Haselnüsse

14.11.2018 23:00

Gestern war ich mal wieder im Naturata-Bioladen in Magdeburg. Der ist in der Liebknecht-Straße und ist recht gut sortiert. Ich war da, weil ich mal wieder Leber bestellt hatte.

Im Laden angekommen, habe ich natürlich erstmal etwas rumgeschaut und mir ist erstmal bewusst geworden, was es da so alles an Körner und trockenen Zeugx gibt. Quinoa, Amaranth, Getreide... die ganze Bioschiene ist doch ziemlich körnerlastig.

Als ich so durch die Reagle schlenderte, fan dich auch die Nussecke. Und da konnte ich nicht wiederstehen. Habe mir mal geschälte Haselnüsse von Davert und von Denree gekauft. Die habe ich dann gleich draussen im Auto aufgerissen und gekosten.

Furztrocken, der Scheiss... das wurde immer mehr im Mund und ich musste es ausspucken. Wie Sägespäne!

Als ich daheim war, habe ich die erstmal eingeweicht und heute gings dann. Aber so trocken aus der Tüte ... pfff.

Ich habe mich dann auch gefragt, ob die roh sind und habe da mal im Netz etwas recheriert.

Gefunden habe ich diese Liste auf Nordisch-Roh: nordischroh.files.wordpress.com/2013/08/nordisch-roh-einkaufsguide-nc3bcsse-trockenfrc3bcchte1.pdf

Die Liste ist zwar schon von 2013, aber eingeweicht waren die von Davert dann ganz gut. Aber nicht so gut, dass 20€ pro Kilo gerechtfertigt ist. Zu teuer für diesen trockenen Kram.

Auch andere Seiten meinen, dass die Davert Haselnüsse Rohkostqualität haben:

Levantiner Haselnüsse von Davert - die meditarranen Haselnusskerne zum Backen, Knabbern ins Müsli oder zum Dekorieren. Rohkostqualität.

www.gesund-sein.de/davert-levantiner-haselnuesse-bio-200g.html

Und:

DAVERT Haselnusskerne 200g (bio, roh, vegan)

www.ecoco.bio/epages/64304424.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64304424/Products/DAV_HAS_200

Eingeweicht waren sie auch ganz gut, nur so trocken aus der Tüte waren die nix.

Ich frage mich ja heute wirklich, wie ich früher immer soviele Nüsse essen konnte, gleich aus der Orkosverpackung, aber vielleicht gabs da besonderen Bedarf. Mein Nusskonsum ist jedenfalls massiv gesunken. OK, Cashews und Erdnüsse hatte ich in den letzten Jahren immer mal, aber irgendwie habe ich da auch keine Lust mehr drauf. Von Cashews bin ich auch im Winter fett geworden.

Ab und an ist es mal genial, aber so viel wie früher geht nicht mehr.

Ansonsten ist gerade nochmal Erntezeit. Selleries, Möhren, Tomaten und Yacon haben wir gestern und heute geerntet. Kein Rekord, aber besser als erwartet nach dem Jahr.

1. Sellerie

Besser als erwartet. Meine Oldies haben keinen Pfifferling auf den Sellerie gegeben, aber ich habe die fleissig bewässert und zum Dank hat er nochmal richtig zugelegt und ist doch recht dick geworden.

Schmeckt auch super!

Aber im Sommer hatte ich auch schonmal keine Hoffnung mehr. In einem anderenBeet sind sie auch nur taubeneigroß geworden.

2. Möhren

Das ist alles für dieses Jahr! 2017 haben wir mehrere Kisten geenertet, aber dieses Jahr sind aufgrund der Trockenheit viele Samen garnicht erst aufgegangen. Das ist der karge Ertrag. Aber gut, besser wie nichts.

 

3. Yacon

Dafür waren die Yacon heuer richtig gut. Aber auch nur, weil ich Wasser geschleppt habe wie ein Verrückter. Ich habe da auch in der schlimmsten Dürre nicht aufgegeben und regelrecht verbissen ums Überleben der Pflanzen gekämpft. Megastress, weil die viel Wasser brauchen und immer gleich die Köpfe hängen ließen. Ich habe mich aber durchgekämpft und das Ergbniss kann sich sehen lassen:

Schöne große Knollen.

Eine habe ich mal, weil sie sich anhörte wie eine vollreife Melone, mit dem Finger angeklopft, die ist gleich gesprungen, so vollgesogen sind die.

4. Die restlichen Tomaten.

Kistenweise haben wir noch abgelesen. Die trugen bis zum Schluss reichlich.

Die wurden nach Reifegrad sortiert: manche zum Sofortverzehr, andere zum Nachreifen in der Küche und der Rest reift im Keller nach. Vier Kisten haben wir noch gepflückt.

5. ... und das Tomatenzelt gleich für den Winter hergerichtet.

Die abgetragenen Pflanzen kommen dann auf den Kompost, um wieder zu Erde zu werden.

6. Die unreifen Tomaten stehen nun in der Küche zum Nachreifen. Schön oben auf dem Küchenschrank, wo es am Wärmsten ist. Schauen wir mal, wie es funktioniert...

Und natürlich ist der November so ein bisschen der Monat, wo sich alles auf den Winter vorbereitet. Es ist schon kalt, neblig, die Blätter sind fast alle runter und es ist sehr früh dunkel. Aber auch da kann man Schönheit entdecken:

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