Hühner statt Pestizide

07.05.2019 22:08

Clever und Smart: dailygeekshow.com/poules-alternative-pesticides/?utm_source=maplanete&utm_medium=e-mail&utm_campaign=MaPlanete_NL_Journaliere_20190506&fbclid=IwAR2mFaAqhiz5-lANpMslY255MxmK8PrLnmYb-t8n3YAVJHeNHyLiJ4U_0OY

Also es gibt immer wieder sehr clevere und von der Natur abgeschaute Lösungen. Das ist echt gut!

Ich habs gleich mal übersetzt:

Hühner anstelle von Pestiziden: die einfache und unglaublich effektive Idee dieses Bauern.

Vor dreizehn Jahren entschied sich ein Bauer aus Ille-et-Vilaine dafür, die Pestizide zugunsten einer umweltfreundlicheren Lösung aufzugeben. Christophe Bitauld entschied sich dafür, den Schutz seiner Obstgärten einer bedrohten Hühnerart anzuvertrauen. Heute gibt es 200, die die Arbeit der industriellen Pestizide machen und diese fast verschwundene Spezies wiederzubeleben.

Steht bei mir auch auf dem Plan. Hühner halten. Aber vorher müssen wir noch einen Zaun ziehen. Sonst wird das nichts.

Aber die Idee ist genial und im Grunde ist es immer das Gleiche: sowie man natürliche Regelmechanismen, natürliche Kreisläufe und natürliche Energieflüsse unterbricht, schafft man Abhängigkeiten, lässt man diese wieder zu, schafft man mehr Unabhängigkeit.

Das kann man in allen Bereichen des Lebens beobachten.

Freies Fließen = mehr Unabhängigkeit.

Unterbrochenes Fließen = Abhängigkeiten. Zumeist von Herstellern, Lieferanten und Anbietern. Klar, gibt immer auch nützliches Zeug, aber vieles, was man benötigt, ist eben immer eine Folge, weil die natürlichen Kreisläufe behindert werden.

Das Problem, man könnte wieder ellenlang über die ganzen Ebenen schreiben, wo sich das alles ausdrückt, ist es, wieder in diese Kreisläufe zu kommen. Ins Fließen. Da kann es nämlich ganz schön holprig werden. Im Garten drückt sich das eben durch "Schädlinge" oder was auch immer da an Problemen auftritt, aus. Es braucht einige Zeit, bis man da wieder mehr ins Fließen kommt. Oft verliert man dann das Vertrauen und greift dann doch wieder zu den angepriesenen Mitteln, und der Händler schaut einen dann wissend lächelnd an: Ich habs dir doch gesagt. Wenn man aber Geduld und Beobachtungsgabe mitbringt...

Wo sich das am Besten ausdrückt, ist im Bereich Bildung: hier meint man ja auch, dass man Kindern immer mit Druck und Zwang was beibringen muss. Macht man das nicht, werden sie erstmal faul, gehen über Tisch und Bänke, Chaos pur... also geht man wieder in den Druck, statt diese Chaosphase abzuwarten und dann irgendwann wieder in den natürlichen Fluß zu kommen. Wie auch immer der aussieht. Vielleicht ist der natürliche Fluß beim Lernen etwas ganz anderes, als was wir so für erstrebenswert definiert haben.

Im Grunde ist ja auch die instinktive Rohkost der Fluß des Lebens. Also weniger Kopf, weniger Zwang, mehr Loslassen, mehr die Natur machen lassen. Und man sieht dann auch die Probleme: Züchtungen usw.. Aber man kann zumindest soweit es geht wieder zurück zu den natürlichen Regelmechanismen und der Kopf / Intellekt wird eben mehr zum Beobachter und greift nur steuernd und korrigierend ein. Eben weil wir nicht mehr ganz in der Wildnis leben. Vielleicht kommen wir da wieder hin, aber wahrscheinlich geht das auch nur Schritt für Schritt.

Die große Aufgabe unserer Zeit ist es eh, wieder mehr Natürlichkeit zuzulassen, weil wir uns als zivilisierte Menschheit nun doch schon sehr weit von dieser Natürlichkeit entfernt haben. Egal ob dass das Essen ist, die Erzeugung der Nahrung, Schule, Arbeitsleben, Bewegung ... selbst Sex und Liebe und Geburt und Tod sind schon so gestaltet, dass Abhängigkeiten geschaffen wurden und man irgendwie bezahlen muss, um solche Grundfunktionen des Lebens zu erfüllen.

Und meine Beobachtung ist eben, dass alles getan wird, um immer wieder neue Abhängigkeiten zu schaffen. Unabhängigkeiten schaffen keinen Profit.

Deswegen ist Ziel des "Systems" (= das sind im Grunde wir alle irgendwo, zumeist eben unbewusst wirkend) immer, den natürlichen Energiefluß zu stören, Regelmechanismen zu unterbrechen, um so Abhängigkeiten zu schaffen. Diese Abhängigkeiten wiederum sind es dann, die die Profite bringen.

Ich hatte hier auch mal das Thema Geoengenierung und mich da ausgelassen, dass das auch nur eine neue Abhängigkeit wird, die wiederum Miliarden an profiten generieren wird.

rohkost4.webnode.com/news/geoengineering/

Was kann man tun? Na ja, mal sowas wie der Bauer ausprobieren:

JAGDHÜHNCHEN VON INSEKTEN?

Die Henne von Janzé ist eine Hennenart aus der Bretagne. Erkennbar an ihrem dunklen Kleid frisst diese Henne verschiedene Insekten wie Apfelwürmer oder asiatische Hornissen. Um seine Beute zu finden, zögert die Henne Janzé nicht, auf Bäume zu laufen und zu klettern.

Diese Ausdauer und der unersättliche Appetit haben Christophe Bitauld überzeugt, sie als natürliche Pestizide einzusetzen. Neben dem Umgang mit Würmern fressen Hühner auch die Anthonome, für Obstbäume ausgezeichnete Käfer.

Natürliche Kreisläufe, Nahrungsnetze, Regelmechanismen.

Und schon kommt man raus aus den Abhängigkeiten. Die Frage ist, wann wird das verboten? Wahrscheinlich dann, wenn es sich in der Masse durchsetzt. Solange da so einzelne Spinner rumhantieren, solange passiert nichts. Wenn dass sich aber rumspricht, wird man wohl bald einen toten Wildvogel finden und Vogelgrippe schreien und schon müssen alle Hühner eingesperrt werden.

Heute sind ja die Industrie (plus Banken), Politik und Wissenschaft im Grunde "das System". Die Megamaschine. Und die will eben verkaufen, weil jeder Kaufakt das Überleben sichert.

ANDERE TIERE, DIE IHR ORCHARD AUFBEWAHREN?

Das schwarze Huhn von Janzé ist nicht das einzige Tier, das sich um die Obstgärten von Christophe Bitauld kümmert. Vor der Ankunft der Hühner wurden Schafe zwischen den Bäumen eingeführt. Eine Herde von 120 Tieren lässt den Boden weiden und fungiert somit als Unkrautvernichter und natürlicher Mäher.

Die Wahl der Henne Janzé funktioniert auch sehr gut mit Schafen. Hühner fressen ihre Zecken, Bandwürmer und Wassergräben, die ihre Vliese bevölkern können. Alle Tiere leben in Harmonie und schaffen ein Ökosystem, das Pestizide und Manöver ersetzt.

Die Übersetzung ist holprig, aber ich glaube, man erkennt den Sinn des Textes sehr gut.

Ja, prima Ideen, aus der Natur abgeschaut: lieberlecker.files.wordpress.com/2018/03/p1040301.jpg?w=497&h=373

Mensch, da kann man wahrscheinlich auch mit Haustieren echte savannenartige Landschaften schaffen! Also Streuobstwiesen, dazu Schafe, Hühner, Pferde, Rinder und andere Tiere vergesellschaften, wie in der Savanne, dazu Teiche mit Fischen und Enten als Wasserlöcher. Klar, man müsste da natürlich experimentieren, was passt gut zusammen, aber grundsätzlich könnte man so eine Art Nutztiersavannengesellschaft erzeugen, wo eben die Nutztiere die Nischen besetzen, die in der Natur die Wildtiere haben.

Ich bin energetisiert!

Das wäre mal was zum Ausprobieren! :-)

EIN VERANTWORTLICHES, ORGANISCHES UND INSPIRIERENDES ÖKOSYSTEM

Dank dieser Initiative kann das schwarze Huhn von Janzé überleben. Die Art ist in der Tat vom Aussterben bedroht und in den 1980er Jahren fast verschwunden. Über den Schutz seiner Bäume hinaus versorgen ihn Hühner auch mit hochwertigen Eiern.

Nur Gewinner. Bis eben die Industrie, die hat in diesem Spiel dann keinen Platz mehr. Hier sieht man dann den ganzen Schlamassel: das, was eigentlich richtig wäre, was gesund wäre, was wieder mehr Natürlichkeit wäre, genau das darf aus Sicht des "Systems", aus Sicht der "Megamaschine" nicht sein, darf sich nicht durchsetzten, darf maximal nur ein Nischendasein führen.

Genau DAS ist der Widerspruch unserer Zeit. Genau DAS ist des Pudels Kern, die Mutter aller Probleme quasi.

Weil genau diese Konfrontation zwischen dem, was richtig wäre und das, was aus Sicht des Systems richtig ist, findet sich überall!

Zuletzt auf der großen Bühne beim Thema Migration gesehen. Da kam es ganz deutlich zum Ausdruck.

Ein Schrumpfen der Bevölkerung wäre sinnvoll und richtig. Man könnte alle mit Biolebensmitteln versorgen, Fleisch aus Weidehaltung, alle könnten sich aus Erneuerbaren mit Energie versorgen, um nur ein paar ökologisch wichtige Bereiche zu nennen, wenn hier in Deutschland "nur noch" 50 Millionen leben würden.

Der CO2-Output wäre geringer. Im Grunde eben der richtige Weg hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise.

Was hat man statt dessen gemacht? Grenzen auf, Millionen rein. Auf Anweisung der Industrie (norberthaering.de/de/27-german/news/958-wef-migration). Weil Schrumpfung ist nicht vorgesehen. Nur Wachstum. Dass die Migranten, wer will es ihnen verdenken, dass sie herkommen, hier mehr CO2 rausblasen wie zuhause, weil man hier ja schon mehr heizen muss, darüber spricht man nicht, und wenn, ist man ein Rechter. Auch braucht es eine industrielle Landwirtschaft, um immer mehr Menschen zu versorgen. Und alle wollen auch wohnen, also braucht es mehr Wohnungen, mehr Baufläche, mehr Beton, also auch da mehr CO2-Output und Naturverbrauch / Versiegelung, mehr Supermärkte usw usw... also im Grunde die Weiterführung des falschen Weges.

(Dr. Maaz dazu: youtu.be/k7uOpBfvtJA?t=2681)

Man schert sich ja auch nicht, Menschen aus Afrika und anderen Sonnengebieten in den sonnenarmen Norden zu locken, was im Grunde für diese Menschen ein vollkommen unnatürlicher Lebensraum ist, was zur Folge hat, dass sie hier unter Vitamin D-Mangel und in dessen Folge oft unter Rachitis leiden. In Großbritannien haben ja die Ärzte deswegen schon aufgeschrien, weil es mittlerweile epedemische Ausmaße angenommen hat!

rohkost4.webnode.com/news/vitamin-d3-supplementierung/

(Unter dem Punkt Vitamin D).

Wir brauchen wieder mehr Natürlichkeiten, das geht aber nicht, weil das System dann pleite geht. Im Grunde am Energiemangel eingeht. Aber da alle oder fast alle am Tropf, am einwandfreien Funktionieren des Systems hängen, das Bernd Senf mit Wirtschaftskrebs bezeichnete, wird man selber zur Krebszelle, weil man nur so vom Gesamtkrebs versorgt wird. Nicht mehr vom natürlich funktionierenden Gesamtorganismus, der wird zunehmend fremd, sondern von den Strukturen, die sich immer mehr auf Kosten des Gesamtorganismus ausbreiten und versorgen.

Es hat schon seinen Grund, wieso sich Krebs so ausbreitet und wieso es ein so großes Thema ist. Das ist im Grunde sehr symbolisch und die Krankheit zur Situation, in der wir als Menschheit sind.

Das hat wirklich auch was von Jedis und Sith und die Sith haben dann die Jedis, also die Natürlichkeit, das freie Fließen und die Verbundenheit zur Natur, ausgerottet, um dann mit Druck und Angst die Galaxie zu beherrschen. Aber am Ende braucht es wieder die Natürlichkeit, weil nur so alles wachsen und gedeihen kann, aber man sieht auch, wie erbittert die Sith gekämpft haben, um das zu verhindern.

Star Wars konnte nur in unserer Zeit gedreht werden, weil nie waren die Gegensätze zwischen dem, was getan werden müsste, um zu gesunden, und dem, was wirklich getan wird, so eklatant wie in der modernen Welt.

Positiv ist, dass diese Themen mittlerweile auch im alternativen Fernsehen angekommen ist. Zumindest die Themen Wilhelm Reich, Saharasia, Urzeitcode, Matriachat usw. finden sind bei Nuoviso, Radio Emergency und Stoner, frank & frei.

Ja, schauen wir mal... mich hat der Artikel über die Hühner nochmal richtig inspiriert und neue Ideen gegeben. Jetzt brauche ich nur noch die entsprechenden finanziellen Mittel dazu, dann kann die Permakultur-Nutztiersavanne entstehen! Dann kanns losgehen! :-)

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