Konventionelles Gemüse

28.03.2019 21:18

Hände weg!

www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2019/gemuese-massiv-mit-pestiziden-belastet.html

Neuste Untersuchungen zu Pestizidrückständen in Gemüse zeigen, dass ein Großteil der untersuchten Proben belastet ist. Dies geht aus dem jährlichen Bericht vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) hervor. Untersucht wurden über 1000 Proben konventionelles Gemüse aus Deutschland und weiteren EU- und Drittländern.

Und dann wundert man sich über die vielen chronischen Krankheiten. Chronische Vergiftung = chronische Krankheit.

Kurios ist, dass man das auch so in der Dauerschleife liest und hört. Ist wie Dinner for one, jedes Jahr das Gleiche. Man kriegt das einfach nicht in den Griff und wahrscheinlich soll es auch nicht in den Griff bekommen werden. Man bindet so die Energie der Menschen in der Entgiftung, in der Krankheit, in der Sorge oder auch in der Verdrängung.

Das CVUA hat insgesamt 1076 Proben Frischgemüse aus konventionellen Anbau auf Pestizide untersucht. Dabei wurden in 90 Prozent der Proben 4954 Rückstände von 219 verschiedenen Pestizid-Wirkstoffen nachgewiesen. Besonders stark belastet sind Blattgemüse wie Salat und Kräuter. Sie enthalten häufig Rückstände von mehreren Wirkstoffen und auch insgesamt höhere Rückstandsgehalte. Am stärksten belastet war eine Probe Koriander mit 27 verschiedenen Wirkstoffen. Davon überschritten sieben die gesetzlich festgelegten Höchstgehalte. Weiter wurden drei Proben (Grünkohl und Aubergine) als gesundheitlich bedenklich eingestuft.

Kann man hier von absichtlicher Vergiftung der Menschen sprechen? Also von dem Zeug besser die Finger lassen.

Beim Einsatz verschiedener Wirkstoffe entstehen sogenannte Mehrfachrückstände. In Kombination können sich die Stoffe gegenseitig beeinflussen. Die gesundheitsschädliche Wirkung der Mittel kann sich dadurch noch verstärken oder es können völlig neue Effekte ausgelöst werden. Doch solche Kombinationseffekte werden bei Bewertungs- und Zulassungsverfahren durch die Behörden fahrlässigerweise nicht berücksichtigt.

Man bringt da was aus, von dem man im Grunde nicht weiß, wie es wirkt. Man untersucht es auch nicht wirklich. Ich hatte im Studium das Fach "Ökotoxikologie" und schon damals hat der Professor genau das angesprochen. Man untersucht zumeist nur die einzelnen Produkte, aber nie die Wechselwirkungen und wie sie in Kombination wirken.

Also nochmal: Hände weg von dem Zeug.

Nicht nur die Anzahl der verschiedenen Wirkstoffe ist besorgniserregend, sondern auch die Menge an Rückständen, die gemessen wurde. Jede zwanzigste Probe überschreitet mindestens einen Grenzwert. Bei Berücksichtigung des seit 2008 als Pestizid verbotenen Chlorats ist es sogar jede fünfte Probe, die mindestens einen Grenzwert überschreitet.

Hat man die Grenzwerte nicht auch immer wieder mal angehoben? Im Grunde ist das alles nur noch eine große Farce. Eine Megamaschine, in dem der Mensch nur noch Ware, Rädchen, Konsument, Kunde ist. Wo er am Ende vergiftet krank wird und so nochmal dem Medizinbetrieb Wachstum beschert.

Die Proben kamen aus über 30 verschiedenen Herkunftsländern, wobei die Mehrheit aus Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden und der Türkei stammten. Dabei konnten bei Proben aus Drittländern häufiger Überschreitungen von Grenzwerten festgestellt werden. Gemüse aus Deutschland schnitt am besten ab, mit etwas niedrigeren Rückstandswerten. Wer die Aufnahme von Pestizidrückständen vermeiden will und dabei gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte auf Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung zurückgreifen. Im Ökolandbau werden keine chemisch-synthetischen Spritzmittel eingesetzt.

Auf den Schreck jetzt erstmal eine große Portion Grünkohl aus dem Garten.

Gestern habe ich eh erstmal Tomaten angesetzt. Heuer sind es 56 Sorten. Na mal schauen... ich liebe ja Vielfalt im Garten.

Das ist mein kleiner Akt der Rebellion! :-D

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

P.S. Wer den Blog unterstützen möchte, der darf das gerne tun! :-)

Ich freu mich über jeden Beitrag!

Überweisung:

Matthias Brautschek

SPARDA Bank Berlin e.G.

IBAN: DE 10 1209 6597 0003 8009 19

BIC: GENODEF 1S 10

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

—————

Zurück