Hilfreiche Heilerde

29.01.2019 19:58

Na da schau her!

In früheren Zeiten von nordirischen Druiden gegen Infektionen eingesetzte Erde enthält bisher unbekannte Streptomyces-Bakterien, deren Antibiotika auch das Wachstum multiresistenter Keime hemmen.

www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Antibiotika_bildende_Bakterien_in_heilender_Erde_entdeckt1771015590654.html

Die Weisheit der Druiden... manchmal mit realen Hintergründen.

Swansea (Großbritannien) - Überlieferungen zufolge hat der Boden einer nordirischen Kultstätte ungewöhnliche Heilkräfte: Abgefüllt in einem kleinen Beutel und am Körper des Patienten platziert, soll die Erde gegen Zahnschmerzen und Hautinfektionen helfen. Jetzt haben britische Forscher in einer solchen Bodenprobe Bakterien entdeckt, die offenbar hochwirksame Antibiotika freisetzen. Die bisher unbekannte Mikrobenart der Gattung Streptomyces produzierte Substanzen, die das Wachstum von vier der sechs wichtigsten multiresistenten Infektionserreger hemmen, berichten die Biologen im Fachblatt „Frontiers in Microbiology“.

Im Studium haben wir noch gelernt, dass der Erhalt der Natur auch desshalb so wichtig ist, weil dort unentdeckte Schätze liegen können. Heilmittel, hilfreiche chemische Substanzen, sowas, wie hier geschildert. Ist es abgeholzt, trocken gelegt, eingehegt, ausgerottet... na ja, dann stirbt da auch die potentielle Heilquelle mit.

Auch vor diesem Hintergrund ist es eben angebracht, alles zu erhalten und statt es abzuholzen, zu erforschen.

Aus einer Bodenprobe konnten die Forscher nun acht Stämme von Streptomyceten anzüchten. Ein Stamm, der in ersten Voruntersuchungen das Wachstum anderer Bakterien am stärksten hemmte, wurde genetisch analysiert und als neue Spezies Streptomyces myrophorea benannt. Die Bakterien tolerierten pH-Werte bis 10,5 und Gammastrahlung bis zu 4000 Gray. Sie erwiesen sich als resistent gegen 28 von 36 getestete, klinisch eingesetzte Antibiotika und unterdrückten auf Agarplatten das Wachstum multiresistenter Stämme von Enterococcus faecium, Staphylococcus aureus (MRSA), Klebsiella pneumoniae und Acinetobacter baumanii. Diese Keime zählen derzeit zu den gefährlichsten und besonders schwer zu behandelnden Erregern.

Na da schau her!

Wahrscheinlich in einem Schlammloch gefunden. So kanns gehen.

Und mal wieder ein Hinweis, dass es eben früher nicht nur Hokuspokus, Aberglaube, Geisterbeschwörung und Hexerei war, sondern dass man aufgrund von Erfahrungen eben tatsächlich effektive Medizin hatte.

Also ich die Infektion am Bein hatte nach dem Aufenthalt in Costa Rica (Leishmaniose), war ich an der Uni Leipzig und dort meinte der Professor, dass man die Weisheit der Alten nicht unterschätzen sollte. Er hatte mir dann einen Vortrag gezeigt, mir Bildern aus Nordafrika und wie die Leute dort mit den Leishmaniose umgehen und auch erzählt, wie man schon vor tausend Jahren entsprechende Heilmittel hatte und das erfolgreich behandeln konnte.

Da gibt es noch viel zu entdecken...

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