Fische in der Wüste

20.02.2020 19:24

Ich hatte ja hier im Blog schon mehrfach die Saharasia-These angesprochen, bzw. darüber geschrieben.

Ich halte, wie DeMeo, diese Verwerfungen vor 6.000 Jahren für ein Ur-Trauma des Menschen. Da kamen wahrscheinlich viele Sachen zusammen. Ackerbau und Viehzucht, Kriege, die ersten Zivilisationen und Kulturen, die Erde wurde nun komplett besiedelt und dann noch die Wüstenbildung obendrauf.

Und damit haben wir es in unserer bioenergetischen Struktur bis heute zu tun. Traumaopfer vererben ja ihre Traumatas auch. Kinder haben dann oft erhöhte Cortisonlevel im Gehirn, neigen eher zu Angststörungen und Stress, dazu kommen Rituale, die kulturell verankert sind und dann eben ganzen Generationen in die bioenergetische Panzerung treiben. Beschneidungen gehören da dazu, Ritzrituale, allerlei Verrücktheiten gibt es da.

Und dann eben immer wieder Kriege, Hungersnöte, Massaker, Feldzüge, Vergewaltigungen und Krankheiten.

Aus dieser Spirale sind wir seit 10.000 Jahren nicht mehr wirklich rausgekommen.

Jetzt hat man die Thesen von Demeo, dass die Wüsten mal grün waren und es da zur Katastrophe und dann in weiterer Folge zu entsprechenden Verwerfungen kam, bestätigt:

Einst war die Sahara eine grüne und feuchte Savanne. Unsere Vorfahren konnten daher sogar Fische dort fangen. Diese nahmen auf dem Speiseplan der Sahara-Bewohner offenbar lange Zeit eine bedeutende Stellung ein, wie nun Fossilfunde aus Libyen belegen. Doch irgendwann änderte sich das: Die Menschen stellten ihre Ernährung um und aßen immer mehr Säugetiere. Denn Fische wurden in ihrer Umgebung zunehmend selten. Auch die Größe der Tiere und die Zusammensetzung der Fischgemeinschaften änderte sich deutlich. Grund dafür war der einsetzende Klimawechsel, der die Sahara schließlich vollkommen austrocknen ließ, berichten die Forscher.

www.wissenschaft.de/erde-klima/fische-in-der-sahara/

Die Wüstenbildung hat dann das Leben auch entsprechend härter gemacht und wahrscheinlich wurden die Menschen dann auch gestresster und härter. Ich habe das 2018 im Dürresommer erlebt... Hitze und Trockenheit ist Stress pur. Da geht der Überlebenskampf los.

Noch vor rund 10.000 Jahren lag an der Stelle der heutigen Trockenwüste eine grüne Savanne mit zahlreichen Flüssen. Damals war die Sahara ein paradiesischer Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna.

Und das war eben weltweit so. Die Erde als Paradies. Und darin: friedliche und liebevolle Gemeinschaften. Von den Inuits im Norden bis zu den Pygmäen im afrikanischen Regenwald.

Jäger- und Sammler, die nomadisch lebten und vor allem ungepanzerte Menschen waren.

Dann entstanden anscheinend die großen Wüstengebiete:

Welche Folgen die Verwandlung vom grünen Paradies zur lebensfeindlichen Wüste hatte, illustrieren neue Funde aus Takarkori nun eindrücklich.

Was macht das mit den Menschen? Man kann nicht einfach auswandern, weil eben überall schon Gruppen leben...

DeMeo sagt hier folgendes:

Das Vorhandensein jener zeitgleich umweltbedingten und kulturellen Veränderungen war in Anbetracht bestimmter weiterer Forschungsergebnisse außerordentlich wichtig: diese Untersuchungen legten nahe, daß verheerende Dürren und Hungersnöte die Bindungen zwischen Mutter und Kind sowie Mann und Frau in genau der gleichen traumatischen Weise zu zerstören vermögen wie jede unerbitterliche und peinigende patristische soziale Institution.

Dieser Zusammenhang läßt den Schluß zu, daß wiederholte schwere Dürren mit Wüstenbildung, die unter Subsistenzgesellschaften Hungersnöte, Unterernährung und Massenwanderungen zur Folge hatten, entscheidende Faktoren dafür gewesen sein müssen, bei frühen matristischen Kulturen einen allmählichen und gar abrupten Wandel zum Patrismus auszulösen.

Wahrscheinlich hat die Verwüstung auch beim Menschen erheblich Spuren hinterlassen, mit denen wir bis heute zu kämpfen haben.

Ist ja sicherlich kein Zufall:

So nahmen Zahl und Ausdehnung der Gewässer ab und viele von ihnen führten nur noch saisonal Wasser. Als Folge mussten sich unsere Vorfahren nach alternativen Nahrungsquellen umsehen. Sie machten vermehrt außerhalb des Wassers Jagd und begannen möglicherweise auch schon damit, Vieh zu domestizieren.

Anscheinend hat die Viehhaltung die Wüstenbildung dann sogar noch verstärkt!

Das Verschwinden der Vegetation vor gut 5000 Jahren war demnach im wesentlichen natürlichen Ursprungs – oder hätte es, ein wenig vorsichtiger formuliert, jedenfalls sein können. Nach Erkenntnissen von Paläoklimatologen haben die Menschen damals das Land durchaus genutzt und dabei der Vegetation geschadet. So finden sich laut Hans-Joachim Pachur, Professor für Physische Geographie an der Freien Universität Berlin, Spuren von Abholzung am Nord- und Südrand im Savannengürtel der damaligen saharischen Steppe. Wie stark dies zur Wüstenbildung beigetragen hat, können wir aber nicht genau sagen.

www.spektrum.de/magazin/wie-die-sahara-zur-wueste-wurde/826065



Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/destruktives-auch-in-australien/

Das Verschwinden der Vegetation vor gut 5000 Jahren war demnach im wesentlichen natürlichen Ursprungs – oder hätte es, ein wenig vorsichtiger formuliert, jedenfalls sein können. Nach Erkenntnissen von Paläoklimatologen haben die Menschen damals das Land durchaus genutzt und dabei der Vegetation geschadet. So finden sich laut Hans-Joachim Pachur, Professor für Physische Geographie an der Freien Universität Berlin, Spuren von Abholzung am Nord- und Südrand im Savannengürtel der damaligen saharischen Steppe. Wie stark dies zur Wüstenbildung beigetragen hat, können wir aber nicht genau sagen.

www.spektrum.de/magazin/wie-die-sahara-zur-wueste-wurde/826065

Mehr Infos: https://rohkost4.webnode.com/news/destruktives-auch-in-australien/

Und seitdem hat sich das Patrichat eben auch entsprechend ausgebreitet und sein Zerstörungswerk getan. Was machen wir damit? Im Grunde gehts ja immer auch um Heilung und um die Ursachen für bestimmte Entwicklungen. Und ganz offensichtlich war die Wüstenbildung ein gravierender Einschnitt und hat eben auch zu emotionalen Strukturen geführt, die sich bis heute erhalten haben.

 

Gesellschaften, in denen Babies und Kinder eine Menge Schmerz und Traumata erleiden und ihre emotionelle Ausdrucksfähigkeit sowie das sexuelle Verlangen der Heranwachsenden zerstört werden, zeigen ausnahmslos ein breites Spektrum neurotischer, (selbst-) zerstörerischer und gewalttätiger Verhaltensweisen. Im Gegensatz dazu sind Kulturen, welche ihren Babies und Kindern viel Zärtlichkeit und körperliche Zuwendung angedeihen lassen und sich über deren Gefühlsäußerungen und die Sexualität der Jugendlichen freuen, psychisch gesund und gewaltlos. Der enthnographische Kulturvergleich hat in der Tat ergeben, daß es extrem schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist, eine gestörte, gewalttätige Gesellschaft ausfindig zu machen, die ihren Nachwuchs nicht traumatisiert und sexuell unterdrückt.

Das wirft unweigerlich die Frage auf, was passiert, wenn solche Menschen nun auf Rohkost gehen. Wenn sie spüren, dass sie etwas ändern wollen, heil sein wollen und dann Rohkost für sich entdecken.

Es sollte doch ganz logisch sein, dass mit dem Roh essen alleine noch absolut NICHTS wirklich erreicht wurde und da die Arbeit im Grunde erst beginnt!

Genau das sehe ich oft in der Rohkostszene: Menschen, die das erkennen und da an sich arbeiten, und welche, die das leugnen und sich der tieferen Heilung widersetzen, so dass wieder Probleme auftreten MÜSSEN, weil nur so kann das Leben ja zeigen, dass das Essen alleine eben nicht der General-Schlüssel zur vollständigen Heilung ist, sondern nur ein, wenn auch wichtiger, Schlüssel.

 

Ich halte da den veganen Lebensstil da auch für eine Art Leidvermeidungsstrategie. Man projiziert das eigene Leiden auf die Tiere und will so das Leid vermeiden, statt zu erkennen, dass man selber "das Tier" war, dass als Kind wie auch immer gequält wurde und wo die Liebe und die Magie nie stattfand und wenn, dann abgetötet wurde. Da dieser Schmerz aber wohl zu groß ist, um ihn in sich selbst zu begegnen und zu betrauern, projiziert man ihn auf die Tiere und will da das Leid vermeiden. Dann magert man ab, wird blass und anämisch und zeigt eben damit auch jedem das eigene Leiden. Darauf angesprochen will man es aber nicht wahr haben, sondern man will ja das Leid der Tiere lindern.

 

Schaut man sich die Natur aber an, und da kann jeder mal auf Youtube gehen, wenn Wildhunde und Hyänen jagen, dann sieht man mal, wie grausam, brutal und erschreckend das in der Natur abgeht. Hyänen haben keinerlei Skrupel, ein Gnu langsam und entspannt bei lebendigem Leibe zu fressen.

 

Natürlich ist Tierleid zu vermeiden, unbedingt, aber hinter der ganzen Veganen Philosophie steht wahrscheinlich das eigene Trauma, das eigene erfahrene Leid, was man nun aber im Außen lindern und verhindern möchte.

 

Und auf der anderen Seite werden aus Opfern oft Täter und da sieht man auch, wie erbamungslos viele Menschen mit Tieren umgehen...

 

Da ist also erheblich was aus den Fugen geraten und das geht wahrscheinlich zurück auf diese innere Verwüstung.

 

Man sieht hier aber auch, dass mit der Umstellung auf Rohkost immense Herausforderungen anstehen. Da sind einmal die ganzen Süchte, die man aus der Kochkost mitbringt und die auch durch die Züchtungen bei der Rohkost auftreten können, Stichwort Zucker. Und dann kommen da die ganzen Traumata auch noch dazu, die sich generationenübergreifend etabliert haben können.

 

Das sind immense Herausforderungen und genau denen begegnet jeder Mensch, der sich auf das Abenteuer Rohkost einlässt.

Weil: es geht um Heilung und da gibts keine Abkürzungen. Da kommt am Ende alles auf den Tisch. Und entweder nimmt man es an und heilt es, oder man scheitert an der Aufgabe flüchtet sich zurück in den Kochtopf. Dann gibt man es an seine Kinder weiter, denen dann diese Heilaufgabe später zufällt.

 

Aber das Leben will eben wieder gesunden, will raus aus den Verstrickungen, will wieder voll LEBENDIG sein und sucht sich eben immer wieder neue Wege und Ansätze, um wieder zu gesunden.

 

Die meisten Menschen, die an der Rohkost scheitern, haben wahrscheinlich schlichtweg Angst vor dem Leben selber. Vor der eigenen wiedererwachenten Ledendigkeit, die sich dann nicht mehr in stupide Bürojobs, gifte Werkhallen, langweilige Beziehungen und starre Ideologien pressen lässt. Und die dann an den ganzen Traumatas bis zurück zu Ackerbau und Viehzucht (Weizen und Mich) rührt und die an die Oberfläche spült. 

 

Die gelungene Umstellung auf Rohkost ist nicht das Ende, es ist der Anfang.

 

Fische in der Wüste ... ganz genau.

 

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