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19.03.2017 18:07

www.welt.de/wissenschaft/article162985875/Dieses-Amazonas-Volk-hat-die-gesuendesten-Herzen-der-Welt.html

Forscher haben sich die Blutgefäße von Ureinwohnern untersucht und dabei Erstaunliches entdeckt: Keine andere Gruppe weltweit hat so gesunde Arterien. Die Wissenschaftler haben dafür gleich mehrere Erklärungen parat.

Für alle, die gerne Litschies mögen:

www.spektrum.de/news/wenn-litschi-konsum-toedlich-endet/1437281

Litschis gelten als delikate Südfrucht. Doch in Indien starben in den letzten Jahren zahlreiche Kinder nach dem Verzehr großer Mengen des Obstes.

Zwei Gemeinsamkeiten wiesen die Betroffenen auf: Sie hatten am Vortag große Mengen Litschis verzehrt, aber dafür kein Abendessen eingenommen – Muzaffarpur ist eines der größten Litschi-Anbaugebiete in Südasien. Die Früchte enthalten jedoch Hypoglycin A, eine Aminosäure, die ebenso wie ihr Abbauprodukt MCPA (Methylencyclopropylacetyl-CoA) die Glukosesynthese hemmt. Der Körper braucht seine verfügbaren Zuckerreserven während des Stoffwechsels auf, kann aber keinen Nachschub produzieren. Gleichzeitig ist auch der Fettstoffwechsel beeinträchtigt, weswegen der Organismus am Ende unterzuckert – mit den beobachteten schweren Folgen.

Wahrscheinlich kommt das Hypoglycin A vor allem in unreifen Früchten vor, was die Wissenschaftler an ein ähnliches Syndrom auf Jamaika erinnerte. Die "Jamaica Vomiting Disease" geht ebenfalls mit Erbrechen bis zu Unterzuckerung, Erschöpfungserscheinungen und Koma einher und kann zum Tod führen. Die Ursache liegt im Verzehr von unreifen Früchten der Akee-Pflanze (Blighia sapida), die reif ein beliebtes Obst auf der Karibikinsel darstellt. Wie die Litschis gehört sie zu den Seifenbaumgewächsen und weist hohe Hypoglycin-Werte in den Samen und im nicht ausgereiften Fruchtfleisch vor. In Indien sollten die Eltern deshalb darauf achten, dass ihre Kinder nicht zu große Mengen Litschis verzehren und zudem ein Abendbrot einnehmen, um die Unterzuckerung nachts zu verhindern. Hier zu Lande müssen Konsumenten nicht auf den Genuss verzichten, solange sich die Mengen im normalen Rahmen bewegen und nicht nur die Südfrüchte in großer Zahl gegessen werden.

Und hier noch eine schöne Bestätigung meiner Überlegungungen / Beobachtungen, dass es durchaus lokale Anpassungen der Menschen an ihre Habitate gibt:

www.zeit.de/news/2017-03/17/wissenschaft-studie-klima-formte-menschennasen-mit-17201803

Welche Form und Größe menschliche Nasen in verschiedenen Teilen der Welt entwickelt haben, hängt einer neuen Studie zufolge auch vom lokalen Klima ab. So seien Nasenlöcher in warmen, feuchten Umgebungen häufig breiter, in kühlem, trockenem Klima hingegen oft schmaler.

Das ist ja schon lange mein Reden, dass wir uns im Laufe der Generationen auch an veränderte Umweltbedigungen angepasst haben und wir keine reinen Tropenbewohner mehr sind. Veränderungen der Haut und der Körperform, sowie spezielle Anpassungen des Stoffwechsels gibt es drüber hinaus ja auch. Man kann durchaus spekulieren, dass es noch andere Anpassungen gibt, von denen wir bisher noch nichts wissen.

Allerdings gebe es diverse Beispiele dafür, wie die Lebensumgebung Körpermerkmale des Menschen präge. "Ein einfaches Beispiel ist die erhöhte Gefahr für Hautkrebs bei Menschen mit heller Haut, wenn sie hoher UV-Strahlung ausgesetzt sind." Umgekehrt litten dunkel pigmentierte Menschen in Gegenden mit schwacher Sonneneinstrahlung häufiger an Rachitis, weil sie weniger Vitamin D produzierten. Auch die Proportionen des Körpers seien durchaus evolutionär an die Umweltumgebungen angepasst und beispielsweise kompakter, wenn Wärmeverlust vermieden werden solle.

Man kann angesichts dieser Tatsachen eben wirklich auch festhalten, dass wir zwar unsere Wurzeln in de Tropen haben, uns aber seitdem an die jeweiligen Habitate auch körperlich angepasst haben. Wobei ein Großteil der Anpassung wohl kulturell ist. Sprich, über entsprechende Kleidung, Verhaltensweisen, Märchen und Traditionen.

Woran wir aber aufgrund der Kürze der Exposition nicht angepasst sind, ist unser moderner Lebensstil. Und das bringt halt auch enorme Probleme mit sich.

Der Rest des Artikels geht im Politisch Korrektem unter ... die Zeit ist ja da ein Sprachrohr der liberalen Globalisten.

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