Jedi vs. Sith

03.12.2019 20:10

Was für ein wunderbarer Herbst. Nass, kalt, grau ... einfach wundervoll. Neblige Tage, klare Luft in der Nacht. Man kann jede Jahreszeit schön finden. Die Blätter sind gefallen, die Natur ruht, man selber kommt mehr und mehr in eine Entspannungsphase und die dunkle Jahreszeit ist eben auch die Zeit der Besinnung und der Ruhe.

Mein Training habe ich auf drei Mal die Woche gekürzt, reicht gerade vollkommen. Ausdauertraining ist vollkommen out gerade, dafür eben 90 Minuten Ganzkörpertraining mit mäßiger bis hoher Intensität. Zu mehr habe ich gerade keine Lust und mal sehen, wie lange ich das noch machen will.

Ich beneide ja so die Igel, die sich im Herbst einfach in einen Laub oder Reisghaufen packen und den Winter verschlafen.

Ansonsten ist mir heute beim Lesen der News und bei der Lektüre einiger Blogs folgender Gedanke gekommen: ich hatte ja hier schon mehrfach geschrieben, dass es so aussieht, als würde ein totaler Überwachungsstaat und totale Kontrolle etabliert werden. Im Grunde geht es hier aber um einen uralten Kampf, den man schon in Star Wars in vielen anderen Märchen etabliert hat: Freiheit vs. Kontrolle.

Der Mensch ist von Natur aus ein Gemeinschaftswesen, dass jahrhundertausendelang frei und ungebunden, ohne Krankenversicherung, ohne Rentensystem, ohne Unfallversicherung und ohne andere Absicherung gleich neben Löwen, Hyänen, Tigern und Bären durch die Wildnis streifte und dennoch überlebte und sogar besser lebte als heute. Die geschätze Lebenserwartung lag, wenn man das Alter von 5 Jahren erreichte, bei 68-78 Jahren (rohkost4.webnode.com/news/lebenserwartung-von-jager-und-sammlern/), man hatte viel Freizeit und das, was man Arbeit nannte, machte Spaß, weil es der ureigensten Natur entsprach.

Dann hat man das Getreide entdeckt, wurde irgendwo im nahen Osten davon abhängig, woanders entdeckte man Reis, Mais oder Kartoffeln, erschuf Zivilisationen, Krieg, Nährstoffmangel und Krankheiten, und vor allem Herrschaftssstrukturen, die sich zunehmend ausbreiteten.

Wer Herrschaft, hierarchische Systeme und gesellschaftliche Hierachien etabliert, der hat eben ein Interesse, dass die eigene Sippe, die eigene Nachkommenschaft, die eigene Gruppe da an der Macht bleibt.

Wie hat man das gemacht?

Na ja, am Anfang stand wahrscheinlich Kompetenz. Es gab eben Menschen, die waren als Führer geboren, brachten entsprechende Eigenschaften mit und wurden dann eben zum Clanchef, zum Dorf- und zu den Vorläufern des Bürgermeisters.

Dann folgte wahrscheinlich Geheimwissen, was man nur unter seinesgleichen teilte und über das man eine gehobene Position ableitete. Dannkam die Gewalt, als die Strukturen noch größer wurden. Da haben sich in den ersten Zivilisationen die Starken und Schlauen über die Schwachen und Dummen erhoben, andere Völker erobert und die drangsaliert. Das war aber aufwendig. Und erzeugte einen Haufen Unmut bei den Drangsalierten.

Weil man aber den Kontakt zur Natur schon etwas verloren hatte, und eben nicht mehr Teil des Ganzen war, sondern sich etwas aus der Natur rausnahm und sein "eigenes Ding" machte, einfach indem man Äcker anlegte, Herden hielt usw, also alles Dinge, die ohne menschliches Zutun sofort wieder von der Natur assimiliert werden, dazu die immer stärkere Verarbeitung und Erhitzung der Nahrungsmittel, verlor man auch den direkten Draht zur Natur. Dieser Mangel wurde mit Religionen, Kulten und Glauben erfüllt. Das war dann das Einfallstor für ganz Schlaue.

Die haben dann die Religionen erfunden. Und dazu eben als Mittler Priester, Zauberer und Hexenmeister eingesetzt und Glaubenssystem erfunden (und mit Geheimwissen kombiniert?), die sich praktischerweise auch gleich zur Sicherung von Herrschaft nutzen ließen.

Das ganze Kastensystem in Indien ist ein einziger großer Kontrollmechanismus, wo die Weißen (Brahmanen) die Schwarzen (Unberührbaren) beherrscht haben, indem sie ihnen einredeten, dass wenn jemand aus seiner Kaste ausbricht, er im nächsten Leben schreckliches Karma auf sich läd. Somit hat man die Leute dort bis heute unter Kontrolle.

www.planet-wissen.de/kultur/asien/indien/pwiekasteundkastensysteminindien100.html

Die Brahmene sind die oberste Kasten und stammen wohl aus dem innerasiatischen Raum. Die wanderten irgendwann nach Indien ein, waren hellhäutig und wohl etwas verschlagener als die Einheimischen und haben dann alle in geistige Fesseln gelegt, um ihre Herrschaft zu sichern.

Die genaue Herkunft des Kastenwesens in Indien ist nicht geklärt. Es gibt Ansichten, wonach sich die Kasten durch die Einteilung der Menschen nach ihrer Hautfarbe entwickelten: je heller die Haut, desto höher die Kaste.

Na gut, die ARD kann nun nicht sagen, das Indien die größte rassistische Struktur ist, die wir hier haben. Lieber sprechen sie von der größten Demokratie.

Und so hat sich das weltweit durchgesetzt und mehr und mehr die Ur-"Religionen" verdrängt, die zumeist absolut nichts mit Herrschaft zu tun hatten.

de.wikipedia.org/wiki/Religion#%C3%84lteste_Spuren

Und so haben eben wenige über viele Jahrhunderte die Menschen mittels Gewalt und vor allem mittels ausgefuxter Religionen beherrscht.

Im Westen war es das Judentum und das Christentum, dass die Menschen gefügig machte und eigene Herrschaftsansprüche ableitete, im Orient der Islam, der die armen Seelen dort bis heute massiv im Griff hat und Herrschaft so sichert, im Osten der Buddhismus, der den Menschen versprach, das Leiden, was aus der schon naturentfernten Lebensweise entsprang, zu lindern, dito der Taoismus, wo man wieder zurück zum Tao will, was nichts anderes ist als wieder zu spüren, dass man im Fluss des Lebens ist und Teil eines großen Ganzen. Dito der Konfuzianismus, der in China die Verhaltensregeln festlegte.

Aber immer wurde Herrschaft damit zementiert. Der Kaiser von Gottes Gnaden oder der Gottkaiser. Also auch da war der Größenwahn immer auch sichtbar. Und wenn du das ganze Scheiße findest, dann ist das eben dein Ego, was du noch abbauen musst.

Und das hat dann über viele tausend Jahre so funktioniert. Der jeweilige Adel hat mittels Gewalt und Religionen eigene Machtansprüche gesichert und das Volk so unter Kontrolle halten.

Und so wurde eben jede Region, wo sich Zivilisationen herausgebildet haben, durch entsprechende Religionen unter Kontrolle gebracht. Erst gewaltsam, dann geistig. Und das geht eben zurück bis nach Babylon, Ägypten und Sumer und Assyrien. Oft haben sich diese Religionen auch verändert und es gab quasi neuen Wein in alten Schläuchen, und oft, wenn eroberte Völker noch näher an der Natur waren, gab es Vermischungen mit alten Bräuchen wie Fruchtbarkeitskulte usw, aber der Trend war so, dass am Ende eben die ganze Welt quasi mittels jüdisch-christlicher, islamischer, buddhistischen und hinduistischen Religion und Glaubenssystemen beherrscht wurde.

Irgendwann kamen dann aber noch ausgefuxtere Leute und haben sogar den Adel und die Kirchen in Abhängigkeit gebracht. Und zwar über das Geldsystem. Genauer gesagt, über das Schuldgeldsystem, welches bis heute etabliert ist und alles bestimmt.

Dann gab es aber einen großen Unfall!

In Europa gab es die Aufklärung und einen freiheitlichen Geist, man schüttelte die Gewalt ab (Adel) und auch die geistigen Fesseln (Kirche).

Das war wirklich ein revolutionärer Umbruch. Man hatte plötzlich Jahrtausende alte Strukturen überwunden. Der Adel wurde verjagt, geköpft, abgesetzt oder entmachtet, die Kirche verlor ihren Anspruch auf geistige Führerschaft.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Naturwissenschaften, statt Glaube. Aufklärung, statt Kirche.

Die Frage war, wie kriegt man diesen Geist wieder in die Flasche?

Der Marxismus war eine Idee. Einfach indem man zu den geknechteten Arbeitern ging und ihnen ein Paradies versprach, hat man dann mit deren Hilfe den Kommunismus in einigen Ländern eingeführt und damit hochmal eine straffe Herrschaftsstruktur etabliert.

1990 war damit aber Schluss. Wieder siegte der Wille zur Freiheit.

Und wieder waren es die rebellischen Slawen und Germanen, die sich nicht mehr unterdrücken lassen wollten.

Ungebrochen war aber die Kontrolle über das Schuldgeldsystem. Die Menschen wurden weiterhin vor allem über das Geldsystem kontrolliert. Über Zinsen, Kreditvergabe, Schuldenmanagment. Wer kann schon von sich behaupten, dass sein Leben NICHT vom Geld kontrolliert wird? Nur, wer kontrolliert das Geldsystem? Wer hat das etabliert und ist bis heute dafür verantwortlich? Wem gehören die Zentralbanken? Thema vor allem für Verschwörungstheoretiker.

Und 2008 brach dann sogar das Schuldgeldsystem zusammen. Plötzlich wehte auch hier der Wind der Freiheit durch den Raum. Geldsystemkritiker saßen in jeder Talkshow, man klickte massenhaft entsprechende Youtube-Videos, umlaufgesichertes Geld wurde diskutiert, die Rolle des Zinses usw...

Das hat man schnell wieder eingefangen und begraben.

Nun kommt dieses System an seine Grenzen. Mehr Kontrolle geht nicht. Die Menschen sind trotz allem noch sehr frei.

Und jetzt setzt man zum ultimativen Kontrollsystem an: CO2.

Über das CO2 kann man jetzt ALLE Lebens- und Wirtschaftsbereiche bis in die Atmung kontrollieren, mittels 5G, Bargeldverbot, Big Data, RFID (mittlerweile von der Sparda Bank Berlin offiziell beworben) und Smartcar sind dann problemlos Sanktionen möglich. Eingriffe in das Leben jedes Einzelnen im ungeahnten Ausmaß sind möglich. Da nichts mehr selber repariert und kontrolliert werden kann, sind 100%ige (Versorgungs-) abhängigkeiten garantiert.

Und es gibt einen Grund, wieso das in den freiheitlichen Ländern so ein Thema ist. Weil niemand anderes so kontrolliert werden muss. Wir haben alle Fesseln bisher abgeworfen... selbst das Geldsystem wurde diskutiert und man wird sich beim nächsten Crash wohl daran erinnern. Jetzt muss man neue Strukturen erfinden und etablieren.

Und die Europäer sind eben dann doch noch etwas wilder und rebellischer als andere völker. China wird über den Kommunismus und ihren Social Points System kontrolliert werden. Da regt sich bis auf Hong Kong kaum Widerstand. Indien wird bis heute über das Kastensystem kontrolliert, Afrika über die Schulden und Freihandelsabkommen, dazu halten sie sich mit Aberglauben und Glauben an Hexerei und Magie in Abhängigkeit, der ganze islamische Raum wird mittels der Religion kontrolliert plus Gewalt...

Den Europäern braucht man mit Religion nicht mehr kommen, da lachen die, mit Gewalt wirds auch nichts mehr, wohl aber jetzt mit Umweltschutz und Klimawandel.

Und das ist nur folgerichtig: solange es Zivilisationen gibt, solange muss Herrschaft etabliert und gesichert werden, weil sonst alles zusammenbricht. Und da Gewalt eben nicht geht, muss man es anders bewerkstelligen.

Und CO2 ist da so ein Thema.

Das war jetzt natürlich nur eine grobe Skizze und es ist alles natürlich etwas komplizierter, aber grundsätzlich ist es schon wie eine Datenreihe, wo man einen Trend erkennt.

Es geht hier als ganzes um Kontrolle und Herrschaft, um Gegenbewegungen und Gegenkräfte. Und das ist ein Spiel, dass schon 10.000 Jahre so geht und jetzt in seine Endphase kommt. JETZT entscheidet sich, ob die totale Kontrolle etabliert wird, oder ob es ein Leben in Freiheit geben wird.

Das muss aber jeder für sich entscheiden, in was für einer Welt er morgen leben möchte.

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Ich freu mich über jeden Beitrag!

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Matthias Brautschek

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