Hm...

18.08.2019 21:26

Ich habe gerade folgendes Video angeschaut: www.youtube.com/watch?v=2O-iLk1G_ng

Ich schaue öfters mal den Joe Rogan Podcast, weil man da auch sehr gut Englisch lernt. Und zwar Englisch, dass man auch zur Konversation nutzen kann. Also ganz normales Alltagsenglisch. Auf dem Treffen in Frankreich war auch ein Amerikaner aus Las Vegas und man merkt dann mal, wenn man selber sprechen muss, wieviel dann doch hängen bleibt und wieviel man da auch versteht.

Aber das nur am Rande.

Zu Gast ist hier Bernie Sanders, der Präsidentschaftskanditat der Demokraten, der zuletzt intern gegen Hillary Clinton verlor und die dann gegen Trump. Der ist in seinen Ansichten ein Sozialdemokrat alter Schule und er spricht hier auch typische und wichtige Themen an. Gesundheitssystem, Steuern, Waffen, Bildung. Alles super. Dann geht es aber am Ende Richtung Klimawandel und er fordert da den rasanten und schnellen Umbau der Energieversorgung hin zu Erneuerbaren.

Schon komisch, diese ganze Energie- und Klimwandelgeschichte war für mich nie ein wirkliches Thema. Erst seit ich hier gärtnere, wurde ich da irgendwie mit reingezogen.

Und ich habe ja dann etwas rumgeforscht und seltsamerweise eine starke Korrelation zwischen Windkraftausbau und zunehmender Trockenheit gefunden. In Deutschland, aber anscheinend auch in ganz Europa.

Vor diesem Hintergrund macht mir das aggressive Fordern nach einem schnellen Umbau der Energiversorgung richtig Sorgen. Im Grunde wiederholt man dann nur das, was mit den Fossilen begann. Man treibt etwas kopflos nach vorne, Wachstum soll es ja auch bringen, ohne die langfristigen Konsequenzen zu bedenken.

Wenn die ganze Welt auf Erneuerbare umstellt, eben auch Windkraft, aber auch Solar, dass dann ja enorme schwarze Flächen in die Umwelt bringt, dann wird das natürlich auch massive Effekte auf die Umwelt haben. Wir greifen ja massiv in die Lebensenergieströme der Erde ein.

Auch hier wieder: man treibt etwas voran, ohne die langfristigen Folgen zu kennen. Statt Schritt für Schritt den Umbau zu wagen, dabei eben auch immer alle möglichen Effekte untersuchend, wird etwas aus einer fixen Weltretterideologie (nur noch 12 Jahre Zeit, ansonsten großer Weltuntergang) heraus durchgepeitscht, ohne auch nur einmal zu realisieren, dass man hier genauso ins Blaue schiesst, wie damals bei den ganzen anderen Energieexperimenten wie Öl, Kohle, Atom und Gas.

Man nimmt einfach an, dass Windkraft sauber ist, man WEISS es aber NICHT. Eben weil es ja nur theoretischer Natur ist.

Noch etwas fällt mir auf: ich habe den Eindruck, als ob man oft die sozialen Themen nimmt, um damit die Leute zu ködern, aber die wirklichen Agenden sind dann nur wieder Wachstum zu geerieren. Dann stehen auch in den USA tausende oder gar Millionen WKAs, aber die Armen sind immer noch arm und die abgehängten Gebiete sind es immer noch.

Im Grunde müssten wir die Getreide- und Maisfelder in Frucht-Nuss-Wälder und den Rest in Gärten umwandeln. So dass es mehr Beschattung gibt, mehr lokal erzeugtes Essen, dann auch weniger Emissionen und mehr lokale Gemeinschaften.

Das wäre dann ein Lebenstil wie, keine Ahnung, 1910, nur mit etwas mehr technischen und medizinischen Möglichkeiten. Aber wahrscheinlich ist das eh die ungeliebte Wahrheit, oder die letzte Konsequenz, wenn sich rausstellt, dass ALLE Energieerzeugung irgendwie einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat. Fossile Energieträger ballern das CO2 raus, Wasserkraft ruiniert ganze Flusslandschaften und führt auch zur Wasserwüste, Windkraft macht vielleicht alles noch schlimmer und trockener, Solar heizt vielleicht auch alles auf.

Natürlich ist das alles nur ein Verdacht, aber man sieht gerade jetzt wieder (sehr gute Seite,  www.windy.com/de/-Regen-Gewitter-rain?rain,51.752,11.971,5 beim Danisch gefunden), dass ausreichende Niederschläge vor allem in Frankreich, Schweiz und Süddeutschland zu finden sind, während es im Norden einfach nicht mehr ausreichend regnet. Klar, es kommen mal ein paar Millimeter runter, aber starker Wind und Sonne lassen diese Oberflächenbenetzung ja gleich wieder verdunsten. Es zieht dann die kommenden Tage nach Polen und Weißrussland weiter, wo auch kräftige Regengüsse erwartet werden. Das Gebiet aber, wo die Windkraft am Stärksten ist, dort bleibt es wieder trocken. Und das, obwohl eben heuer KEIN permanentes Azorenhoch das Wetter bestimmt.

Und wenn man sich die Wetterprognose anschaut, bleibt es wieder sonnig, warm und vor allem trocken.

Inwieweit es dann noch kummulierende Effekte aus Atomkraft (DOR), Mobilfunkt / Breitbandinternet (DOR) und Windkraft (Eingriff in die Lebensenergieströme) gibt, bleibt völlig ungeklärt. Weil das niemand auf dem Schirm hat. Klar, vielleicht ist da auch absolut nichts dran, aber man müsste es wirklich mal anhand langjähriger Wetterdaten, die gibts ja, Radar und Satellitenfilme gibts ja schon lange, untersuchen. Anstatt da immer wieder den gleichen Fehler zu begehen und kopflos eine Technologie nach der nächsten zu implementieren und sich davon abhängig zu machen.

Wir wissen einfach viel zu wenig über etwaige Wechelwirkungen und dennoch wird nun alles auf Erneuerbare umgestellt. Weil die sind ja umweltfreundlich. Woher weiß man das so genau, wenn man doch noch nirgends praktische Erfahrungen damit gesammelt hat? Das ist reines Wunschdenken.

Man muss nur mal nach Dürre googeln und findet in den News:

Besonders stark von der Trockenheit betroffen ist in diesem Jahr das südwestliche Niedersachsen mit beispielsweise Lingen. Hier sind von April bis Juli sogar 50 mm Niederschlag weniger gefallen als 2018 – und das bei Temperaturrekorden im Juli.

Die Gebiete um Diepholz, Osnabrück und Celle sowie die nördliche Region Hannover zeigen ebenfalls ein sehr hohes Wasserdefizit. Auch in Nienburg, Gifhorn und Braunschweig fehlte es an Regen. Zu dieser Gruppe gehört auch Lüchow. Das Wendland musste im vergangenen Jahr jedoch noch weit stärker unter der Trockenheit leiden als jetzt.

www.agrarheute.com/landundforst/betrieb-familie/pflanze/niedersachsen-zwischen-duerre-niederschlaegen-ueber-durchschnitt-556379

Niedersachsen, wisst ihr, für was das früher berühmt war? Moore! Und wann bilden sich Moore? Wenn die Niederschläge höher sind als die Verdunstung.

Der Dürremonitor zeigt es immer wieder eindrucksvoll, dass es da am trockensten wird, wo die meisten WKAs stehen: www.ufz.de/index.php?de=37937

Ist die potenzielle Verdunstung höher als der Niederschlag, wird die KWB negativ.

Nach kühlen Phasen gab es sowohl Ende Juni als auch Ende Juli vier Wochen mit großer Hitze und einer sehr hohen Verdunstung. Seit April hat sich das meteorologische Wasserdefizit in einigen Gegenden deshalb bereits auf bis zu -340 mm aufsummiert.

2018 war es noch trockener. Das Defizit lag um diese Zeit an vielen Standorten zwischen -350 und -400 mm.

Wie gesagt, dabei ist es heuer ein normales Jahr ohne dieses permanente Azorenhoch. Nur gehen die Niederschläge vor allem da runter, wo man sich mit dem Ausbau der Windkraft stark zurückgehalten hat.

Schaut man sich auf windy.com an, wie die Regenwolken und Gewitter in den nächsten Tagen ziehen, und vergleicht man es mit dieser Karte, die den Windkraftausbau in Europa zeigt (www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Raumentwicklung/RaumentwicklungEuropa/Projekte/windenergie-2016/karte-windenergie.gif?__blob=normal&v=3) dann sieht es so aus, als ob der Regen genau zwischen den Pyrenäen und der Südgrenze der Norddeutschen Windkraftausbaugebietes hindurchzieht.

Ich finde das extrem beeindruckend, dass der Regen scheinbar genau die Flächen belebt, die NICHT massiv mit Windkraftanlagen bestockt sind. Schaut es euch mal an für die kommenden Tage. Ausreichend Regen gibt es dann vor allem in Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Weißrussland und Süddeutschland, während wir im Norden wieder leer ausgehen.

Zuviel der Zufälle, wie ich finde.

Wie gesagt, es regnet ja mal. Heute früh 2mm, gerade eben kam auch ne kurze Husche drüber. War vielleicht nochmal 1mm. Es bräuchte aber mal eine Woche Dauerregen, damit sich die Wasserdefizite mal auffüllen.

Gute Theorien lassen auch immer Vorhersagen zu. Sollte es stimmen, dass mit einem massiven Ausbau der Windkraft die Niederschlagswahrscheinlichkeit abnimmt, dann wird man diese Effekte überall dort finden, wo man nun massiv Windkraft ausbaut.

Dann wird man auch für andere Gebiete sowas lesen:

Sachsen-Anhalt trocknet aus.

Das Grundwasser sinkt in der Altmark und bei Zerbst auf Rekord-Tiefe, die Bauern erwarten massive Ernteverluste. Auch der Wald leidet.

www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/duerre-sachsen-anhalt-trocknet-aus

Regen und Gewitter scheint es ja zu geben, nur eben nicht hier.

Die Böden im Land sind knochentrocken. Der tagesaktuelle Monitor des Helmholzzentrums für Umweltforschung Leipzig zeigt für die tieferen Bodenschichten Sachsen-Anhalts eine dunkelrote Färbung. Das heißt: extreme Dürre.

Grundmesser auf Rekordtief

Das Grundwasser ist in den tiefen Keller gesackt. Zwölf der gut 30 Mess-Stellen des Landes melden rote Zahlen: die Wasserstände liegen deutlich unter normal. Am schlimmsten erwischt haben es Fläming, Altmark und Harz. In Leps bei Zerbst sackte das Grundwasser auf 2,73 Meter Tiefe - das ist lokaler historischer Rekord. Gemessen wird dort seit 1970.

Die Bauern erwarten für Mais und Zuckerrübe Einbußen von 20 bis 40 Prozent im Vergleich zu Normaljahren. Genauso hoch war das Manko dieses Jahr bereits bei der Getreideernte. Dürrehilfen sind 2019 nicht zu erwarten. Nicht einmal die Hilfen von 2018 sind überall ausgezahlt. 20 Prozent der Betriebe im Land warten aufs Geld. „Das liegt an der überbordenden Bürokratie, die der Bund verursacht hat“, sagt Olaf Feuerborn, Präsident des Landesbauernverbands. Er leitet sei 25 Jahren einen Betrieb in Sachsen-Anhalt. „So eine lange und extreme Dürre habe ich noch nicht erlebt.“

Wir haben tausende WKAs in die Landschaft gestellt, ohne die geringste Idee, welche Auswirkungen das haben wird. Weiß keiner, wollte keiner wissen. Nun haben wir, wie gesagt, was für ein Zufall, genau da extreme Dürren, wo man massiv auf Windkraft gesetzt hat.

Niemand hat mal untersucht, was das für Auswirkungen hat. Welche Effekte da wie auftreten. Effekte, die man sich vielleicht gar nicht hat vorstellen können. Man hat kopflos das Land mit den WKAs zugepflastert. Ohne zu wissen, was man da macht. Man war sich nur sicher: wir retten damit die Welt.

Die ebbegeplagten Flüsse verschlimmern die Lage. Da von oben nichts kommt, saugen sie regelrecht Grundwasser aus dem Boden. Beispiel Elbe: Erst im vorigen August sackte der Wasserstand am Pegel Magdeburg-Strombrücke auf den historischen Tiefpunkt von 46 Zentimetern. Dieser Minus-Rekord hielt kein Jahr. Am 31. Juli standen 45 Zentimeter an der Anzeigetafel. Gestern waren es 48 Zentimeter. „Zwei Rekorde innerhalb so kurzer Zeit – so etwas gab es noch nicht“, sagt Helmut Rhein vom Wasserstraßen-Amt.

Anscheinend regnet es tatsächlich vermehrt nur noch da, wo die Luftströmungen einigermaßen ungehindert fließen können. Der Rest trockent aus.

Lebensenergetisch betrachtet ist das genau der Fall. Nur da, wo die Lebensenergie frei fließen kann, wird alles gut und ausreichend versorgt.

Wie gesagt, kann alles auch nur Zufall sein.

Vielleicht müssen wir nur noch mehr Windkraftanlagen bauen, dann wird wieder alles besser.

Oh Mann, ich habe da gerade eine richtiges Bedürfniss, das mal genauer wissenschaftlich zu untersuchen. Mit Datenanalysen, Messreihen, Strömungsmodellen, statstischen Auswertungen. Würde ja alles gehen. Und ich würde vom Stuhl fallen, wenn es dann wirklich signifikante Zusammenhänge, gar Kausalitäten zwischen Windkraft und zunehmenden Dürren gäbe.

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