Instinkt = gemachte Erfahrungen?

22.01.2016 22:04

Also heute habe ich auf Youtube ein interessantes Zitat gefunden, was gerade auch auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik sehr gut passt:

"Der Unterschied zwischen Freund und Feind ist einzig die Zahl!"

Keine Ahnung wer das ursprünglich gesagt hat, aber es ist sehr treffend. Auf den Nachdenkseiten ist heute mal wieder ein lesbarer Artikel erschienen, der von Vernunft und auch Anerkennung des Unbehagens der Menschen bezüglich der Masseneinwanderung zeugt.

www.nachdenkseiten.de/?p=30491

Aber woher kommt dieses Unbehagen, was viele Menschen, mich eingeschlossen, beschleicht, wenn man die Bilder der Massen sieht, die nach Deutschland wollen.

Ein Erklärungsversuch:

Der Unterschied zwischen Freund und Feind ist alleine die Zahl. So steckt es uns Menschen in den Genen. Kamen früher drei Leute uneingeladen ins Dorf / Lager, wurden sie beäugt, die Kinder haben sich zwar hinter den Eltern versteckt, waren aber neugierig (angeborene Fremdenscheu), sie wurden bewirtet, sie durften vielleicht sogar mit den Mädels anbandeln, die ja ebenfalls instinktiv auf Fremde stehen (Gen-Austausch), es wurde geschwatzt, getauscht und sich Geschichten erzählt, "Besucht uns doch auch mal!". Und gut war es.

Kamen plötzlich 10, bekam jeder im Dorf / Lager ein mulmiges Gefühl und man war wohl froh, wenn sie wieder gingen.

Kamen 100 oder 1000, wurden die Speere ausgepackt. 

Der Ruf nach Obergrenzen ist auch der Ausdruck Jahrtausende alter Erfahrungen, denn immer, wenn sich Heerscharen von fremden Männern in ein Land ergossen (sic!), bedeutete das Ärger! Es hat NIE etwas Gutes bedeutet. Es ist also keineswegs rechtsradikal oder wie man auch immer das benennen möchte, wenn Menschen sich gegen eine Masseneinwanderung wenden, sondern man sollte das ungute Gefühl der Menschen angesichts der Menschenmassen, die ins Land strömen, durchaus ernst nehmen.

Und man kann es auch nicht mehr leugnen: es grassiert ein tiefes Unwohlsein bei vielen Mitmenschen. Anscheinend bekommen auch die Nachdenkseiten plötzlich massiv gegenwind und viele Emails, wo Leser sich entsprechen äußern.

Was genau zeigt dieses Gefühl an? Fremdenhass? Rechtsradikalität? Ausländerfeindlichkeit? Oder einfach eine Ahnung, dass da etwas passiert, was in der Vergangenheit immer als etwas Negatives erfahren wurde?

Aber wie immer nimmt man die Menschen nicht ernst, sondern will sich mit (die Linken neigen dazu) Besserwisserei, Ideologie und Zynismus bekehren oder sie in die rechte Ecke stellen. Aber wenn Millionen ein tiefes Unbehagen spüren, nun, vielleicht zeigen diese Gefühle auch etwas an, was wichtig wäre zu beachten.

Viele Flüchtlinge benehmen sich ja auch so, als ob sie ein neues Land erobert haben. Sie werden übergriffig gegenüber Frauen, wie in Dutzenden Städten zu Silverster gesehen und seitdem immer wieder in den Zeitungen erwähnt, plündern und stehlen, wie in Donaueschingen, oder heute musste ich sogar lesen, dass in Chemnitz in einem Schwimmbad in den Whirlpool gewichst wurde (das hat man wohl auf Kamera), und man auch ins Nichtschwimmerbecken geschissen hat. Ich weiß nicht, ob da ein Flüchtling eine kleine Wassernixe zeugen wollte, aber hier sieht man doch, dass sich viele so benehmen, wie es Menschen machen, die merken, dass sie es machen können. (Ich suche jetzt nicht extra die Links dazu raus, weil mein Internet grade etwas lahm ist).

Wahrscheinlich war es auch in der Vergangenheit schon der Fall, dass ab einer gewissen Zahl die "Neuen" als Bedrohung wahrgenommen wurden, eben weil sie aufgrund ihrer Zahl selber keinen Widerstand zu befürchten hatten. Kommen drei Neue ins Lager, und die benehmen sich schlecht, sind sie relativ schnell erledigt. Kommen 100 geht das nicht ohne eigene erhebliche Verluste.

Wären 10.000 Syrer gekommen, zumeist noch Familien, Frauen oder Kinder, niemand hätte sich bedroht gefühlt. Oder 100.000. Das wäre kein Problem gewesen. Aber ca. 800.000 Single-Männer? Und das ohne Aussicht auf Verringerung? Das muss jedem Menschen mit einigermassen gesunden Verbindungen zu den Instinkten Unwohlsein verursachen.

Ein weiterer Punkt ist wohl auch, dass viele Menschen befürchten, dass man sich schlichtweg wirklich fremde Krieger ins Land holt, die hier für Chaos sorgen könnten. Unter 1,2 Millionen Menschen kann man auch 100.000 (was die Stärke der Bundeswehr wäre) Kämpfer verstecken. Aber es braucht nur ein paar tausend IS-Kämpfer, die dann hier noch Leute anwerben und fertig ist das Chaos. Es gibt ja viele Menschen, die das erwähnen, sie werden aber, ähnlich Cassandra von Troja, die warnte, das hölzerne Pferd in die Stadt zu holen, nicht gehört. Aus Sicht der vielen Terrororganisationen hat man ja hier die Chance, mit einer ganzen Armee vollkommen unbehelligt ins Herz des Feindes zu stoßen.

Aber man muss sich nur mal vorstellen (oder vielleicht besser nicht), was alleine 1.000 zu allem entschlossene Terroristen anrichten können...

Vor diesem Hintergrund sind das tiefe Unbehagen, das schlechte Gefühl, der Wille und das Bedürfnis, die Grenzen zu schließen, bei vielen nicht rechts oder ausländerfeindlich, sondern Ausdruck eines tieferen Wissens, das weit in die Vergangenheit reicht.

Die Instinkte sind doch im Grunde die Erfahrungen der ganzen Vorfahren bis zurück zu den ersten Einzellern. Und in den letzten 10.000 Jahren waren diese Erfahrungen wahrscheinlich oft ganz besonders eindringlich.

Und wer sich mal so richtig gruseln möchte, dem empfehle ich folgendes Video:

—————

Zurück