Hat Reich doch recht?

01.12.2014 09:08

Wilhelm Reich hat ja bei seiner Lebensenergieforschung auch postuliert, dass die Erde anscheinend bioenergetisch krank sei und es zunehmend zu einer Erstarrung der natürlichen Fließprozesse in der Atmossphäre kommt. Statt dass es schön fliesst, treten zunehmend Unterbrechungen und Erstarrungsprozesse ein, zu deren Lösung destruktive Entladungen notwendig werden.

Bernd Senf schrieb dazu:

"Auch die zunehmende Heftigkeit von Unwettern lässt sich orgonenergetisch deuten. So wie es bei emotional und körperlich stark gepanzerten Menschen zu sehr destruktiven Entladungen aufgestauter Energie kommen kann, so könnte die weiträumig erstarrte atmosphärische Lebensenergie durch heftige Wirbelstürme aufgebrochen werden. Je stärker die Erstarrung, um so heftiger die Gewaltausbrüche – dies scheint ein gemeinsames Funktionsprinzip im einzelnen Menschen, im sozialen Organismus einer Gesellschaft und am lebenden Organismus Erde zu sein."   

Quelle: www.berndsenf.de/pdf/Ist%20die%20Erde%20bioenergetisch%20krank1.pdf    

Und gestern habe ich nun diese Radiosendung zum Thema im Auto verfolgen können, dass mich genau an diese Erklärungen denken ließ. Hier geht es um die Erklärung extremer Wetterphänomene, die in den vergangenen Jahren zunehmend auftraten. Und man ist auf einer heißen Spur, die tatsächlich etwas mit Erstarrung zu tun zu haben scheint:

Doch offenbar verhalten sich die planetarischen oder Rossby-Wellen, wie sie auch heißen, nicht mehr normal. Sie geraten inzwischen häufiger in einen Zustand, den die Forscher quasi-stationär nennen. Natürlich laufen die Wellen weiter um die Nordhalbkugel, und auch der Jet Stream hört nicht auf zu blasen. Aber Wellenberge und -täler verlagern sich nicht mehr. Es ist, als würde man die Luftströmung in ein festes Flussbett zwingen, und über Wochen kann sie nicht anders, als immer dieselben Schlenker zu beschreiben. Hoch- und Tiefdruckgebiete treten auf der Stelle.

Wir beobachten, dass solche Ereignisse neuerdings zunehmen. Nach unseren statistischen Analysen treten sie etwa seit dem Jahr 2000 häufiger auf. Und das ist sehr interessant! Denn genau seit dieser Zeit schlägt die Erwärmung der Arktis so richtig durch. Wir können uns vorstellen, dass sich dadurch die quasi-stationären Zustände der Zirkulation häufen."

Das Förderband, das uns normalerweise die Hochs und Tiefs aus dem Westen herantransportiert, kommt so zum Stillstand

"Und dann haben wir ein stationäres Hoch oder Tief, was sehr lange über einem bestimmten Fleck sitzt. Das ist dann eben das, was dann auch zu den extremen Wetterverhältnissen beiträgt. Wir würden jetzt zwei, drei Tage mit sehr warmen Temperaturen, sagen wir, über 30 Grad oder so nicht als besonders extrem empfinden. Wenn dieses Wetter aber sechs Wochen lang anhält, dann haben wir eine richtige Hitzewelle, wie eben so Juli, August 2003, bei diesem Jahrhundertsommer. Wenn man sich jetzt den Jet Stream wieder vorstellt, der würde dann eine bestimmte Schlaufe zum Beispiel über Europa haben, die so auf der Stelle steht."

 www.deutschlandfunk.de/klimakonferenz-wetterextreme-im-treibhaus-erde.740.de.html?dram:article_id=303925

Man kann die Sendung dort nachlesen und auch anhören.  

Schon interessant, wenn moderne Forschung hier die "alten Meister" zumindest teilweise bestätigt.                                                          

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