Fünf Jahre, die gleiche Scheisse, fünf Jahre, das gleiche Lied...

05.03.2020 21:11

Keine Ahnung, ob das jetzt so cool ist, sich da bei den Böhsen Onkelz zu bedienen, aber wurscht...

Man könnte auch Hans Joachim Maaz zitieren: Wenn wir so weitermachen, kann es nur schlimmer werden.

Mir ist heute was aufgefallen: wir hatten jetzt als Land fünf Jahre Zeit, um zu lernen und um zu wachsen. Probleme erkennen, Illusionen aufgeben, wieder gesünder, vernünftiger und geerdeter zu werden, aus Fehlern lernen und es besser und schlauer anstellen. Die Krise als Chance zur Veränderung und Gesundung zu verstehen.

NICHTS ist da passiert. Es ist schlimmer denn je. Und jetzt gibt es die nächste Flüchtlingskrise und schon geht alles wieder von vorne los. Refugees welcome. Nichts gelernt.

Erschreckend.

Ich trage mich angesichts des nicht einsetzenden Vernunftsschubes ab und an mit dem Gedanken, mal wieder aus Deutschland zu verschwinden.

Ich empfinde es hier mehr und mehr beklemmend und frustrierend. Es macht einfach keinen Spaß und es ist keine Lebensqualität, wenn man permanent in Spannung und Stress versetzt wird, man in einem zutiefst gespaltenen Land lebt, man mit dem ganzen Propagandadauerfeuer und all dem, was es da so gibt, konfrontiert wird. Es ist ja mittlerweile eine Art Selbstschutz, auf keinen Fall irgendwelche Medien zu konsumieren. Da kriegt man es ja von allen Seiten.

Es geht ja bei der ganzen Sache weniger um Migranten und Migration, sondern da sieht man nur mal wieder, wie weit wir sind. Und es erschreckt mich, dass es gerade wieder voll losgeht und die Teddybären rausgekramt werden.

Mir fehlt da einfach ein bodenständiger, ehrlicher und vernünftigerer Ansatz. Etwas, mit dem ALLE leben können, inklusive der Migranten und der Länder, wo sie herkommen. Eine wirklich ganzheitliche und befriedigende Lösung, wo es für alle einigermassen passt. Wie die aussieht? Keine Ahnung, aber es würde von allen massive "Opfer" verlangen, aber am Ende würden alle eben auch gewinnen.

Statt dessen... und ich habe da die ganzen Verrücktheiten, die ganzen hintenrum laufenden Agenden und Programme, die ganze Manipulation und diese ganze Selbstlüge vollkommen satt. Bähhh....

Aber kurioserweise ist es nicht nur auf dieser Ebene sichtbar, sondern auch im privaten Bereich sehe ich da, wie Menschen im Grunde JAHRE verschwendet haben und NICHTS gelernt haben, sondern sich trotz offensichtlichen Scheiterns und Probleme immer mehr in die Selbstlügen und in fixe Ideen verstricken.

Und wie auf der Ebene des Landes, komme ich da an den Punkt, einfach loszulassen und zu sagen: Na dann macht eben! Wer nicht hören will, muss fühlen. Und wie auf der Ebene des Landes tut es mir da um die leid, die dann die Opfer dieser Menschen werden, die sich da in vollkommen fixe Ideen verrennen, die alles an Energie, was sie haben, in rosarote Illusionen stecken, die da ohne Rücksicht auf Verluste ihre fixen Ideen verfolgen.

Man sieht ja, wohin es führen wird. Direkt in größere Krisen. Direkt in noch größere Probleme und Spaltungen. Aber das sieht man nicht, sondern man meint, es würde ALLES besser!

Und alles, weil es in der Kindheit nicht funktioniert hat. Da kommt das ja her.

Ich habe mich den Tag mal mehr mit den Trobriandern beschäftigt und gelernt, dass die auch heute noch durchaus gastfreundlich sind, aber im Grunde unter sich bleiben, also die heiraten unter sich und bleiben da unter sich, finden die Westler, selbst wenn sie einigermassen normal sind, "obese", also verfettet, und sind ansonsten zufrieden mit sich.

Die haben keine Weltrettungsfantasien und wollen ihre Kultur bewahren und ihre Identität bewahren.

Einfach, weil es sich für die natürlich anfühlt.

Wir hingegen sind narzisstisch massiv im Mangel und man denkt, ja gut, damit wird man schon klarkommen, aber man sieht, dass selbst solche von vielen kleingeredete Probleme massive Auswirkungen haben, wenn sie in der Masse vorkommen. Das das ganze Gesellschaften an den Rand des Unterganges bringen kann. Das da ganze Gesellschaften scheitern können...

Genau das sehen wir im Großen, wie ich im besagten Fall auch im Kleinen.

Statt mehr Gemeinschaft, mehr Verständnis füreinander, statt mehr Konsens und ein gesünderes und erfüllenderes Leben für alle, Spaltung, Illusionen, Scheitern, absehbare neue und noch gewaltigere Krisen.

Heute bin ich mit meinem Bruder unterwegs gewesen und wir haben uns über seine Mithilfe bei einem Schulsportfest unterhalten. Da haben die Kinder verschiedene Disziplinien ausführen müssen und er war da beim Weitsprung. Was er mir da erzählt hat, wie das heute abgeht... es könnte nicht schlimmer sein. Das ist nur noch massiver Selbstbetrug, Verrücktheit und ... na ja, er konnte es nicht fassen und sagte nur: wenn du das einmal miterlebt hast, wundert dich nichts mehr.

Da wird eine ganze Generation verheizt...

Ich habe die letzten fünf Jahre wirklich viel an dem gearbeitet (und tue es noch), was mich hemmte oder auf der Seele lag, mit dem Ergebnis, dass ich mich heute reifer, gesünder, entspannter und geerdeter fühle, dass ich Instincto besser denn je hinkriege (was nicht heisst, dass es perfekt wäre lol - nur halt besser als früher) und das ich weniger Energie aufbringen muss, um irgendwelche Körperspannungen aufrecht zu halten.

Meine Lieblingsübung zur Zeit, irgendwo inspiriert von den Trobriandern, die da so fliessend und wellenartig tanzen:

Wenn man das in einer fliessenden Bewegung macht, die Hände auf den Hüften, dann gehen da wundervolle Wellen durch den Körper. Das hat was von einem Kreisbewegung, die Sinuswellen verursacht, die dann, wenn man locker ist, durch den ganzen Körper gehen und sehr entspannend wirken. 3 mal 5 Minuten pro Tag reichen und man ist tiefenentspannt. Die ganze Wirbelsäule bewegt sich wie eine Schlange und es lösen sich alle Blockaden bis hoch in den Nacken.

Bei anderen, fast die gleiche Ausgangslage, geht es eher wieder zurück in den Kochtopf. Genau die andere Richtung. Die müssen anscheinend noch eine Extrarunde drehen... Gehen sie zurück auf los, ziehen sie keine 4.000€ ein oder so ähnlich...

Früher war ich auch mal ein eher links denkender Mensch (bin ich eigentlich noich immer, nur holistischer, ganzheitlicher wohl) und habe grün gewählt.

Dann habe ich den Danisch entdeckt und ich muss zugeben, ich musste mich damit zum Teil regelrecht auseinandersetzen, weil es eben oft genau die entgegengerichtete Denksweise war. Aber es ist dann eben heilsam, sich dem auch auszusetzen und die Perlen rauszufischen und anzuerkennen, wo man selber in der Täuschung war und wo man falsch lag, aber auch, wo man richtig lag und er falsch.

Und jetzt muss man konstantieren: die Zeit ist kostbar, man sollte sie nicht mit Stillstand und dem Festhalten an fixen Ideen vergeuden, sondern sich wirklich auch zur Heilung und zum Leben bekennen, dann kommt alles andere wie von selbst.

Macht man das nicht, kommt alles andere auch, aber eben mit viel stärkerer Intensität.

Wenn man Dinge nicht ändern kann, kann man wenigstens daraus lernen und versuchen, zu verstehen.

Entspannung hilft!

Möge die Macht mit uns sein.

:-)

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