Interessante Zufälle

21.05.2017 19:15

Heute bin ich bei Facebook über eine Grafik gestoßen, die nachdenklich macht:

https://www.kindergynaekologie.de/fileadmin/bilder/kora84_2.jpg

(Quelle: www.kindergynaekologie.de/fileadmin/bilder/kora84_2.jpg )

Hier sieht man, wie das Alter der ersten Regel bei Mädels innerhalb der letzten 175 Jahre abgenommen hat. Und das Kuriose: man weiß nicht wirklich wieso. Siehe hier: www.kindergynaekologie.de/fachwissen/korasion/2012/bedeutung-des-psychosozialen-umfeldes-damals-und-heute/

Interessant ist auch, dass die erste Regel nun nicht mehr am Ende des Wachstums eintritt, sondern schon weit vorher. Das zeigt diese Grafik:

https://www.kindergynaekologie.de/fileadmin/bilder/kora84_4.jpg

Im verlinkten Artikel diskutiert man verschiedene Ursachen. Gesundheit, Ernährung, Soziale Umstände. Aber man weiß nicht genau, wieso Mädels heute sehr viel früher ihre Regeln bekommen.

Interessant ist aber, dass, wenn man die Artenzahl höherer Pflanzenarten in Mitteleuropa betrachtet, diese ihre höchste Anzahl zwischen 1700-1850 hatten und dann genauso abnahmen, wie das Alter der Mädchen bei der ersten Regel. Die Kurven könnte man direkt übereinanderlegen.

Ich möchte hier keine Korrelation oder gar Kausalität unterstellen, es scheint mir aber etwas "Energetisches" zu sein, dass sich zwischen 1850 und heute verändert hat, was zu einer Abnahme der Artenzahlen höherer Pflanzen und eine immer früher eintretende Fruchtbarkeit bei Mädchen führte.

Ab 1850 hat man begonnen, Moore und Feuchtgebiete trocken zu legen, Flüsse zu begradigen, später kamen Flurbereinigung dazu, dann Straßenbau, Künstdünger, Herbizide, Saatgutreinigung, industrielle Landwirtschaft. Und mit dieser Entwicklung haben die Artenzahlen höherer Pflanzen (also keine Moose, Algen und Flechten) dramatisch abgenommen.

Es kommt mir fast vor, als ob der Zusammenhang zwischen diesen beiden, auf den ersten Blick vollkommen getrennten Phänomene etwas mit dem zu tun hat, wie wir Natur wahrnehmen oder wie wir natürliche Prozesse akzeptieren.

Um 1850 war die "Natur noch in Ordnung" und das zeigt sich dann auch beim Menschen, wo die körperlichen Prozesse naturgemäß abliefen. Mit zunehmenden Eingriff in diese Natur und zunehmender Intensivierung der Nutzung zeigt sich auch eine körperliche Veränderung bei den Menschen. Mit nochmaliger Intensivierung und noch schlechterer Ernährung zeigen sich die Störungen dann nochmal deutlicher.

Es sinkt erst seit wenigen Jahren erneut, jetzt schichtspezifisch und vor allem mit steigendem Body Mass Index (BMI).

Was auch immer hier der Zusammenhang ist (über tausend Ecken ist ja alles mit allem verbunden), er zeigt sich nicht sofort, aber wie gesagt, ich vermute etwas in die Richtung "Umgang mit der Natur". Der ist ja über die Zeit immer intensiver geworden und die Natur kam zunehmend unter Druck. Und vielleicht kommt damit auch das Weibliche an sich auch mehr unter Druck. Vielleicht gibt es da bioenergetische Zusammenhänge. Und "das Weibliche" reagiert dann eben u.a. mit den hier beschriebenen Phänomenen.

Nur Spekulation, aber dennoch bemerkenswert.

Mal sehen, ob mir noch etwas dazu einfällt ...

—————

Zurück