Fotoimpressionen

31.08.2018 22:32

Mal wieder ein paar Bilder aus dem mittleren Sachsen-Anhalt:

Entstanden sind die letzen Sonntag. Die Atmossphäre war sehr klar und erfrischt.

Mirabellen - gibt es noch zuhauf. Einmal in Gelb.

Einmal in Blau.

Das Drecksding - was das schon gequitscht hat.

 

Einfach schöne Farben!

Meine Theorie, dass Blond als Haarfarbe in einer solch gefärbten Umgebung als Anpassung an die natürliche Umwelt entstanden ist, kam mir bei einer ähnlichen Fahrt übers Land.

Am Horizont der Petersberg mit seinem Kloster. Dort gibt es auch noch den letzten Rest des hier typischen Waldes, wenn er denn wachsen dürfte. Nennt sich Traubeneichen-Winterlinden-Hainbuchenwald. Für die Buche ist es hier zu trocken. Die braucht mindestens 500mm Niederschlag im Jahr. Die wird hier im Mittendeutschen Trockengebiet durch die  Traubeneiche ersetzt. Dazu Winterlinden und Hainbuchen als Mischbaumarten.

Die größten Waldgebiete sind aber noch die Stieleichen-Auwälder an der Elbe. Die sind halt aufgrund der periodischen Überflutungen belassen worden, während man die sogenannte zonale Vegetation, in dem Fall eben der Traubeneichen-Winterlinden-Heinbuchenwald, größtenteils gerodet hat, um Ackerflächen zu gewinnen. Wie gesagt, einen kleinen Rest gibts noch am Petersberg.

Wer sieht den Ballon?

Gibts hier ziemlich oft, diese Ballonfahrten. Die starten zumeist in Bernburg und landen.. ja keine Ahnung! Einmal ist einer bei uns im Dorf runtergekommen. Die haben noch versucht, ordentlich Feuer zu geben, hat aber nichts mehr genutzt und sie sind am Dorfrand auf dem Acker gelandet.

Und einmal wären sie fast von den Wildradflügeln erwischt worden, weil sie zu tief flogen. Da hat man die blassen Gesichter bis zu uns leuchten sehen! lol

Aber Lust auf sowas hätte ich auch mal...

Blick zum Nachbardorf.

Und noch ein paar Gartenimpressionen. Immer noch alles vollkommn ausgetrocknet, aber zumindest nicht mehr ganz so kahl. Aber Regen kann man einfach nicht ersetzten. Auch nicht mit Bewässerung. Das funktioniert schon, aber nicht optimal. Mit Regen stehen die Pflanzen einfach besser. Wobei, ich will mich auch nicht beschweren. Wir haben ja dennoch gut geerntet. Nur die Wurzelgemüse... Möhren gibts garnicht, der Sellerie ist lächerlich im Vergleich zu letztem Jahr und beim Yacon befürchte ich auch, dass er trotz täglichem Wässern keine großen Knollen gebildet hat.

Was will ich machen?!

Es ist wie es ist.

Paprikas, Pepperonis und ein Kürbis.

Die Sonnenblumen. Gegen Vogelfraß werden sie mit Zwiebelsäcken eingebunden. Funktioniert ganz gut.

Äpfel und Birnen können nun bald geenertet und eingelagert werden. Vier Wochen eher als sonst.

Die Salate und die Kohlrabies sind super gewachsen. Durch die Trockenheit gibts auch keine weiße Fliege mehr. Sonst war die echt ein Problem. Aber in diesem Jahr hat sie sich bisher nicht gezeigt. Die mags ja eher feucht-warm. Mehltau und andere Probleme sowie Schnecken haben die Trockenheit auch nicht vertragen. Also von daher war es ein gutes Jahr.

Und jetzt weiss ich auch, wieso der Paul Kaiser kein Unkraut jähtet. Muss man auch nicht, wenn es so trocken ist und man dicht bepflanzt, mulcht und direkt an die Pflanze bewässert. Da wächst einfach nichts anderes mehr. Oder kaum was...

Zum Sport war ich heute auch, hatte aber keine Lust. Ich war eh fleißig die letzten vier Wochen und bin echt durchtrainiert.

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