Pharmaindustrie - ganz übel

09.03.2015 15:21

Ein sehr interessantes Interview und ein Grund mehr, so gesund wie nur möglich zu leben (und zu hoffen, dass es reicht!! :-D)

Wer wünscht sich nicht ein langes, gesundes Leben? Die Pharmaindustrie entwickelt, testet und vertreibt die Mittel, die das gewährleisten sollen. Doch der Mediziner Peter C. Gøtzsche hält das gegenwärtige System für gescheitert. Der Däne hat selbst für Arzneimittelhersteller gearbeitet, dann die Seiten gewechselt und leitet heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen. In seinem Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" übt er heftige Kritik an der Branche.

Zum Interview gehts hier: Klick!

Man muss sich natürlich mal fragen, ob man viele Dinge, die für die Gesundheit des Menschen essentiell sind, kapitalistischen Märkten überlassen sollte. So hat Fresenuis, die auch die Helios-Kliniken betreiben, letztes Jahr einen Milliardengewinn gemacht. Wie kann das sein, das man mit Gesundheit Geschäfte macht? Bekommt man dann wirklich die beste Behandlung, oder die Behandlung, die am besten für das Ergebnis der Klinik ist. Wird dann nicht auch irgendwo gespart? Ich finde diese Auswüchse des Neoliberalismus, wo eben alle Lebensbereiche ominösen Marktgesetzten unterworfen wird, nicht erstrebenswert.

Aber leider haben sich in den 90ern und frühen 2000ern die Neoliberalen durchgesetzt. Das ihre Philisophie in Griechenland gehörig Schiffbruch erleidet (nix mit Sparen und Löhne kürzen und schon gehts wieder aufwärts), wird regelrecht verleugnet. Hierzu empfehle ich die Lektüre von www.flassbeck-economics.de.

Ansonsten war ich heute wieder zum Sport. Erst 3/4 Stunde Gewichttraining, dann noch 30 Minuten Laufband. Mittag gab es heute drei Fenchelknollen und 4 Möhren. Die sind grade fantastisch. Abends 2,5 große Schüsseln Salat mit viel Rotkohl, zwei Avocados, Pepperoni, Zwiebel, Algen, Sellerie, etwas Sesam und ein paar gekeimte Linsen. Jetzt bin ich satt und zufrieden. Ansonsten ist es schon erstaunlich, wie man sich das werte befinden mit den Jahreszeiten ändert. Im Winter wars ja eher mau von der Energie her, aber jetzt liegt der Frühling in der Luft, die Vögel zwitschern, es ist schon angenehm warm und plötzlich erwacht man irgendwie aus dem Winterschlaf, hat geniale Ideen, wieder Lust auf Sport und Gartenarbeit und möchte am liebsten die ganze Welt umreißen. Ansonsten organisiere ich grade nebenbei zwei Treffen. Ich muss da zugeben, dass mir das großen Spass macht. Wobei ich keinen Ehrgeiz spüre, da Rekorde zu brechen, sondern wer kommt ist da und alles andere ergibt sich von selber.

So, ab ins Bett!

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