Gedanken zum Tag

18.11.2015 17:10

So, heute haben wir fleissig Avocados geerntet. Schon komisch, wenn man Frücht ernetet, die irgendwer irgendwo essen wird, die man selber nicht verträgt. LOL 

Hannsches Bein geht es unverändert. Sieht immernoch aus wie ein gigantischer Eiterpickel! Er nimmt Antibiotika und jetzt schauen wir mal, wie das hilft. Er meinte, es fühle sich schon besser an. 

Ansonsten hatte ich gestern abend eine richtige Krise. Ich hatte so einen Hunger (habe ich eigentlich immer noch) auf etwas anderes als Gemüse oder Nüsse / Samen und habe mir für 8,28€ Thunfisch gekauft. Der war aber, obwohl er sehr gut aussah, schmierig und patt-salzig. War also bestenfalls Katzenfutter und ohne Trockner für mich in dem Zustand nicht mehr essbar. Danach war ich papp-satt, das kann ich euch sagen. Übrigens ging es einer Rohkost-Freundin in Costa Rica auch mal so: die konnte den Thunfisch dort einmal auch nicht essen. Die Sperren sind dann doch sehr klar und unüberwindlich. Das Ergebnis war in beiden Fällen starker Frust und ich dachte: "Matthias, das erste Mal seit 16 Jahren macht die Rohkost keinen Spass mehr." Und tatsächlich ist das auch wirklich grade etwas der Fall. Wobei es heute schon wieder besser ist. Und was eben krass ist: man hat hier so ein enormes Potential. Tolle Finca mit Blick aufs Meer, Berge auf der anderen Seite, freundliche Spanier, fast immer schönes Wetter, Obst, Gemüse und Zeug gibts auch in ansprechender Qualität... Also das Potential ist hervorragend, aber da eben die Entscheidung steht, die Finca eher vegan zu "bewirtschaften" und es keine Möglichkeit gibt, sich mal mit guten tierischen Produkten zu versorgen, die man notfalls eben auch mal auf den Trockner haut, falls not-wendig (!!!) wird dieses Potential eben nicht ganz ausgeschöpft. 

Und irgendwie ist es dann auch diese selbsterzeugte Unzufriedenheit, die die vegane Rohkost so mit sich bringt. Wenn man dann die Produkte nicht da hat, die man braucht, beginnt eben das Mischen (OK, bei mir began es, weil ich zuviel von den falschen Produkten da hatte..lol). Jedenfalls kamen mir schon solche Gedanken. Und so kann eben die vegane Rohkost das ungeheure Potential der Rohkost "an sich" nicht voll ausschöpfen, weil man sich eben selbst beschränkt. Es ist so schade und irgendwie auch tragisch. Natürlich kann man verstehen, woher die Motivationen kommen. Und klar, ich schränke mich ja auch etwas ein (keine Früchte, vermisse aber auch keine), wo man aber einwenden muss, dass ich das erst gemacht habe, nachdem ich es sehr intensiv ausprobiert habe und gemerkt habe, dass es mir den Instinkt zu sehr irritiert und mich nach anderen Wegen hat suchen lassen.

Übrigens: gestern hatte ich noch ein nettes Gespräch mit einer jungen deutschen Rohköstlerin, die auch eher die vegane Richtung bevorzugt. Sie sagte mir auch, das ihr B12 Spiegel an der unteren Grenze (Blutwerte) liegt. Ja, irgendwie ist das dann doch schade, wenn man diese Mängel nicht auflösen kann, weil die Möglichkeiten und die Freiheit dazu fehlen. Wie gesagt, das Potential ist ja da!!

Im Tarot gibt es auch eine Karte, die diese grosse Chance ausdrückt: 

Und die Rohkost kann ja wirklich Himmel und Hölle sein. Das liegt einfach an uns selber, was wir daraus machen. Die Chance auf tiefe Erfüllung, Heilung, Einssein, ja Ekstase sind ja tatsächlich in dieser Ernährungsform angelegt wie in keiner anderen. Aber man muss es auch erstmal entdecken und entfalten.  

Ansonsten habe ich heute auch wieder Sport getrieben. Liegestütze zwischen zwei Stühlen, um tiefer runter zu kommen, Klimmziehen, Bauchtraining. 

Sesam - gekeimt: ich habe, um die Qualität zu testen, Sesam keimen lassen, was gar nicht so einfach ist, denn es braucht dazu ganz bestimmte Bedingungen. Folgende Info bekam ich mal von Vitakeim:

Sesam sollte nur 8 Stunden eingeweicht werden und danach kein Wasser mehr bekommen, im Gegenteil jegliches Wasser verursacht nur frühzeitigen Schimmel. Am besten in ein Sieb und das Wasser gut herausschütteln, auf keinen Fall mehr wässern!!. Sesam braucht eine Temperatur von mindestens 22°C, besser noch höher. 

Gekeimt schmeckt er auch noch etwas besser, zumindest bevor er Bitterstoffe aufbaut. Das war auch bisher der Grund, wieso ich den immer ungekeimt gegessen habe. Hatte da mal schlechte Erfahrungen gemacht. Aber angekeimt ist er schon bekömmlicher: 

Sesamsamen stellen eine äusserst hochwertige Eiweissquelle dar, da sie über alle essentiellen Aminosäuren verfügen und gleichzeitig besonders reich an Methionin, Cystein und Taurin sind. Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Aminosäuren, die zahlreiche Aufgaben im Körper wahrnehmen. Sie sind an der Bildung von Kollagen beteiligt, dem wichtigsten Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Blutgefässen und Zähnen. Sie verleihen dem Bindegewebe Festigkeit und tragen zu einem gesunden Aufbau und Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln bei. Cystein ist zusammen mit dem in Sesam vorhandenen Spurenelement Selen ein wichtiger Baustein bei der Herstellung von Glutathion und der Glutathionperoxidase. Beide Substanzen gehören zu den wichtigsten körpereigenen Antioxidantien des Organismus. 

Und natürlich ist Sesam auch für seinen Kalziumgehalt bekannt:

Mit jedem Esslöffel Sesam (ca. 10 g) verzehren Sie somit ungefähr 78 mg Calcium, so dass Sie rein rechnerisch täglich drei Esslöffel Sesam verzehren müssten, um die in einem Joghurt (200 g) oder einem Glas Kuhmilch enthaltene Calciummenge aufzunehmen. (Der durchschnittliche Calcium-Tagesbedarf eines Erwachsenen wird mit etwa 1000 mg angegeben. [Anm: Bei Weston Price finden sich ja deutlich höhere Werte]). Entscheidend ist aber letztlich nicht die in einem Lebensmittel enthaltene Calciummenge, sondern die vom Körper tatsächlich aufnehmbare Menge. Auch hier schneidet der Sesam sehr gut ab – und zwar trotz der naturgemäss enthaltenen sog. "Antinährstoffe" (Phytinsäure, Lektine usw.), die mit den vorhandenen Mikronährstoffen unlösbare Verbindungen eingehen können, so dass diese dem Körper nicht mehr zur Aufnahme zur Verfügung stehen. Im Sesam nun ist das Calcium trotz aller Widrigkeiten immer noch zu 21 – 24 Prozent verfügbar. Bei Milch liegt die Resorptionsrate bei etwa 30 Prozent. Lässt man nun jedoch den Sesam vor der Weiterverarbeitung (z. B. zu Sesammilch – Rezept siehe unten) in Wasser quellen bzw. ankeimen, dann werden die Antinährstoffe wenigstens teilweise (abhängig von der Quelldauer) abgebaut. Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass sich der Organismus nach einiger Zeit an eine phytatreiche Ernährung anpasst, so dass dann die Resorptionsrate der Mineralstoffe wieder steigt [Anm: OK, das ist wohl eher Spekulation]. Mehr unter: www.zentrum-der-gesundheit.de/sesam.html#ixzz3rrmabBdk

Für mich war der angekeimte Sesam heute wirklich eine sehr positive überraschung und hier gleich neben dem Internetcafé gibt es kleines Reformhaus, die auch Sesam verkaufen. Gekeimt ist wohl auch eher im Sinne von Weston Price und so werde ich da mal etwas weiterforschen. 

Was zum Abschalten - Robert Stein. Also ich liebe ja so Couching-Sessions mit unterhaltsamen Filmen und Videos. Und da ich gerne auch mal "die Anderen" anhöre, um immer mal einen "alternativen Blick" auf das Ganze zu erhalten, Science-Fiction liebe und auch einen Schuss Mystik und Suspence gut finde, schaue ich mir neben den sachlichen Formaten, die ja derzeit traurig genug sind, auch ab und an etwas, na nennen wir es mal, "Fantastisches", an: Jetzt habe ich diesen Kollegen hier entdeckt: 

Aber er hat vollkommen Recht: entweder liegt er vollkommen daneben und man hat sich mal eine Zeit amüsiert, oder aber er hat Recht und wir sind alle am Arsch! LOL

Nee, im Ernst, also es macht schon Spass, von der ernsten Physik (Harald Lesch) bis zu den Alternativen die ganze Bandbreite zur Verfügung zu haben. Aber im Zweifelsfall tendiere ich doch eher zur etablierten Wissenschaft. Aber da ich 1990 zusammen mit weiteren Beobachtern selber mal ein UFO gesehen habe, bin ich da etwas offener für diese Möglichkeiten. Und da man angesichts der Weltlage tatsächlich manchmal glauben kann, da ist eine böse Macht am Werk... aber wirklich glauben tue ich das nicht. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes nette Unterhaltung. 

Bioenergetische Heilung: ohne diese Heilung, die Auflösung der Blockaden, Panzerungen, Traumatas (sanft, behutsam) bleibt auch die Rohkost ein stumpfes Schwert bzw. kann ihr volles Potenzial nicht entfalten. Deswegen immer wieder mal mein Hinweis, sich auch diesem Thema zu widmen. Eine dogmatische Sichtweise, elitäres Denken und andere komische Erscheinungen, die es ja auch in der Rohkostszene gab und gibt sind ja laut Bernd Senf oft auch Erscheinungsformen von erstarrten Bereichen auch im Gehirn. Zur Auflösung von solchen erstarrten Energieflüssen, die wir ja leider fast alle haben, kann man zum Beispiel diese Technik nutzen: www.eft-info.com/

Mir ist es damit schon ein paarmal passiert, dass ich plötzlich Strömungsempfindungen hatte. Vielleicht hat der Wilhelm Reich ja doch Recht! 

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