Interessante Geschichten zum Thema Obst

13.08.2016 14:12

Auch wenn man als Organisator ja auf einem großen Treffen immer alle Hände voll zu tun hat, gibt es aber doch immer wieder Gelegenheiten, sich angeregt zu unterhalten.

I - Obst und Ausfallerscheinungen

So hat ein langer Rohkostfreund mir eine interessante Beobachtung geschildert: er macht schon 25 Jahre Rohkost und ist in den letzten Jahren auch etwas vom Obst abgekommen. Nun hat er im Frühjahr mal wieder ordentlich Obst gegessen, alles beste Qualität aus dem heimischen Garten und plötzlich bekam er Ausfälle im Gewichtsfeld. Da ist man natürlich alamiert! Sowas kann ja durchaus auch ein Tumor sein oder etwas anderes sehr ernstes.

Er ist dann zum Arzt und ins Krankenhaus und hat sich von Kopf bis Fuss untersuchen lassen. Nichts. Jedenfalls nichts, was damit im Zusammenhang steht. Also wieder heim. Und wieder Ausfälle. Wieder Untersuchungen (CT, MRT, EEG, Ultraschall... das volle Programm), wieder nichts gefunden. Also wieder heim und mal überlegt, was er so gegessen hatte in letzter Zeit. Und da fiel ihm auf, dass er zuletzt größere Mengen Obst gegessen hatte. Also hat er das mal gelassen und zack, waren die Ausfälle weg. Dann mal wieder mehr gegessen und schon wieder ging es los.

Er konnte hier also einen direkten Zusammenhang zwischen einer Ernährung mit viel Obst und seinen Problemen herstellen. Wie genau das funktioniert, bleibt aber ein Geheimnis. 

Und auch ich hatte irgendwie so "Blitze" vor den Augen am Ende des Treffens, nachdem ich ja gute 10 Tage ordentlich Früchte gegessen hatte (Konnte nicht widerstehen, da will ich ehrlich sein. Es konnte aber irgendwie niemand wirklich, lol, auch die größten Selbstversorger sind nach anfänglichen Widerständen schlussendlich der Fülle verfallen hihi). 

II - Bäuche wie Schwangere

Ein anderer langjähriger Freund und Begleiter auf der Rohkostreise erzählte mir, dass er vor zwei Jahren auf dem spanischen Frucktifestival war, wo es ja vor allem süße Früchte gab, mit denen man gut 80 / 10 / 10 leben konnte. Er erzählte dann, dass dort viele junge Frauen waren, die auch fleißig die süßen Früchte verzehrten und als Ergebnis nach zwei, drei Tagen mit aufgeblähten Bäuchen rumrannten und aussahen wie schwanger. 

Eine andere Rohkostfreundin hat mir das auch bestätigt und meinte, dass es mit frischen Feigen am Schlimmsten ist. Und mir gehts ja auch so mit dem Zeug.

Im Grunde ist das aber gar kein so großes Problem! Weil man das ja eigentlich nur über einen kurzen Zeitraum im Jahr macht. Die Probleme entstehen wohl wie immer, weil man diese Fülle das ganze Jahr über hat und dann so schwach wie ich ist... :-D

III - Diäten auf Montramé

Ein anderer langjähriger Rohkostfreund hat mir auch erzählt, dass die Mädels auf Montramé mit der Zeit auch immer moppeliger wurden, weil sie auch in dieser Fruchtzuckerfülle lebten und nichts verkommen lassen wollten. So wurden eben immer viele süße Früchte gegessen. Besser als wegwerfen eben. Und schon kam es auch zu starker Gewichtszunahme. Kurioserweise nur bei den Mädels, die Jungs blieben dagegen eher zu dünn.

Die Mädels haben dann auch Diäten gemacht und sich gegenseitig kontrolliert. Das Konzept war, dass wenn eine "abtrünnig" wurde, der Rest der Diätgruppe "büßen" (wie bei denn Marines der US-Armee) und irgendwelche verrückten Sachen machen musste.

Sachen gibts!

Aber wie sagte der Opa einer Freundin mal auf einer Geburtstagsfeier: "Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen!" - in diesem Sinne: die Party ist vorbei!

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