Krisenmodus?

24.02.2020 18:21

Ich hatte den Tag ein Foto meiner ersten Ernte gepostet und heute gabs zum Mittagessen die riesige Pastinake. War echt lecker. Hat auch gereicht und danach war ich satt und zufrieden. Nach dem Training gabs dann den Rest einer Ananas und ich merke wirklich, dass dieses "nur eine Frucht" eine Art Geheimnis zu sein scheint. Es ist nicht leicht, aber immer, wenn ich wirklich nur eine Frucht pro Tag esse, fühlt es sich stimmig und gut an.

Heute haben ich die Beine trainiert und tatsächlich mal wieder Kniebeugen gemacht, aber da gehe ich mit dem Gewicht nicht mehr so hoch wie früher, als ich das noch regelmäßig gemacht habe. Da hatte ich mit freiem Gewicht oft bis 100kg drauf, aber das war für meine zu mobile Wirbelsäule Gift. Aber gut, man war jung und dumm und wusste es nicht besser. Heute bin ich da etwas cleverer und trainiere da mit weniger Gewicht. Das beste Beintraining ist eh das Laufen und Springen, am besten immer mal bergauf... das ist eben die natürliche Bewegung für die Beine, aber ich habe da noch eine Muskelverhärtung in der rechten Wade, die aber nun besser wird). Klar, was anheben und hochheben braucht auch starke Beine, aber auf riesige Gewichte habe ich da keine Lust mehr.

Lieber moderate Gewichte, mehr Wiederholungen und kürzere Pausen. 

Ist für meine Brustwirbelsäule sehr viel gesünder...

Ansonsten kann es ja nun sein, dass wir doch noch die große Krise gekommen, vor der viele "Prepper" immer warnen und auf die sie sich vorbereiten.

Das Coronavirus ist ja nun in Europa angekommen und obwohl mich da keine Angst beschleicht und ich gefühlsmäßig sagen würde, dass wird nicht schlimm, kann es doch sein, dass es da zu Situationen kommt, wo man eben für längere Zeit zuhause bleiben muss.

Woher das Virus kommt, ob das da alles mit rechten Dingen zugeht... das sind alles so Spekulationen, aber es kann eben sein, dass sich plötzlich auch in Europa die Fälle häufen und dann macht man alles zu, wo sich Menschen treffen können und wo man sich den Virus quasi einfangen kann. Sprich Schulen, Schwimmbäder, Supermärkte, Shoppingcenter, dann eben Busse, Bahnen, Nah- und Fernverkehr eben.

Dann gibts auf unbestimmte Zeit eine Quarantäne.

Na ja, und dann ist die Krise da.

Dann gibts vielleicht Ausgehverbote und wer dann ohne was da steht...

Das Ganze kann sich, theoretisch, zu einer echten Krise ausweiten, wo am Ende die Supermärkte leer sind, die Menschen zuhause bleiben müssen und sich kein Rad mehr dreht.

Man sieht, wie schnell das gehen kann. Durch die Globalisierung werden Viren ja auch recht schnell überall hinverfrachtet. Man ist ja auch oft in der Inkubationszeit ohne Symptome, kann aber das Virus weiter verbreiten. Und so steht eben ein chinesicher Virus plötzlich am Brenner.

In China ist ja die Krise voll in Gange:

Millionen von Menschen in China sind seit mehr als einem Monat wegen der Quarantäne eingesperrt, viele Unternehmen haben ihre Tätigkeit deswegen eingestellt. Die chinesische Wirtschaft steht still. So sind beispielsweise die Autoverkäufe um 92% zurückgegangen, es findet keine Bautätigkeit mehr statt, die Läden haben keine Kunden, der ökonomische Schaden ist enorm.

Aber viel wichtiger ist die Frage, wie wirken sich die Eindämmungsbemühungen auf den Durchschnittsbürger aus und wie gut sind wir darauf vorbereitet wenn es uns trifft? Könnt ihr einen oder mehrere Monate ohne aus dem Haus zu gehen überleben?

alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/02/seid-ihr-auf-einen-stillstand.html#.XlPrX0NqB6g.facebook

Solange es Strom hat, geht das sicher.

Einen Monat sollte man schon aushalten können. Und was heisst, nicht aus dem Haus gehen? Auf dem Land ist das ja noch etwas entspannter, wobei man bei Vogelgrippe auch alle Hühner einsperren muss. Aber wieso sollte ich nicht ab und an rausgehen, um Wildkräuter zu sammeln?

In der Stadt ist es da schon schwieriger, weil die Wahrscheinlichkeit, dann auf andere zu treffen, deutlich höher ist. Hier auffm Dorf sieht man ja mitunter selbst an guten Tagen niemanden! lol

Eine Frage bleibt interessant: in der letzten Tagesenergie (hier) hat der Alexander Wagandt gemeint, dass man mit so einem Virus durchaus einen Crash verstecken kann, der eh gekommen wäre, nur, jetzt ist es eben nicht mehr der Bänker und der Spekulant, die Politik und irgendwo auch die Gesellschaft selber, sondern man kann das eben auf ein Virus schieben und hat da die Möglichkeit, etwas, was eh kommen musste, so abzuwickeln.

Ist vielleicht was dran, weiß ich nicht, aber klar, man hat Atombomben auf Kinder in Japan abgeworfen, also man kann da jede Schweinerei vermuten und ist wahrscheinlich nicht mal nah dran an der Wahrheit.

Es handelt sich um eine Krise, die sehr lange andauern und deren Auswirkungen Schneeballcharakter haben könnte. Hoffentlich wird sie eingedämmt und geht vorbei, ohne uns allzu sehr zu beeinträchtigen. Hoffentlich haben wir Glück. Wenn nicht - wenn das in diesem Artikel beschriebene Szenario eintritt - müssen wir auf eine Langstrecke vorbereitet sein. Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass sich unser Lebensstil ziemlich dramatisch ändern wird.

Das kann durchaus passieren. Und wenn nicht bei dieser Pandemie, dann eben bei der nächsten. Da kann es ja jederzeit wieder irgendwelche Sachen geben und man sieht da eben, wie fragil das ganze System aufgebaut ist.

Das Problem ist, die drakonischen Massnahmen der Behörden und die Angst die damit ausgelöst wird, richtet mehr Schaden an als es Gutes tut. Die Vergangenheit zeigt, eine Rezession tötet mehr Menschen als dieser Virus es tun könnte.

Na ja, heute kann man die Leute nicht einfach mal 4 Wochen zuhause lassen und dann kommen alle wieder raus und die Sache ist vorbei. Die Wenigsten würden eine Woche überstehen, dann ist der Kühlschrank leer.

Dann sind es aber immernoch drei Wochen.

Man sieht eben hier, wie schnell es dann doch gehen kann, dass es da Krisen gibt und das man da steht und dumm aus der Wäsche glotzt.

Meine Mutter hat sich immer beschwert, wenn ich x Sellerie angebaut habe oder kistenweise Äppel gesammelt habe (Junge, wer soll das denn alles essen?) und oft einfach vieles dann im Frühjahr auch auf den Kompost geworfen habe und mich für verrückt gehalten, wenn ich sagte: Es kann ja mal eine Krise kommen und siehe da...

Ich habe zwar nicht mit gerechnet, aber wie man sieht, kann es da doch recht schnell mal was geben.

Aber vielleicht brauchts das auch, um in weiterer Folge die Menschen wieder mehr in diese Richtung (Garten etc.) denken zu lassen.

Wir werden sehen...

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