Leben von Nutztieren

09.05.2017 23:16

Es wird ja immer von veganer Seite immer angeklagt, dass das Essen von tierischen Produkten immer mit viel Leid verbunden ist. Nun, da muss ich mal widersprechen. Zumindest ist das nicht die ganze Wahrheit.

Wir haben ja als ich Kind war selber Schweine, Hühner und Enten geschlachtet. Natürlich ist das nicht schön. Aber verglichen mit dem, was in der Natur abgeht, ist das wirklich human. Im Video gestern wurde ja auch gezeigt, wie die Buschleute jagen. Die nehmen ja vergiftete Pfeile und die Tiere gehen dann daran ein. Man kann bei youtube gerne mal schauen, wie Löwen, Leoparden, Wildhunde, Hyänen, Bären, Krokodile und Wölfe jagen. Das ist zum Teil einfach nur brutal, grausam und wirklich traumatisch.

Vor diesem Hintergrund kann man das Jagdverhalten der Buschleute als schlichtweg zivilisiert betrachten. Und das Jagen mit Gewehr ist ebenso im Vergleich zur Brutalität der Natur ebenfalls recht "harmlos".

Der Mensch ist also von Natur aus kein brutaler Killer. Offensichtlich ganz im Gegenteil.

Es wird der Geist des Tieres beruhigt, man dankt für die Jagdbeute und ehrt die Tiere.

Dass es dennoch soviel Leid gibt (Tiertransporte, Legehennenbatterien, Massentierhaltung etc.) sind aus meiner Sicht einfach eine Folge der Industrialisierung und Degenerierung der Menschen. Der Zwang, immer effektiver zu werden, führt am Ende zwangsläufig zu diesen Auswüchsen. Früher haben die Tiere ja ein echt schönes Leben gehabt. Kühe standen auf der Weide, Schafe dito, Hühner liefen frei auf dem Hof, Schweine wurden oft in den Wald getrieben (Hudewaldhaltung), für Enten wurden extra Teiche angelegt, Gänse dito. Darüber hinaus wurden sie gut gefüttert, wurden bewacht und hatten somit bis zum Ende ein gutes Leben.

Und das Ende war nicht ein grausamer und umkämpfter Tod, sondern kam schnell und schmerzlos. Und das auf dem Hof, nicht im Schlachthof, was auch wieder so eine Art rationelle Massenabfertigung ist. Also direkt der Industriealisierung zuzurechnen ist.

Ich will das jetzt nicht in zu rosigen Farben malen, ich war ja früher immer dabei, wenn Schweine und andere Tiere geschlachtet worden sind unde wirklich schön ist das nicht, aber wie gesagt, verglichen mit dem, was in der Natur so abgeht, ist das wirklich human.

Irgendwie komme ich immer wieder auf den Trichter, dass es mit der Industrialisierung in vielen Bereichen eigentlich schlechter geworden ist. Nicht im technischen Bereich, aber im Bereich des Lebendigen. Da waren wir schonmal weiter.

Aber insgesamt scheinen mir die Menchen auch immer mehr zu degenerieren.

Zum Beispiel, was Gefahren angeht. Es gab ja 2003 (war das 2003?) diesen schlimmen Tsunami in Thailand und anderen südostasiatischen Ländern. Auf einer Insel lebten noch Naturvölker. Von denen wurde berichtet, dass die sahen, was da kommt und dann sind die in die Berge gerannt. Nicht so der normale Tourist. Da gibt es ja auch Videos, wie die da stehen und glotzen und dann einfach untergespült werden. Das ist einfach schon Degeneration. Man erkennt nicht mehr, was gefährlich ist.

Hier z.B. www.youtube.com/watch?v=EK77WKsFfpg

Und mit der eigenen Degeneration kamen dann auch Schlachthäuser, Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft. Das ist ja auch eine Degeneration im Vergleich zu dem, wie Landwirtschaft eigentlich sein sollte.

Man spürt dann einfach nicht mehr, wie was laufen müsste. Man merkt einfach nichts mehr. Und diese Zivilisationsdegenerierung hört man auf vielen Videos, die so Touristen in irgendwelchen Parks aufgenommen haben, wenn da Löwen gejagt oder gefressen haben oder ähnliches. Da ist man selber oft sprachlos angesichts dessen, was man da im Hintergrund von den Touristen hört. 

Heute habe ich mich mal wieder mit einem Biohändler unterhalten. Der meinte auch, die Leute werden immer dümmer. Es ist auch erschreckend, wie Werte wie Anstand, Achtung und Respekt abhanden kommen. (Das ist sogar in den Wildtiervideos oft der Fall. Da wird dann gekichert, es werden Witze gemacht, es wird blöd gelabert, statt einfach mal aus Respekt und Anstand vor der Natur und aus Dankbarkeit, dass man sowas mal live sieht, die Klappe zu halten.)

Ich habe dann gesagt, dass ich die Ernährung für maßgeblich dafür halte, dass es mit der Intelligenz bergab geht. Was da so gegessen wird, dass kann nicht ausreichen und kann nicht gut sein, um das Gehirn bestmöglich zu versorgen. Und ich meine da nicht mal die Intelligenz der Jugend, sondern auch der Älteren. Er hat mich dann auf folgenden Link aufmerksam gemacht:

info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/mike-adams/jeder-zweite-ist-moeglicherweise-mit-einem-mysterioesen-virus-infiziert-das-menschen-dumm-macht.html

Na, vielleicht habe ich das auch schon...lol

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