Hard Stuff III

15.01.2020 20:33

Ein Bruder im Geiste:

Gehirnforscher Spitzer warnt vor den Folgen digitaler Medien: "Der übermäßige Gebrauch des Internets führt zu digitaler Demenz, vor allem Kinder könnten Schaden nehmen." Was aber kann man dagegen tun?

Ich finde, dass ist eines der besten Interviews zum Thema, auch weil er da mal knallhart wissenschaftliche agiert und recht raubeinig zum Teil eben wirklich bei den Fakten bleiben möchte.

Das ganze Gespräch erinnerte mich an viele Diskussionen, die ich mit vegan lebenden Menschen hatte, die ähnlich verliefen und wo man dann wirklich auch mal "laut" werden musste, weil eben nie wirklich wissenschaftlich agrumentiert wurde, sondern man drehte sich die Welt irgendwie zurecht.

Ich selber sehe mich auch als Opfer dieser Digitalisierung. Zwar nicht betreffs Handy und Co. aber schon Fernsehen ist grausam gewesen und man hat viele Stunden als Kind vor der Glotze verbracht. Was eben verlorene Zeit war. Klar, wir waren damals bei Wind und Wetter draussen, haben Buden gebaut, waren jeden Tag Fussball spielen, waren angeln, Feuer machen, schwimmen, Eishockey spielen... das war schon noch typisch Dorfkindheit. Aber der Fernseh hat da schon auch viel Zeit geraubt.

Und jetzt hat sich das ja maximal potenziert und der Spitzer, das mag ich wirklich, scheint da ein Streiter für die Wahrheit und für das Wohl der Kinder zu sein.

Wird das gehört? Natürlich nicht. Dazu sind die Wachstumschancen viel zu groß und wir erinnern uns: erst das Wirtschaftswachstum, dann lange nichts, dann alles andere. Und man schaue nur auf dessen Wikipediaseite. Da kann man das bewundern.

Na ja, Wikipedia ist ja außer bei wirklich rein mathematischen, physikalischen und anderen naturwissenschaftlichen Themen vollkommen unbrauchbar geworden und eine Dreckschleuder sondersgleichen. Da wird ja so ziemlich jeder, der ein bisschen aus der Norm schlägt, von offen bis ganz subtil diffamiert.

Ich hatte ja schon geschrieben, das nun auch Weston Price kontaminiert ist und dessen Seite verschandelt wurde.

Die Wikipedia ist also ein richtiger Giftcocktail geworden und man muss höllisch aufpassen, sich da nicht zu vergiften.

Umso besser, wenn da einige Leute dennoch den Arsch in der Hose haben, das anzusprechen, was die Forschungen als richtig erkannt haben. Spitzer, Maaz, Hüther und Winterhoff, das sind so gerade die, die da am eindringlichsten an forderster Front kämpfen.

Wie gesagt, ich finde das gut, wenn da die Leute wirklich auch mal das Maul aufmachen und die Missstände ansprechen.

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