Klares Denken

11.11.2015 14:17

Ein Effekt der fruchtzuckerfreien / stark reduzierten Diät ist ein klareres, schärferes und "nüchterneres" Denken. Oder besser: insgesamt ein höherer Zustand an Nüchternheit und Klarheit. Das ist vor allem dahingehend faszinierend, weil mir das schon der ein oder andere Rohköstler bestätigt hat, der dieses Experiment ebenfalls durchführte. 

Ich bin ja nun wieder 3,5 Wochen auf dieser "Diät", oder Rohkostvariante, und es fällt auf, dass mich die Avocados und Cherimoyas, die Mangos und Bananen nicht mehr jucken. In den ersten paar Tagen nach der Umstellung war das noch ganz anders. Es kommt natürlich erleichternd hinzu, dass es ja nicht das erste Mal ist, dass ich auf diese Form der Ernährung umgestiegen bin. Allerdings ist es das erste mal, dass ich mich nun "instinktiv" bewege, sprich alles mono und einzeln esse. 

Natürlich esse ich auch kohlenhydratreiche Produkte wie Chuffas und Süsskartoffeln, aber die sind aufgrund ihrer enthaltenen Zucker für mich sehr viel besser verdaulich. Was mir grade fehlt wäre mal wieder angekeimter Nackhafer. Den werde ich mir wohl mal wieder aus Österreich bestellen, wenn ich wieder zuhause bin. Auch habe ich hier gekeimte Linsen und Kichererbsen für mich entdeckt. 

Ansonsten ist wie immer schönes Wetter. Man kann kurzärmelig und ich kurzen Hosen rumlaufen, allerdings wird es nach Sonnenuntergang etwas kühler, ohne das es aber wirklich kalt wird. Im Grunde ist das Wetter sehr angenehm! 

Jetzt hoffe ich nur, dass es mir nicht so geht wie in Costa Rica, wo ich "die Seuche" ja erst in letzter Minute bekommen habe. Da habe ich ja garkeine Lust drauf. 

Ansonsten hatte ich den Tag die Intuition, dass man bei diesen Hautinfektionen eigentlich sehr viel Wildgrün essen sollte, da es natürliche antibakteriell wirkende Stoffe enthält. Ein Versuch, die Wunden mit Honig zu behandeln, der ja ebenfalls antibakteriell wirken soll, wäre auch mal zu überlegen. Ich werde das mal den Leuten hier empfehlen. 

Inwieweit hier entsprechende Wildkräuter wachsen, weiss ich nicht. In Mitteleuropa gibt es ja einiges an Wild- und auch Gartenkräuter, die neben ätherischen Ölen allerlei nützliche Stoffe enthalten, die in solchen Situationen hilfreich sein können. Angelika hat dazu in ihrem Forum als Antwort auf einen der vorangegangenen Beiträge etwas geschrieben

Hier noch abschliessend einige ergänzende Infos über die Erdmandel (Wikipedia und andere):

Erdmandeln bestehen zu mehr als 25 % aus Fett, aus etwa 30 % Stärke und zu 7 % aus Eiweiß. Sie enthalten viel ungesättigte Fettsäuren wie LinolsäureVitamin H und Rutin sowie viele Mineralstoffe.

Die Erdmandel beinhaltet eine ganze Reihe wertvoller Nährstoffe. Neben einer gehörigen Portion Vitamin C und E enthalten die unterirdisch wachsenden Sprossknöllchen auch eine ganze Reihe Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Phosphor und Magnesium. Hinzu kommen Aspekte wie eine 30-prozentige Konzentration an Stärke sowie eine Vielzahl ungesättigter Fettsäuren, Enzyme und Proteine. Ein sieben-prozentiger Anteil an Eiweiß wird durch einen 25-prozentigen Fettanteil ergänzt.

Angeblich eignet sich der Verzehr von Erdmandeln auch für Menschen mit Hautkrankheiten wie beispielsweise Neurodermitis oder Schuppenflechte. Vertreibern der Pflanze zufolge, hat sie zudem eine allergiehemmende Wirkung, kann den Blutdruck positiv beeinflussen und zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

Durch den hohen Fettgehalt werden natürlich auch die Zähne entsprechend geschützt. 

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