Fasten

03.01.2016 20:51

Für alle, die sich ebenfalls für Anthropologie interessieren und es so wie ich sehr interessant finden: www.heise.de/tp/artikel/47/47011/2.html

Ansonsten habe ich mir jetzt eine richtige Speisekammer / Kühlkeller eingerichtet. Es war mal unser alter Partyraum, der aber nicht mehr genutzt wird und nach fünf Seiten hin "offen" ist, sprich kein Kontakt zum Haus hat. Oben ist die Terrasse, ansonsten eben das Erdreich. In diesem Keller ist es schöne acht Grad warm derzeit, so dass man hier Gemüse und Äpfel lange lagern kann. Auch kann man hier guten Schinken machen, indem man Fleisch aufhängt und mittels einfachen Ventilators, der weniger Strom verbraucht als das Dörrgerät von Orkos, trocknet. Man kann dann auch größere Stücke hinhängen und langsam bei niedrigen Temperaturen trocknen. Für unsere Breiten ist es ja wunderbar, wenn man etwas zum lagern hat. 

Ansonsten faste ich gerade. Es ist nun Tag vier und mal schauen, ob ich die sieben Tage Fastenwoche voll kriege. Der dritte Tag ist meist der Schlimmste, da sich der Körper dann umstellt. Wichtig ist auch, dass der Darm entleert ist. Fasten ist oft recht einfach, wenn man es instinktiv macht. Auf Kommando könnte ich das jedenfalls nicht. Aber wenn man eh keinen Hunger hat...

Ich habe ja schon oft gefastet. Im Schnitt wohl immer so zwischen fünf und sechs Tage. Das Längste waren einmal 10 Tage nur Wasser und etwas Cassia im Jahr 2008, aber das war schon etwas zuviel. Oft habe ich auch mal den einen oder andere Tag verdünnten Zitronensaft getrunken und / oder Heilerdewasser. Gerade wenn man noch arbeiten muste, hat verdünnter Zitronensaft gut geholfen. Manchmal aber auch nur reines Wasser. Und manchmal richtig viel davon! Erinnere mich an reinste Wasserorgien!! lol Das habe ich immer je nach Gusto gemacht. Das letzte Mal habe ich Ende 2013 fünf Tage gefastet, wenn ich mich recht erinnere. Im Schnitt faste ich einmal pro Jahr. Hatte aber schon Jahre, wo ich zwei oder gar dreimal gefastet habe. Fasten ist für mich, wenn ich mindestens drei Tage nichts esse. Ein oder zwei Tage hat man ja immer mal zwischendurch.

Soll ja sehr gesund sein! :-D

Valter Longo, Professor für Gerontologie an der USC Davis School of Gerontology in Los Angeles, hat die Auswirkungen des Fastens bei Mäusen und Menschen erforscht. Er hat beobachtet, dass, wenn diese Säugetiere fasteten, sich ihre weißen Blutkörperchen verminderten. Das Ergebnis war, dass der Körper alte Immunzellen recycelte, wodurch die Produktion von neuen Immunzellen ausgelöst wurde. Im Wesentlichen wirkt Fasten als eine Art von Entgiftung, Ausräumen des Alten und tiefgründige Erneuerung.

www.epochtimes.de/gesundheit/fasten-erneuert-immunsystem-a1295772.html?fb=1

Diesmal habe ich ab und an Kamillen"tee" getrunken. Sprich getrocknete Kamillenblüten aus dem Garten in handwarmes Wasser gegeben, eine Stunde ziehen lassen und dann getrunken. Ist echt lecker. Schmeckt wie kalter, bzw. lauwarmer Kamillentee, nur dass man die Blühten eben nicht über 40 Grad erhitzt. In Osmosewasser geht das auch gut, weil dann sehr viele Inhaltsstoffe gelöst werden. 

Kamille wirkt ja antibakteriell und entzündungshemmend:

Die Kamillenblüten haben einen angenehmen Duft. Sie werden eingesetzt als Entzündungshemmer, zur Krampflösung, gegen Blähungen und als Magenmittel. Sie haben ebenfalls desodorierende und bakterienabschreckende Wirkung. Hauptanwendungsgebiete sind bei innerlicher Anwendung Magen- und Darmbeschwerden wie Gastritis, Enteritis, Colitis, Blähungen, krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt und Menstruationsbeschwerden. Äußerliche Anwendung findet die Echte Kamille bei Haut- und Schleimhautentzündungen, bei bakteriellen Hauterkrankungen, auch der Mundhöhle und des Zahnfleisches. Bei entzündlichen Erkrankungen der Luftwege werden Inhalationen vorgenommen. Bei Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich werden Bäder und Spülungen vorgenommen. Von einer Anwendung des Aufgusses im Augenbereich wird abgeraten.

Quelle: Wikipedia

Ich habe meine Schwägerin heute geschockt, indem ich sagte, ich mache jetzt auch Eigenurintherapie! LOL Das sieht ja echt ein bisschen so aus. Die traut mir wohl mittlerweile jede Verrücktheit zu!

Für kalte Wintertage ist es vielleicht nicht schlecht, warmes Wasser zu trinken. Und solange es handwarm ist, also nicht heiß, solange fühlt es sich auch gut an im Mund. Warmes Wasser mit grüner Tonerde kann dann schon mal auch an Cappucino oder Kakao erinnern. Und mit Kräutern eben an bestimmte Tees. Im Grunde ist ja jeder Bach und jeder See ein "Tee", da immer Kräuter, Blätter und andere Wildpflanzen ins Wasser gelangen. Auf einer Wanderung in den Bergen fand ich mal eine gefasste Quelle mit Auffangbecken aus Holz. Der Grund des Beckens war dick mit Buchenblättern gefüllt. Das Wasser schmeckte köstlich und weckte Erinnerungen an alte Zeiten.

Meine Eiterbeule wird auch besser. Kaum noch rot und entzündet. Morgen kommt noch eine Antibiotikacreme dazu. Dann schauen wir mal, wie es weiter geht.

So, hier noch ein paar Links zu interessanten Artikeln:

www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/9310321/S%C3%BC%C3%9Fes%3A-Die-Leber-sagt%2C-wenn-es-genug-ist/

 https://www.spektrum.de/news/altes-irisches-erbgut-bestaetigt-fruehe-migration/1391498?_ga=1.37566304.1974091683.1451853611

 https://www.spektrum.de/magazin/jungsteinzeitgrab-belegt-massenmord/1364849

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