Gesundes Lebensweise und Demenz

22.07.2019 22:36

Immer wieder nett, wenn sich etwas bestätigt, was man eh schon länger so gefühlsmäßig als richtig erkannt hat:

www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesunde_Lebensweise__ndash__geringeres_Demenzrisiko__auch_bei_schlechten_Genen1771015590725.html

Das Risiko, an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz zu erkranken, hängt zum einen von bestimmten Genen ab. Doch zum anderen beeinflusst auch die Lebensweise die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Jetzt hat eine britische Studie ergeben, dass selbst bei starker genetischer Vorbelastung ein gesunder Lebensstil das Demenzrisiko um etwa ein Drittel senken könnte. Nicht rauchen, wenig Alkohol, ausreichende körperliche Aktivität und gesunde Ernährung wären demnach, unabhängig von den Genen, veränderbare Einflussfaktoren, die über die Entwicklung einer Demenz mitentscheiden.

Was die Frage aufwirft, ob die Gene da überhaupt eine Rolle spielen, oder ob es schlussendlich nur am Lebensstil liegt. Und zwar der ganzer Generationen. Und wenn die Gene reinspielen, ob man das dann erst sehr viel später bekommt.

Oder werden da durch eine gesunde Lebensweise bestimmte Gene ausgeschalten?

Vielleicht ist diese ganze Krankheit auch eine Art misslungene Entgiftung? Weiß man ja alles nicht. Kann ja sein. Der Mensch hat sich ja an ein bestimmtes Habitat angepasst und irgendwie auch Entgiftungsmechanismen entwickelt, um eben auch bestimmte Gifte, die man ja immer irgendwo aufnimmt, wieder loszuwerden.

Mit der Kochkost veränderte sich quasi das Habitat auf dramatische Art und Weise.

Ähnlich den Pavianen, die plötzlich in der Kochkostfülle lebten und ruckzuck alle gängigen Zivilisationskrankheiten entwickelten: rohkost4.webnode.com/news/paviane-und-kochkost/

Da funktionieren dann die ganze Entgiftungsmechanismen nicht mehr und der Körper schiebt das erst in die Fettzellen, später aber gehts überall hin und je nach "Genetik" dann entweder in die Gefäße, in Tumore, ins Gehirn.

Sport, gesunde Ernährung und generell ein gesundes Leben heisst ja auch, weniger mit Fremdmolekülen belastet sein, bzw. diese schneller wieder zu entgiften. Da kommt ja alles in Schwung und der Körper reinigt sich dann auch wieder selber. Folge: weniger Ziviliationskrankheiten, die ja nun grundsätzlich ALLE auf eine Fehlernährung zurückzuführen sind.

Klar, die Gene werden schon eine Rolle spielen. Wenn 50 Generationen schlecht gelebt haben, dann wird es wohl mindestens 3-5 Generationen dauern, bis sich das auch wieder in den Genen zeigt. Oder vielleicht noch länger. Kurzfristiger wirkt da wohl die Epigenetik. Man weiß ja heute, dass die Lebensweise bestimmte Gene an- und ausschalten kann.

Ich habe mal gelesen, dass wenn Raucher Kinder bekommen, dann haben die ein erhöhtes Risiko für Bronchialerkrankungen. Klar, Rauchen ist ja für den Körper die Info, dass man in einem hochtoxischen Habitat lebt. Also werden da Entgiftungsgene angeschlaten, die dann beim Nachwuchs aktiv werden und dessen Überlebenschancen in so einem Habitat erhöhen.

Die haben dann öfters Husten und andere Krankheiten, die genau betrachtet eben auch immer dazu dienen, Schleim und damit eben auch Staub und anderen Unrat, der da beim Rauchen aufgenommen wird, aus den Bronchien zu transportieren.

Auf welche Weise Gene und Lebensstil die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung beeinflussen, ist im Einzelnen noch nicht bekannt. Bei den Genen könnte ein Einfluss auf das Immunsystem, den Cholesterintransport oder die Entsorgung defekter Proteine im Gehirn eine Rolle spielen. Faktoren der Lebensweise könnten ihre Wirkung über das Herz-Kreislaufsystem, durch Entzündungshemmung oder aufgrund verstärkter Durchblutung des Gehirns erzielen.

Bessere Entgiftung. Wie vermutet. Die Frage ist dann, was passiert, wenn es mal mehrere Generationen an Rohköstlern gibt, wo also die Aufnahme der ganzen durch den Koch- und Erhitzungsprozess entstandenen Fremd- und Schadmoleküle erheblich, oder gar bis auf Null herabgesetzt wurde.

Würden die überhaupt noch krank werden? Oder alle mit 90 plus an Altersschwäche eingehen? Natürlich und gesund ein hohes Alter erreichen und dann mit 100 vom Leben gesättigt sterben?

Oder spielen da die Gene der Sippe doch mehr rein? Wenn also jemand aus einer Familie kommt, die eben schon über Generationen irgendwie gesundheitlich vorbelastet sind und kein hohes Alter erreicht, würde sich das nach 5-10 Generationen Rohkost auch noch zeigen?

Oder würde man generell fitter und gesünder, würde so auch attraktiver und kann sich dann mit gesünderen Genen paaren?

Man sieht dass ja oft, dass sich gleich und gleich gesellt.

Diese ganze Rohkostgeschichte ist im Grunde wirklich faszinierend. Was es da zu forschen gibt. Was man da für neue Wege beschreiten kann. Wirklich genial.

Interessant ist ein Artikel, der unter dem Orginal verlinkt ist:

Sportliches Training gesunder Menschen nützt auch der geistigen Fitness. Doch das Fortschreiten einer Demenz lässt sich durch regelmäßige körperliche Aktivität offenbar nicht verlangsamen, wie britische Mediziner im Fachblatt „BMJ“ berichten. Ein Ausdauer- und Krafttraining über einen Zeitraum von zwölf Monaten verbesserte zwar die körperliche Fitness, hatte aber keine positiven Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe schnitten die Teilnehmer der Studie, die unter Anleitung ein Sportprogramm absolvierten, bei der Bewertung geistiger Fähigkeiten sogar etwas schlechter ab.

www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Demenz__Fitnessprogramm_zeigt_keine_Wirkung1771015590572.html

Wenn das Kind also erstmal in den Brunnen gefallen ist, ist es anscheinend zu spät, mit Joggen zu beginnen.

Ich finde, dass sind wichtige Erkenntnisse, die eben wieder auf die Wichtigkeit der Prävention hinweisen.

Na, ich stand heute 80 Minuten auf dem Stepper... schauen wir mal, obs was bring. Oder ob mans vergessen kann! fgg

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