiß?

Nein, wir leiden an einem immensen Größenwahn.

Und ich war ja nun in der westdeutschen Großstadt und niemand kann mir plausibel erklären, wieso nun Multikulti erstrebenswert sein sollte. OK, es hat sich da nun so ergeben, eben durch verschiedene Faktoren, aber wieso man danach streben sollte, ist mir absolut schleierhaft!

Alleine im Krankenhaus sprechen die Schwestern zum Teil nur schlechtes Deutsch, manche versteht man garnicht, weil starker Akzent und eher gebrochenes Deutsch.

Da steht man dann da.. was nu?

Also das ist doch keine Verbesserung! Das ist doch ein Rückschritt.

Aber gut, wie stand es bei Neal Donald Walsch?

ES IST DAS MERKMAL einer primitiven Gesellschaft, daß sie den Rückschritt als Fortschritt ansieht.

Genau das sieht man gerade. Es wird Hurra geschrieben, Grenzen auf, Sicherheit runter, latentes Bedrohungsgefühl gerade bei den Mädels und Frauen, Rechstbeugung, Überwachung, Hetze als Kampf gegen Rechts getarnt ... also im Grunde auf vielen Ebenen ein Rückschritt. Aber es wird es Fortschritt gefeiert.

Was will man machen?

Und auch beim Klimaschutz. Das selbe Theater. Dabei muss man sich wirklich fragen, ob das CO2 der Übeltäter ist und nicht wie bei Bernd Senf und Wilhelm Reich Atomkraft und Atombombentests. Ich hatte es ja mal im Blog, dass genau 10 Jahre nach dem Anstieg der Kernkraftnutzung und der Atomtests die Temperatur hoch ging, was ich eine bemerkenswerte Korrelation fand.

Aber alle sind sie wie die Irren...

Und wer zweifelt, kommt an den Pranger. Das hat schon was von Religion.

Na ja, und so macht man sich eben seine Gedanken beim Zugfahren und versucht das, was man beobachtet, einzuordnen.

Aber ich halte es jetzt zunehmend mit Wilhelm Reich:

»Versucht nicht, die Menschen zu retten. Eure Bewunderer werden euch in Versuchung führen, die Menschen zu retten. Lasst die Menschen sich selber retten. Das ist der einzige Weg zur Erlösung, zur wahren, echten, alles umfassenden Erlösung, zur wahren, echten, alles umfassenden Erlösung. Das Leben ist stark genug, sich selbst zu helfen. Lebt ihnen einfach euer Leben vor.«

Das hat mir immens mehr Gelassenheit verliehen.

Das Leben ist stark genug, sich selber zu helfen und man macht eben das, was man selber für richtig hält und fertig.

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