Gartenimpressionen Juli 2019

20.07.2019 22:21

Im letzten Blogeintrag wurde ja gesagt, dass es bis auf einige Niederschläge und Gewitter trocken bleiben wird. Na ja, wir hatten heuer Glück und gestern gab es vier Millimeter und gerade eben ist ein schäönes Gewitter durchgezogen und derzeit sind acht Millimeter im Regenmesser. Also das ist dann schon alles mehr Richtung normaler Sommer, wobei es die kommende Woche ja wieder sehr heiß und sonnig werden soll. Aber Regen ist einfach maximal entspannend! Man braucht erstmal zwei, drei Tage nicht viel machen und kommt mal dazu, die Sachen zu erledigen, die liegen geblieben sind.

Wie mal ein paar Fotos machen:

1. Erstmal wieder ein kleiner Überblick.

Es sieht heuer sehr viel besser aus als 2018. Da hatte ich ja im Juli auch Fotos gemacht. Sah dann so aus: rohkost4.webnode.com/news/gartenimpressionen3/

2. Das neu angelegte Beet hat sich auch schon bewährt. Es steht der Kurbiss und die Zuccinies sehr üppig.

Hier hatte ich ja über die Anlage des Beetes berichtet: rohkost4.webnode.com/news/arbeit-abgeschlossen/

3. Trägt heuer das erste Mal: Ontariopflaume. Keine Ahnung, wie die schmeckt. Schauen wir mal. Pflaumen sind ja mit mein Lieblingsobst. Mehr Glukose als Fruktose und demnach gut in der Verdauung. Hier muss ich jetzt mal schauen, ob es auch schmeckt. Kann aber sein, dass ich zur Reife gerade nicht da bin. Treffen in Frankreich steht ja an.

4. Blick ins Gewächshaus. Sieht zwar alles recht üppig aus, man darf aber nicht fragen, was man da gießen muss, wenn es richtig heiß ist.

Wir hatten es ja noch erweitert und jetzt stehen die ganzen Tomaten in Töppen da drin. Zum Teil sind sie schon untern aus den Töpfen rausgewurzelt und angewachsen. Faszinierend. Den Tag wollte ich einen Topp verrücken und der hing fest. Ich dachte, Mensch, so schwer kann das doch nicht sein, bis ich realisierte, dass der angewachsen war. Bisher standen die ja nur auf harten Untergrund. Schon beeindruckend, wie sich das Leben da durchwurschtelt und sich festbeisst.

5. Meine Hecke mit vornehmlich Felsenbirnen. Da habe ich das Gras wachsen lassen und nur etwas grob weggeschnitten. Sieht nicht mehr so sauber aus wie mit dem Rasenmäher, dafür ist mehr Platz für Insekten. Die werden dann nämlich nicht geschreddert.

Alles soll seinen Platz haben.

6. Meine Wildnissecke. Da habe ich es einfach wachsen lassen. Wie man sieht, hat es einen schönen Blütenreichtum.

Derzeit blüht vor allem die Schafgarbe. Soll sie mal machen. Keine Ahnung, wer sich da alles freut, abe rich bin sicher, einige Insekten finden das sicherlich recht cool, dass das da steht. Und dann passt es ja.

7. Noch eine Wildnisecke. Oder besser, Wildnisstreifen.

Um die Bäume und Sträucher habe ich natürlich Platz geschaffen und das Gras weggegschnitten. Der Rest durfte wachsen und jetzt summts und brummts und zirps und raschelt es da so vor sich hin.

Meine Hecke kommt aber nicht so richtig aussn Arsch. Ich habe da auch die falschen Sachen gepflanzt. Auch Felsenbirnen und Kram, da hätte man aber eher so echte Wildsträucher setzen sollen. Das ist ja die rauenste Ecke auf dem Grundstück. Da weht zumeist auch der Wind am stärksten und ich glaube Felsenbirnen und Co. sind da eher etwas für leicht geschütze Lagen. Auch ist es da auch immer sonnig und durch den Wind recht trocken. Ich werd mal schauen, ob ich da noch Wildsachen setzen kann. Holunder, Wildpflaume, Ölweide. Und die Aronias und Felsenbirnen nochmal umpflanze. Ist ja im Herbst nicht das große Problem.

Ich bin eben noch Lehrling...

8. Meine Yaconfelder.

Also die habe ich gestern erst mal mit Erbsenstroh und gemähtem Gras von meinen Wildflächen (mache ich mit der Sense, ist leiser und macht mehr Spaß) fett gemulcht. Wenn die dann am Ende so üppig ansetzen wie 2018...

Bei Yacon ist vor allem eines wichtig: ausreichend Wasser. Die sind eher durstig. Aber ich habe kurz daneben ja eine Regentonne hingestellt, so dass das Gießen recht flott und leicht geht. Kein Schleppen über das ganze Grundstück mehr... das ist schon eine enorme Erleichterung.

Welche Probleme gibts bisher: Die Trockenheit war zum Teil wieder heftig und scheint ja wieder ein Problem zu werden in den kommenden zwei Wochen. Dadurch haben sich die Erdflöhe stark vermehrt, was die Kohlpflanzen und andere Kreuzblütler nicht gut überstanden haben. Jetzt frisst irgendwer den Salat an. Irgendwer beisst da den Salat kurz über der Wurzel ab. Keine Ahnung, ob das Ameisen sind, oder was auch immer. Da sind schon einige eingegangen. Im Frühjahr gab es eine Blattlausplage. Hat zwei Bäume arg in Mitleidenschaft gezogen. Wenns zu heiß ist, kommen die Tomaten schnell in den Wasserstress und Blütenendfäule droht. Der Boden ist in der Tiefe weiterhin viel zu trocken.

9. Blick in die Landschaft. Ich finds ja irgendwie doch recht schön hier...

10. "Täglich frische Salate erhalten ihre Gesundheit!" - so hieß ja mal ein Buchtitel von Dr. Norman Walker. Gibts sogar hier online: www.was-essen.eu/deutsch/svetelna_knihovna/zip/de_svetelna_knihovna/de_taeglich_frische_salate_erhalten_ihre_gesundheit.pdf

Habs nie gelesen, fand den Titel aber irgendwie griffig.

Witzig, da gehts so um Salate und auf dem Cover liegt alles wie bei einer Instinctoauswahl. Während es bei Burgers Rohkosttherapie Sellerie mit Dips zu sehen gab. Zumindest auf der zweiten Auflage. Darüber waren die ja auch, zu Recht, nicht glücklich. Umgekehrt wäre wohl besser gewesen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück