Heute morgen...

15.06.2017 08:10

Der Himmel heute morgen:

1. Blick aus dem Fenster Richtung Süden.

2. Blick Richtung Westen.

3. Man erkennt ein Gemisch aus natürlichen Cirrus fibratus Wolken und Kondensstreifen.

4. Wenn man genau hinschaut sieht man, dass heute die Bäume und Feldgehölze heller werden, je weiter sie Richtung Horizont stehen.

Bei einer frischen, "lebendigen" Wetterlage (weiß jetzt nicht, wie ich es anders ausdrücken soll) ist es ja genau umgekehrt.

5. Blick Richtung Osten - wie man sieht, liegt die Sonne schon hinter einem hauptsächlich durch Flugzeuge erzeugten Wolkenschleier.

Früher also ein Tag mit strahlend blauem Himmel und vereinzelten Cirrus fibratus - Wolken, heute ein Tag unter einem menschgemachtem Wolkenfilm. Apropos Film, die ganze Sache erninnert doch frappierend an Highlander 2:

Aufgrund von Umweltverschmutzung ist die Ozonschicht im Jahr 1994 zerstört, so dass viele Menschen an der ultravioletten Strahlung sterben. Brenda, die Freundin von Connor MacLeod, erliegt ebenfalls der Strahlung, bittet aber vorher Connor, sich der Sache anzunehmen. Connor, einst unsterblich, baut mit Hilfe von Wissenschaftlern einen Schutzschild, der die Menschen ab 1999 vor der Strahlung schützt. de.wikipedia.org/wiki/Highlander_II_%E2%80%93_Die_R%C3%BCckkehr#Inhalt

Heute könnte man böse schreiben:

"Aufgrund der menschgemachten Klimaerwärmung kommen die Wissenschaftler auf die Idee, mit Hilfe von Flugzeugen einen Schutzschild gegen die Sonneneinstrahlung zu entwickeln, die die Erdoberfläche vor der Sonneneinstrahlung schützt und eine weitere Erwärmung verhindern soll (auch damit man weiter dem Konzept eines unendlichen Wirtschaftswachstums anhängen kann, das auf ein durch und durch krankes Geldsystem beruht)."

Aber gut, dass wäre jetzt wirklich nur eine Verschwörungstheorie. Fakt ist, dass sich heute ganz natürlich Cirrus fibratus Wolken in der oberen Atmossphäre gebildet haben. Also sind die Bedingungen in 10 - 14 km Höhe so, dass auch die Kondensstreifen sich nicht auflösen. Es ist darüber hinaus zu vermuten, dass demnächst schlechteres Wetter zu erwarten ist. Cirrus fibratus kündigt oft einen Wetterumschwung an. Und tatsächlich: heute abend soll es Gewitter geben.

Wenn man die Baumstrukturen Richtung Horizont beobachtet und erkennt, dass sie umso heller werden, je weiter sie weg sind, dann ist das oft ein Zeichen, dass es heiß und drückend wird. Uns steht also ein Tag mit Hitze und dem daraus resultierenden Stress für Pflanzen, Menschen und Tier bevor, aber die Cirruswolken kündigen schon "schlechteres" Wetter an (Was so nicht stimmt. Sie kündigen eine Spannungsentladung in Form von Gewittern mit belebendem Regen und anschließender Abkühlung und "Erfischung" an).

Dass sich bei dieser Wetterlage haltbare Kondensstreifen bilden, ist wahrscheinlich ganz normal und eine Erklärung kommt ohne Verschwörungstheorien aus.

Mir kommt nur gerade eine Idee!!!

Kann es sein, dass die Kondensstreifen irgendwie die Entladungen der Natur abschwächen?

Folgendes Szenario: Sommer. Tagelang blauer Himmel. Hitze. Es bilden sich Cirrus fibratus Wolken auf natürliche Art und Weise. Abends bilden sich Gewitter und es kommt zu heftigen Entladungen in der Nacht mir Starkregen und anschließender erfrischender Abkühlung.

Wenn der Himmel aber wie jetzt massiv menschlich zugewolkt wird, dann kommt auch weniger Sonnenenergie zum Boden. Das bedeutet weniger Verdunstung, dass bedeutet weniger Gewitterwolken und weniger Spannungsabbau mit weniger Regen und weniger Erfrischung. Das ist dann ein massiver Eingriff in den Spannungaufbau!!!

Kann es sein, dass die menschgemachten Wolkenschleier quasi die Aufladung der Atmossphäre behindern und die Entladung dadurch abschwächen?

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich oft den Eindruck habe, dass es hier eine zunehmend "impotente" Atmossphäre gibt, die sich nur noch kläglich entläd, oft lösen sich die Gewitter auch auf oder bringen nur etwas warme Luft und Wind, aber keinen Regen.

Wow - hört sich wirklich alles recht orgastisch an. Der Reich ist offensichtlich wirklich auf ein fundamentales Prinzip gestoßen!

Wie auch immer, da muss ich nochmal mehr drüber nachdenken, aber mich ärgern diese Himmelsverschmutzungen natürlich dennoch, weil sie einen nicht unerheblichen Eingriff in das System "Natur" bedeuten, der einzig und alleine daraus genährt wird, weil die Menschen nicht schnell genug in den Urlaub fliegen können, sich beim Geldverdienen regelrecht überschlagen vor Eifer oder Tonnen an Waren um die halbe Welt fliegen müssen.

Was wir hier sehen sind die Auswirkungen von "Wirtschaftswachstum" - je mehr die Wirtschaft brummt, desto mehr fliegen die Leute in den Urlaub, gehen auf Geschäftsreisen oder transportieren Waren und Güter auch in Flugzeugen um die halbe Welt.

Und das Ergebnis sind dann diese weithin sichtbaren Eingriffe in die Natur. Oft weniger offensichtlich sind die Eingriffe in aquatische Lebensbereiche, in Waldökosysteme oder in Flüßen und Seen. Klar, ein Kahlschlag ist auch weithin sichtbar, aber viele Eingriffe wie das Entfernen von Totholz, das Einbringen von chemischen Substanzen in Meere, Flüße und Seen, das Überfischen usw ist oft nur mittels entsprechenden Untersuchungen sichtbar.

Vor diesem Hintergrund sind die "stehenden" Kondensstreifen vielleicht positiv zu betrachten. Sie können beim ein oder anderen vielleicht mal zu der Frage führen: "Was machen wir hier eigentlich?" Denn die zeigen ja in aller Deutlichkeit und weithin sichtbar die Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt.

Das ist so ein bisschen meine Hoffnung. Das mehr Menschen erkennen, was das bedeutet und sich fragen, was wir noch so alles für Schweinereien machen, wenn wir jetzt schon den Himmel mit Flugzeugscheiße vollschmieren.

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