Grüße aus der Todeszone

07.07.2018 21:02

Man nannte ihn auch Wasserträger.

Also was ich in den letzten Tagen an Wasser zum Gießen getragen habe... unglaublich. Die Entscheidung, sich jetzt nur noch auf Produkte zu konzentrieren, die man eben punktuell bewässern kann, scheint wirklich besser zu sein. Der Wasserverbrauch bleibt so übersichtlich und man sieht auch, dass es was bringt. Dafür muss ich aber mehr Gießkannen schleppen.

Ansonsten sieht es aber schon schlimm aus.

1. Die Dürre zeichnet die Landschaft und natürlich auch den Garten. Blauer Himmel, Sonne, kein Regen. Mehr oder weniger das Wetter seit Anfang April. Und so sieht es dann auch aus.

2. Herbstfärbung. Am 07. Juli 2018, wohlgemerkt.

3. Und täglich grüßt der Feuerteufel. Heute gab es wieder zwei Feldbrände in der Nähe. Hier in Richtung Calbe.

4. Und noch einer Richtung Bernburg.

5. Auch hier: beginnende Herbstfärbung.

6. Absterbende Sträucher.

7. Halbtoter Hollunder.

8. Nach 3 Monaten Trockenheit und Hitze gehen die Absterbeprozesse nicht los, sondern weiter. 2016 war ja schon schlimm und hat schon Schaden gemacht und nun ist wieder so ein Jahr und die Probleme gehen jetzt weiter.

9. Oktober oder Hochsommer?

10. Der Hollunder. Was soll ich sagen?

11. Die Felder werden nun alle abgeerntet. Gestern habe ich zwei junge Bäuerinnen am Feldrand stehen sehen, wie sie die Ähren untersucht haben. Glücklich sahen die nicht aus.

12. Einer der letzten seiner Art. Früher standen an der Straße nach Köthen dutzende Kirschbäume. Nun werden es jedes Jahr weniger. Die hängen brechend voll. Tiefschwarze Süßkirschen und niemand hat noch Interesse. Wir haben heute mal wieder welche geholt. Ruck zuck war da eine Kiste voll.

13. Kirschbeute von heute.

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