Immer wieder beeindruckend

23.08.2019 11:55

Wenn man eine Theorie hat, macht es Sinn, immer mal wieder stichprobenartig Daten zu erheben, und diese dann im Kontext der Theorie zu betrachten. Meine Theorie: der massive Ausbau der Windkraft erzeugt über bisher noch unbekannte Kausalketten Trockenheit und Dürren.

Heute habe ich mal wieder auf den Dürremonitor geschaut und folgende Situation gefunden:

Dazu nochmal der Ausbaustand der Windkraft in Deutschland.

Ziemlich eindeutig.

Mal wieder.

Ja, im Grunde müsste man die Dinger mal alle für drei bis fünf Jahre abschalten und dann schauen, wie sich das verändert. Bleibt es so? Regnet es plötzlich wieder mehr?

Ich glaube nicht, dass Windkraftanlagen alleine nun Dürren und Trockenheit verursachen, aber ich vermute, dass sie irgendwie das Zünglein an der Waage sein könnten. Dass der Betrieb von 30.000 Anlagen einen nicht unwesentlichen Einfluss hat, der eben unter Umständen ausschlaggebend sein kann, ob es regnet, oder nicht. Ob sich Gewitter bilden, oder nicht, ob bestimmte Luftströmungen ungehindert fließen können, oder nicht.

Ich habe gerade nach der anderen Abbildung zur Windkraft geschaut, (die hier: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Windkraftanlagen_in_Deutschland.png )die nicht im Archiv gefunden und einfach nochmal gegoogelt, und bin über diesen Artikel gestolpert:

Wird der Naturschutz in Niedersachsen Opfer des Klimaschutzes? Umweltminister Olaf Lies fordert, Hindernisse für den weiteren Ausbau der Windenergie aus dem Weg zu räumen. Sonst seien die Klimaschutzziele gefährdet. Im ersten Halbjahr 2019 wurden nur 14 neue Anlagen gebaut.

www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Energiewende-Land-will-fuer-die-Windkraft-Naturschutz-einschraenken

Hier sieht man, wie vehement man diese obskuren Klimaziele verfolgt. Und das Ganze erinnert mich fatal an meine ersten Melonenanbauversuche. Melonen sind sehr empfindlich gegenüber Staunässe. Da gehen die ein. Zuerst lassen sie die Blätter hängen, so dass man meint, Mensch, die muss ich gießen! Das macht man dann, ohne zu wissen, dass man alles nur noch verschlimmert. Irgendwann sind die dann hin. Totgegossen.

Der kopflose, ideologisch verbrämte und vor allem rücksichtslose Ausbau der Windkraft scheint mir genau dem gleichen Muster zu folgen. Klar gibt es den Klimawandel. Das bezeugen Völker rings um die Erde. Und nun baut man hier in Deutschland die Windkraft massiv aus, erzeugt sich anscheinend dadurch noch mehr Trockenheit und Dürren und meint dann, man müsse das NOCH MEHR forcieren.

Der Rest des Artikels ist leider hinter Paywall. Aber man kann sich schon denken, wohin die Reise geht.

Aber es gibt noch mehr Meldungen, die den Naturschutz quasi als Feind der Klimaschutzziele ausmachen. Wie verrückt ist das alles eigentlich?

Ah, den Artikel gibt es doch zu lesen. Unter PressReader.com. Aber zitieren geht nicht. Eh wurscht, denn es geht wirklich darum, den Naturschutz den Klimaschutzzielen zu opfern. Und strenge Richtlinien aufzuweichen, für... Überraschung (!!!) -> mehr Wachstum!

Das ist alles Fake! Auch dieser Windkraft-, Greta-Klima-, Katastrophenhype. Alles Fake! Am Ende gehts nur um Wachstum.

Schaut euch die Abbildungen an. Die Dürren und die Trockenheit erzeugen wir uns wahrscheinlich schlichtweg selber. Und weil man diese Zusammenhänge mal wieder nicht wahrhaben möchte (was will man überhaupt noch wahrhaben???), wird jeder, der auch ansatzweise mal fragt, ob es da einen Zusammenhang geben KÖNNTE, schon als Klimaleugner beschimpft.

Ich halte das alles nur noch für verrückt.

Und jetzt muss der Naturschutz, im Grunde also die Mitlebewesen, weichen. Sorry Herr Milan, aber wir müssen das Klima hier in Deutschland retten. Da musst du mal Abstriche machen.

Hier noch ein Beispiel des Prinzips Wachstum über alles!

www.topagrar.com/energie/news/lackmann-naturschutz-torpediert-windenergie-immer-staerker-11533131.html

Eigentlich müssten Naturschützer und die Erneuerbare-Energien-Branche an einem Strang ziehen. „Denn ein wirksamer Klimaschutz ist eine wichtige Bedingung für den Fortbestand vieler Arten“, sagt Johannes Lackmann, Geschäftsführer der WestfalenWind GmbH aus Paderborn, einem Betreiber von Windenergieanlagen. In einem offenen Brief an das Bundesweltministerium kritisiert Lackmann, dass Artenschutz inzwischen so verstanden wird, dass jedes einzelne Individuum unabhängig vom Grad der Bestandsgefährdung und unabhängig vom Ausmaß der Folgekosten absoluten Vorrang hat. „Wenn dann das Ganze nur fokussiert wird auf Windenergie, nicht auf Verkehr und nicht auf Landwirtschaft, dann ist der Ausbau der Windenergie als eine der wichtigen Säulen im Klimaschutz definitiv am Ende.“

Kurze Erläuterungen dazu. Es gibt in Deutschland ein strenges Artenschutzrecht, dass damals über die EU in die deutsche Gesetzgebung gekommen ist. Dort gibt es verschiedene Verbote. Tötungsverbot, Störungsverbot zu bestimmten sensiblen Zeiten und Lebensphasen, Schutz von Fortpflanzungs- und Ruhestätten. Das Verbot der Tötung bezieht sich hierbei auf das Individuum. Das heisst im Klartext, es ist verboten, jedes Individuum streng geschützter Arten, die entsprechend gelistet sind, zu töten. Dazu gehören viele Vogelarten und alle Fledermäuse.

Würde man das ohne Ausnahmen anwenden, gäbe es natürlich keine Projekte wie Windkraft mehr, die ja streng geschützte Arten abschiessen. Deswegen hat der Gesetzgeben die Möglichkeit der Ausnahmen eingebaut. Diese Hürden sind zwar sehr hoch und nur schwer zu nehmen, aber Windkraft fällt da eben drunter, weil eben öffentliches Interesse usw.

Für mehr Infos einfach so einen typischen Bericht zur Artenschutzrechtlichen Prüfung für ein Projekt mal ansehen. Die ganzen Rechtsgrundlagen und wie das alles abgehandelt wird, ist hier recht gut (weil kleines Projekt) dargestellt: www.ennepetal.de/fileadmin/user_upload/Medien/Stadtplanung/Scheibel/Sonstiges/Sonstige_pdf/BP_104_ASP.pdf

Und offensichtlich wird jetzt immer mehr geklagt und das Artenschutzrecht herangezogen, um Windkraftanlagen zu verhindern.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass eben Klimaschutz - und Naturschutz, obwohl sie von Anfang an Konflikte hatten, erst gemeinsam starteten und die Naturschützer die Windkraft massiv unterstützten. Nicht alle, aber die meisten Player wie NABU und BUND schon.

Noch gut zu wissen: die Landwirtschaft wird an sich nicht behelligt, solange sie die Richtlinien der "guten fachlichen Praxis" einhält. Kurioserweise fällt da eben auch der massive Pestizideinsatz drunter. Aber das nur am Rande.

Und da ALLES immer weiter wachsen muss, wird nun der Naturschutz, wie auch schon bei vielen anderen Projekten, zunehmend zum Problem.

Es gibt eben keine saubere Energie. Wasserkraft hat in Österreich ganze Flüsse zu reinen Wasserwüsten gemacht. Mur und Mürz werden massiv energetisch genutzt. Von vielen Bergbächen ganz zu schweigen. Da gabs viele Eurozeichen in vielen Augen. Alles unter dem Deckmantel "Klimaschutz".

Siehe Ausbau Österreich hier: www.wwf.at/de/view/files/image/process/?tool=11&sprach_connect=2868&feld=bild&breite=528&hoehe=373&crop_y=0&crop=true

Von da sind sie dann nach Slowenien und weiter auf den Balkan ausgeschwärmt. Wachstum halt. Ich hatte hier mal einen kritischen Artikel dazu zitiert:

rohkost4.webnode.com/news/der-stapel-wird-immer-groser/

Das Problem ist wie immer ganz einfach zu benennen: immerwährendes Wachstum. Oder treffender: Gier, Maßlosigkeit, Raffsucht.

Na klar kann man Wasserkraft nutzen, klar kann man Windkraftanlagen bauen. Kein Problem, so lange alles im Rahmen bleibt und alles ausgewogen ist und alles seinen Platz haben darf. Die Probleme fangen doch erst an, wenn man gierig wird, wenn es nie reicht, wenn auch noch der letzte Bach und das letzten Fleckchen, wo noch ein leichter Wind weht, energetisch genutzt werden soll.

Und genau dann, wenn die Gier zu groß wird, dann kommt die Natur unter die Räder. Dann wird der Naturschutz zum Feind.

Das gleiche sieht man im Grunde überall. Bestes Beispiel ist eben auch die ganze Migration seit 1945, die ja auch ausnahmslos auf der Gier beruht.

SCHOLL-LATOUR: Weil die erste Generation von Einwanderern aus blinder Gewinnsucht und ohne Rücksicht auf ihre Bedürfnisse ins Land geholt wurde. Sie verrichteten die schwierigen Arbeiten. Daß das Menschen sind, die ihre Familien, ihre Kultur und ihre Religion haben, daran hat kaum einer gedacht. Auch heute steht hinter der EU-Beitrittslobby die Raffgier der deutschen Wirtschaft.

www.gemeindenetzwerk.de/?p=1956

Es ist eine gierige und süchtige Gesellschaft, die die Folgen ihrer Gier nicht wahrhaben will und jede Kritik mittlerweile massiv bekämpft. Wir erleben gesellschaftlich betrachtet sogar schon eine Art Schizophrenie, eine Art Flucht in die Illusion, in den Wunschtraum. Wenn wir nur alles mit Windkraft erzeugen, dann finden wir Erlösung.

Hey, kann es sein, dass wir dadurch andere Probleme bekommen?

Halts Maul, Du Klimaleugner!

Ja aber schau mal, da scheint es Zusammenhänge zu geben.

Du bist wohl einer von der AfD! Fuck you!

-

Wir sind auf einem Level angekommen, wo Vernunft, Sachlichkeit, entspannte Analyse und dann auch das beherzte Umsteuern nicht mehr möglich ist.

Ideologien, Wunschträume, Realitätsverlust, Realitätsleugnung, Realitätsflucht sind vorherrschend.

Gestern habe ich auf youtube dieses Video gesehen: www.youtube.com/watch?v=f7JXQfT9ou0

Wollte ich mir erst nicht anschauen, weil ich beide nicht so mitreissend finde, aber schlussendlich sieht man hier eigentlich schön die Spaltung des Landes. Der eine eher abgeklärt, vernünftig, möchte das Gute bewahren, ist aber auch etwas steif und trocken und blind für die Folgen des bisherigen Lebensstils. Der andere jung und naiv halt. Ideologisiert, will alle Welt retten, fühlt sich moralisch überlegen, kann im Grunde aber nur seinen eigenen Reichtum, seine eigene priviligierte Stellung nicht ertragen (Wohlstandsschuld) und wird deswegen irrational in seinen Überzeugungen und Handlungen.

Was man nicht sieht: die graue Masse. Die, so nannte es Reich, Sitzenbleiber. Die, die einfach weitermachen, wissen, dass man was ändern müsste, aber einfach so weitermachen. Man sieht hier nur die beiden Stellvertreter derjenigen Teile der Bevölkerung, die nun aufstehen und etwas bewahren wollen, und die, die nun alles, moralisch begründet, ändern wollen, sich also von der Wohlstandsschuld befreien wollen (Greta ist deren Christus.)

AfD <-> LinksGrüne. 

Genau das ist die Situation in vielen westlichen Ländern.

Genau da verläuft gerade die Bruchkante.

Was man nicht sieht, der blinde Fleck quasi, ist, dass beide Seiten irgendwo zum Scheitern und zum Untergang beitragen. Die einen, weil sie etwas bewahren wollen, was so nicht überlebensfähig ist. Klar, Rechtsstaat, Schutz der Landesgrenzen usw.. das muss bewahrt bleiben. Aber wirtschaftlich sind die altbacken und nicht wirklich progressiv. In der Charakterstruktur eher kleinbürgerlich. Beengt.

Die anderen, weil sie nun alles umschmeissen wollen, Grenzen auf, alles ist möglich, wir retten die Welt und dabei mehr Schaden anrichten als Nutzen in dieser ideologisierten Verblendung.

Das falsche Leben an sich wird aber nicht thematisiert.

Im Grunde wäre es ganz einfach. Wir stellen einfach mal folgende Fragen:

1. Was müssen wir machen, damit sich Kinder wirklich optimal entwickeln.

Dann wird es dazu Antworten geben. Dann wird man feststellen, dass wir diese Antworten in der Realität immer weniger sehen. Aber wir würden wissen, wie wir uns als Individuen und als Gesellschaft ändern müssten, damit wir dahinkommen. Und es würde unsere eigenen Mängel und erlebten Krisen aufzeigen.

Das gleiche Prinzipt gilt für:

2. Was müssen wir machen, damit sich Jugendliche optimal entwickeln?

3. Was müssen wir machen, damit die Erwachsenen zufrieden und glücklich sind? Und zwar beide Geschlechter. In allen gesellschaftlichen Schichten.

4. Was müssen wir tun, damit die Natur und Umwelt erhalten bleibt?

5. Welche Themen wollen wir persölich und gesellschaftlich nicht anschauen?

Über diese Fragen debattieren wir öffentlich und privat, aber alle auf Augenhöhe. Und dann würden wir mal einen ersten Eindruck bekommen, wie wir uns als verändern müssten.

Solche öffentlichen Debatten könnte man ja anstoßen. Ist ja kein Problem. Nur würde das mit Sicherheit das Ende dieser Art des Lebens / Wirtschaftens bedeuten. Aber es würde gleichzeitig zu sehr viel mehr Zufriedenheit führen, weil man dann eben mehr Bedürfnisse erfüllen könnte, die jenseits des puren Konsums liegen.

Klar, es würde sicherlich heftige Heilungs- und Entgiftungskrisen geben. Keine Frage. Aber ein gesunder Organismus kann das aushalten und durchstehen.

Schauen wir mal...

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück