Alles muss weg! Alles muss raus!!

05.01.2020 15:13

Heute nochmal geschaut, wie alt der Brauch der Silvesterböllerei eigentlich ist und man staunt!

Die Feuerfeste am Jahreswechsel gehen auf die Germanen zurück.

de.wikipedia.org/wiki/Silvester

Man hat also schon vor tausenden Jahren zu den Sonnenwenden Feuer gemacht, um eben so die dunkle Jahreszeit zu erleuchten und zur Frühlingstagundnachgleiche den Winter zu vertreiben.

Das sind also tatsächlich uralte Bräuche in nur etwas abgewandelter Form. Statt Feuer heute Feuerwerk. Statt zeitlich näher an der Wintersonnenwende wird es heute aufgrund der später eingeführten Kalender eben zu "Silvester" gefeiert.

Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (dt. Waldmensch, von lateinisch silva Wald) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag von Silvester I. († 31. Dezember 335).,

Das ist im Grunde das gleiche, was man auch beim Kirchenbau sieht: man hat da einfach alte Kraftorte mit den Zeichen der neuen Religion überbaut.

Aber es reicht eben weit in die Vergangenheit zurück.

Im deutschsprachigen Raum wird am Silvestertag mit einem Guten Rutsch gegrüßt. Der Silvesterabend wird häufig in Gesellschaft begangen. Zum Jahreswechsel um Mitternacht wird meist mit Feuerwerk, Böllern und Glockengeläut gefeiert. Das Feuerwerk sollte im vorchristlich-animistischen Glauben früher „böse Geister“ vertreiben und drückt heute auch Vorfreude auf das neue Jahr aus. Bei privaten Silvesterfeiern sind Bleigießen sowie das Öffnen einer Flasche Sekt zum Jahreswechsel weit verbreitet. Die Kirchen bieten nächtliche Gottesdienste an.

Da sieht man mal, wie alt das schon ist! Das Christentum haben wir hier seit dem 6. Jahrhundert. Irgendwelches Feuerwerk ist aber anscheinend noch älter.

Und das meine ich eben: wir legen immer mehr Hand an uralte Traditionen. Das Osterfeuer wird das nächste sein.

www.waz.de/panorama/fuer-umwelt-und-tierwohl-nabu-will-osterfeuer-abschaffen-id216991453.html

Sie sollen schlecht für Umwelt sein und gefährlich für Tiere. Der Naturschutzbund setzt sich für das Ende des Osterfeuer-Brauches ein.

 

Mehrere Kommunen in Brandenburg haben Osterfeuer untersagt – weil die Waldbrandgefahr zu hoch ist. Dem Naturschutzbund passt das gut ins Konzept – dort fordert man, den Brauch gleich komplett abzuschaffen.

Osterfeuer gehören für viele zum Fest dazu. Ein Abend am Feuer mit Freunden, Familie und Nachbarn, Geselligkeit zum Osterfest. Dass diese Gemütlichkeit allerdings negative Folgen überlagert, missfällt den Umweltschützern. „Angesichts der Belastungen für die Umwelt kann man sich fragen: Ist der Brauch noch nötig“, sagte eine Nabu-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Also ich gehe ja hier immer zum Osterfeuer. Das ist eh schon ein riesen Trara und überbordernd reglementiert. Höhe, Breite, Tiefe, alles vorgegeben. Es wird einen Tag vorher nochmal umgeschichtet, Holzschnitt kann man nur an bestimmten Tagen runterbringen... also das Ganze hat eh schon keine Freiheit mehr. Da war es zu DDR-Zeiten noch ganz anders.. ach, wie frei waren wir damals! *seufz* (lol).

Da sind wir als Jungs mit dem ganzen Dorf los, haben Holz und vor allem Treckerreifen gesammelt und Spraydosen reingeworfen.

Ich habe mehrfach, weil ich ein guter Kokler war, das Feuer bei Regen angezündet. lol

Heute ist das alles sauber, nur Holz, es wird den Tieren Rechnung getragen, also was will man denn noch? Zu DDR - Zeiten haben wir uns mit den anderen Dörfern den Wettkampf geliefert, wer die dickste und schwarzeste Rauchwolke hatte. Je mehr Reifen, desto besser. Und je öfter die Spraydosen explodierten, umso spannender. lol

Das gibts ja alles nicht mehr und somit ist das einfach ein stark reglementiertes Holzfeuer.

Und genau wie zu Silvester ist es beeindruckend, wenn man am Feuer steht und sich umschaut und man sie in den anderen Dörfern die Feuer brennen. Das hat was Erhabenes. Und dann stehen da die ganzen Dorfbewohner, die nach dem Winter wieder aus den Haushöhlen gekrochen kommen und vertreiben den elend langen Winter.

Manche Familien wohne hier wahrscheinlich schon ewig und deren Vorfahren standen vielleicht schon vor 1.000 Jahren da am Feuer.

Es tut also niemanden wirklich weh, es ist gemeinschaftsfördernd, es ist ein uraltes Brauchtum und ... soll weg.

Es wird gerade massiv Hand an alles gelegt, was uns noch zu "Deutschen" macht. Die Sprache wird amerikanisiert, Dialekte verschwinden immer mehr, wichtige Eckpunkte im Kalender werden entwertet und uralte Bräuche sollen verboten werden (die Nabufritzen sollen lieber Hecken pflanzen, damit werden Millionen Vögeln überhaupt erstmal das Leben ermöglicht), dazu Masseneinwanderung von Menschen, die eine ganz andere Kultur und Wertvorstellung haben, also in keinster Weise zu dieser Kultur hier passen.

Wer sich wehrt und das kritisiert, oder überhaupt nur mal bemerkt und anspricht, schon ist man.. na ja .. rechts eben. Sieht man ja jetzt beim Omagate. Plötzlich ist JEDE Kritik an dieser Klimahetze "rechts".

Es ist schon erstaunlich, was man findet, wenn man mal googelt:

Maibäume, Frauenversteigerung, 1. Mai-Krawalle - in diesem Monat häufen sich die Brauchtümer. Wir werden sie nicht abschaffen können, trotzdem fragen wir: Brauchen wir sie?

www.deutschlandfunknova.de/beitrag/brauchtum-im-mai-steine-werfen-und-frauen-versteigern

...

Lintorfer Schützenchef: "Politik will Brauchtum abschaffen"

www.lokalkompass.de/duesseldorf/c-vereine-ehrenamt/lintorfer-schuetzenchef-politik-will-brauchtum-abschaffen_a953811

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Die Forderung der Linkspartei, in den Kitas von NRW muslimischen Kindern nicht länger christliche Traditionen wie Sankt Martin aufzudrängen, sorgt auch bei unseren Lesern für Diskussionen.

rp-online.de/nrw/landespolitik/sankt-martin-abschaffen-das-sagen-unsere-leser_iid-9195197

...

Was wird aus Deutschland, wenn immer mehr Menschen einwandern? Und was aus seinen guten alten Traditionen? Bevor wir uns darüber Sorgen machen, sollten wir wissen: Deutsche Kultur ist weder besonders alt noch besonders deutsch.

www.spiegel.de/forum/kultur/deutsche-traditionen-nach-alter-vaeter-brauch-und-bitte-thread-390895-6.html

Jedesmal wenn ich sowas Verlogenes lese, zieht sich mir der Solarplexus zusammen.

Eine grüne Politikerin aus Nordrhein-Westfalen befürwortet die Abschaffung von Knecht Ruprecht, dem Begleiter des gutherzigen Nikolaus. Kindern solle nicht gedroht werden, sagt die Abgeordnete Josefine Paul.

www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.abschaffung-von-knecht-ruprecht-rute-bleib-im-sack.0d59b496-4599-4615-a866-78852b543be0.html

Passt da auch rein, weil "traditionelles Rollenbild":

Die Abschaffung der Geschlechter

Die "alte" Welt, in der Männer noch Männer waren und Frauen nur Frauen, die Farbe Rosa für Mädchen stand und Hellblau für Buben, scheint zu wanken.

www.3sat.de/gesellschaft/politik-und-gesellschaft/die-abschaffung-der-geschlechter-100.html

Künftig muss es in Deutschland neben "weiblich" und "männlich" einen dritten Geschlechtseintrag im Behördenregister geben - eine Regelung, die es sicher über kurz oder lang EU-weit geben wird. Auch abseits dieses Entscheides löst sich die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau immer mehr auf. Welche Rolle spielt das Geschlecht in unserer Gesellschaft? Und was bedeutet es, zwischen den Geschlechtern zu stehen?

...

Also man kann hier natürlich unschwer Trends und Agenden erkennen, wohin die Reise gehen soll.

Man macht vor NICHTS mehr halt:

Schafft die Familie ab, fordern manche linke Theoretikerinnen: Kinder sollten von der Gesellschaft aufgezogen werden statt von ihren Eltern. Ist die Idee so abwegig?

(...)

Ein anderes Konzept, mindestens so verwurzelt wie Kapitalismus und Patriarchat, ist das der Familie. Eine Welt ohne Familien, das scheint nicht nur konservativen Politikern und Politikerinnen unvorstellbar, die ja gern von der Familie als Kernzelle der Gesellschaft sprechen. Eine Welt ohne sie wirkt auch deshalb so fern, weil damit vermeintliche Naturgesetze infrage gestellt würden. Eltern und ihre Kinder – was soll das anderes sein als eine Familie?

Dennoch wird diese Idee gerade stark diskutiert, vor allem in der englischsprachigen linken Academia,

www.zeit.de/kultur/2019-08/kapitalismuskritik-kindererziehung-familie-abschaffung-kommunismus

Also als Opfer dieser ganzen Linken Schweine, die uns damals schon mit acht Monaten in die Krippen zwangen, weil die Mütter für den sozialistischen Endsieg wieder arbeiten mussten, ist man fassungslos ...

Doch Theoretikerinnen wie Lewis verschieben die Perspektive: Wer über die Familie, vor allem wie wir sie im Westen kennen, nicht reden will, soll über soziale Ungerechtigkeiten schweigen.

Die Idee vom Ende der Familie ist eine Zumutung, aber unter Umständen eine konstruktive. Full Surrogacy Now veranschaulicht so eindringlich wie Adamczaks Beziehungsweise Revolution oder Brechts Kreidekreis, dass die hierarchische Kategorisierung und Institutionalisierung von Solidarität – sprich das ausschließliche Denken in Familien, Staaten und starren Strukturen – immer auch eine Negation von Solidarität bedeutet.

(...)

Bezeichnend ist, wer an diesen Normativen am aggressivsten klammert. Eine Partei wie die AfD, Talkmaster wie Tucker Carlson, Leute, die Subversion mit Reaktion verwechseln; oder, um mal eine deutsche Vergleichsgröße zu nennen, Figuren wie der ehemalige Kulturchef des Spiegels, Matthias Matussek, der sich in seinem Buch Die vaterlose Gesellschaft bereits 1998 große Sorgen um zu viel Emanzipation machte und die von ihm gefürchtete Abschaffung der Familie.

Ja, manchmal lässt sich eine Idee am besten durch ihre Gegner verstehen. In diesem Fall sind es unter anderem Männerrechtler, die sich als Familienrechtler ausgeben.

www.zeit.de/kultur/2019-08/kapitalismuskritik-kindererziehung-familie-abschaffung-kommunismus/seite-3

Sturmangriff auf die Familie. Geht zurück auf Lenin und Trotzki. Hat man massiv in der DDR mit der Kinderkrippe und dem Kindergarten umgesetzt. Man hat dadurch schwerst traumatisierte Menschen voller Wut und Zorn erzeugt, die am Ende genau dieses System zerlegt haben und sich heute massiv gegen diesen Geist wehren. Es kommt ja auch nicht mehr aus Moskau, sondern aus den USA.

Man wird also heute mit dem puren Wahnsinn konfrontiert. Mit Geisteskranken, Verrückten, Ideologen.

Was will man machen?

Ich halte das alles für eine Folge der zunehmenden Denaturierung und Degeneration.

Kochkost im Endstadium.

Der Mensch ist ein Kulturwesen. Ein Gemeinschaftswesen. Ein energetisches Wesen. Er braucht gute Nahrung, viel Liebe, Nestwärme, Zuneigung und intakte Sozialstrukturen.

Um diese Sozialstrukturen immer wieder zu stärken und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, gibt es in jedem Volk Riten und Gebräuche.

Hier sieht man das sehr schön: alle sind miteinander verbunden, wie eine Kette..

Ist das nicht komisch: die gleichen Leute, die sich für den Erhalt der tibetischen Kultur einsetzen, die Landnahme der Chinesen und die kulturelle Dekonstruktion der Tibeter anklagen und da quasi Brauchtum, Tradition und "Reinrassigkeit" fordern, sind die gleichen, die hier nun alles zerlegen wollen.

Da der edle Wilde, der erhalten bleiben muss... hier die gehasste Heimat...

Was wir erleben, ist ein Verwischen aller Haltepunkte. Man sieht einen Mann, aber er ist eine Frau, man sieht eine Frau, aber das ist ein Mann, man entfernt alle Haltepunkte. Um dann die Gesellschaft nach eigenen Ideen zu formen.

Also keine natürliche Evolution, etwas was aus den Menschen heraus kommt und sich organisch verändert, sondern es wird gemacht.

Typisch Kochkostdenken: Sich eine Gesellschaft zusammenbrauen, die einem schmeckt. Alles zerschnippeln, aufkochen, umrühren und etwas Neues erschaffen... das dabei SÄMTLICHES Leben entweicht nur das grobestoffliche Gerüst übrig bleibt...

Der Burger hat das gut erkannt:

Wenn man zum Tisch kommt und paranoid eingestellt ist, dann denkt man: „Heute werden die Mangos gut schmecken…, heute werde ich Fleisch essen…“ Das ist Wahn: Den Wunsch mit der Wirklichkeit zu verwechseln. Alles, was man sich so vorstellt, ist eben schon dieser Wahn.

Wenn man in dieser Einstellung herangeht, der Körper aber Mangos nicht braucht (sie nicht gut schmecken), dann verliert man jedes mal Genuß. Wenn man im Gegenteil richtig eingestellt ist und denkt: „Was wird heute gut sein…? Das kann ich nicht wissen, nur meine Nase, mein Körper wird es wissen.“ Dann befragt man den Körper, und dann kommt die Antwort – und die Frucht ist vielleicht eine ganz andere, wo man dann seinen Genuss (himmlische Phase) hat.

Jedes Mal wo man nicht wahnhaft eingestellt ist, da hat man die größten Genüsse. Und so sind dann auf Dauer Vergnügen oder Mißvergnügen strukturierend. D.h. die Reflexe der richtigen Einstellung bauen sich nach und nach wieder auf, genau wie es sich in der Kindheit aufbauen hätte sollen. Auf die Dauer muss man ja bewusst werden, dass jede wahnhafte Einstellung nur ein Verlust an Genuß bedeutet - d.h. es nützt nichts!

Viel besser sich zu befragen und man ändert seine innere Einstellung durch den Genuß am Tisch. So ist der „natürliche Tisch“ eine Therapie gegen Wahnvorstellungen.  G.-C. Burger: Die einzige, die existiert übrigens. Weil die ganze Psychoanalyse das Problem nicht lösen konnte.

Wir sehen gerade den Wahn der direkt mit der Erfindung der Kochkost zusammenhängt, in allen Bereichen.

Nur noch Zerschnippeln, Manipulation, Aufkochen, Würzen, Anheizen... damit einem schmeckt, was einem vorher nicht passte.

Idioten!

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Ich freu mich über jeden Beitrag!

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