Mal was zum Thema Impfen

30.05.2017 18:51

Die Welt ist ja mehr oder weniger geteilt in Impfbefürwortern und Impfgegnern. Und von beiden Seiten werden entsprechende Argumente geliefert. Wo ich mich persönlich schwer tue ist Dogmatismus auf der einen und reine Geldgier auf der anderen Seite. Ich persönlich bin ja als DDR-Kind gegen einige Sachen geimpft worden. Kinderlähmung, Poken, Masern (das weiß ich nicht genau), Diphtherie, Keuchhusten (glaube ich), Tetanus. Es war alles in allem recht überschaubar und kein Vergleich zur heutigen Impfpraxis. Und die Krankheiten waren wirkliche Geiseln der Menschheit. Kenne noch jemanden aus dem Nachbarort, der hatte Kinderlähmung als Kind. Der ist dann so ganz "verrückt" gelaufen. Das Rückenmark war halt befallen worden.

Auch war zu DDR-Zeiten kein Geschäftsinteresse vorhanden, sondern es war mehr oder weniger Stand der Wissenschaft. Ich bringe ja da gerne die Story eines Arztes, der einem dicken Mann immer sagte, er solle abnehmen und Sport treiben, aber nach der Wende darüber nie wieder ein Wort verlor, sondern den alle drei Wochen zum Check-Up bat. 

Vor der Wende war also die Gesundheit der Bevölkerung wirklich das Ziel der Ärzte, danach war es das Geschäft mit der Krankheit.

Und beim Thema Impfen sehe ich es etwas differenziert.

Nehmen wir zum Beispiel die Tollwut. Das ist eine 100% tödliche Krankheit, die zumeist durch Tierbisse übertragen wird. Als ich Kind war, gab es hier noch Tollwut. Dann wurden Schilder aufgestellt: Tollwutsperrbezirk. Alle Tiere mussten dann eingesperrt werden. Hunde und Katzen wurden sorgfältig beobachtet und irgendwie hatte jeder Angst davor. Zu Recht.

Nach einer Schätzung der WHO sterben jährlich 55.000 Menschen an Tollwut, 99 % davon in Entwicklungsländern in Asien (56 %) und Afrika (44 %).[3] Indien ist das Land mit den meisten tollwutbedingten Todesfällen, es hat 35 % aller Fälle weltweit.[4] In Deutschland sind zwischen 1977 und 2000 fünf Fälle von Tollwut registriert worden (in Europa 281), von denen drei ihren Ursprung im Ausland hatten.[5] 40 % der Opfer von Tierbissen von mutmaßlich mit Tollwut infizierten Tieren sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Weltweit werden jährlich mehr als 15 Millionen Menschen aufgrund des Verdachts, sich der Tollwut ausgesetzt zu haben, behandelt, wodurch schätzungsweise 327.000 durch Tollwut bedingte Todesfälle verhindert werden.[6]

Ohne vorherige Impfung oder Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach einer Ansteckung verläuft die Infektion innerhalb von 15 bis 90 Tagen – von einzelnen Ausnahmen abgesehen[7]  – immer tödlich.[8] Die Postexpositionsprophylaxe muss dabei möglichst schnell erfolgen, am besten Stunden nach einer möglichen Infektion bzw. innerhalb der ersten 24 Stunden. (Quelle: wikipedia.de)

Zu DDR-Zeiten gab es auch in den Zeitungen immer mal wieder Meldungen, dass sich Menschen umgehend beim Arzt melden sollten, da bei einem Hund in irgendeiner Stadt oder einem Urlaubsgebiet Tollwut festgestellt worden ist.

Dann wurde massiv gegen Tollwut geimpft. Und hier hat die Impfung eindeutig gewirkt!

Zur Bekämpfung der Fuchstollwut wurden bis 2008, neben einer Bestandsverringerung durch eine verstärkte Bejagung des Fuchses,[26] Impfköder zur oralen Immunisierung der Füchse großflächig aus Flugzeugen in den gefährdeten Bezirken abgeworfen. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch Handauslagen von Ködern. Deutschland gilt seit April 2008 nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als tollwutfrei (d. h. frei von terrestrischer Tollwut),[27] nicht jedoch nach den strengeren WHO-Kriterien (frei von jeglichen Tollwutviren, auch Fledermaustollwut). Während noch im Jahr 1980 insgesamt 6800 Fälle gemeldet wurden, waren es im Jahr 1991 noch 3500, im Jahr 1995 nur 855, im Jahr 2001 noch 50 und 2004 noch 12 gemeldete Fälle. Mit fünf Fällen 2004 am stärksten von der Tollwut betroffen war der Fuchs.

Vom 2. Quartal 2006 bis zum Dezember 2008 wurden in Deutschland keine Fälle von Tollwut bei Wild- oder Haustieren mehr gemeldet.

Und das ist eben wirklich eine Folge des Impfens gegen diese Krankheit. Das sieht man, weil es diese Krankheit ausserhalb des Impfgebietes noch gibt:

Am 29. Dezember 2008 wurde jedoch im Landkreis Lörrach bei einem aus Kroatien importierten Hund amtlich die Tollwut festgestellt.[28] Ein weiterer Fall bei einem Hund wurde im März 2010 in Neustadt an der Aisch amtlich festgestellt, nachdem das drei Monate alte, illegal aus Bosnien eingeführte Tier einen Menschen gebissen hatte.[29] Im Juli 2013 wurde im unterfränkischen Landkreis Haßberge bei einem aus Marokko importierten Hundewelpen Tollwut festgestellt.[30]

Der letzte Tollwutfall bei einem Menschen in Deutschland trat im Jahr 2007 bei einem Mann auf, der in Marokko von einem streunenden Hund gebissen wurde.[31][32][33]

Hier muss man einfach anerkennen, dass das Impfen gewirkt hat, die Menschen von dieser Geisel in Europa zu befreien.

Wie komme ich eigentlich auf dieses Thema? Einfach weil ich den Tag beim Surfen auf  Youtube auf das Thema gestoßen bin. Schaut euch mal das an (Vorsicht, ist nicht leicht zu verkraften): www.youtube.com/watch?v=40DfQVu1TRY

Man beachte die typische Wasserfurcht am Ende des Videos.

Nüchtern betrachtet macht es also durchaus Sinn, gegen bestimmte tötliche Krankheiten zu Impfen.

ABER!

Nachdem man die Fuchstollwut ausgerottet hatte in Europa, hat man auch aufgehört, dagegen zu impfen. Wieso auch? Der Virus wurde aus der Population verdrängt und fertig ist.

Nicht so beim Menschen: hier wird munter weiter geimpft gegen Krankheiten, die es schon lange in Europa nicht mehr gibt

(Für diese Viruserkrankung gibt es keine ursächliche Behandlung. Aufgrund der konsequenten Impfung gilt Polio heute in Deutschland offiziell als „ausgerottet“.)

oder gegen Krankheiten, die früher als normale Kinderkrankheiten galten. Siehe hier: www.dr-stangl.de/images/pic_impfenb.gif

Da wird munter gegen Mumps, Röteln und Windpoken geimpft. Alles Krankheiten, die ich als Kind noch hatte und mit mir Millionen andere. Da ist man etwas abgeschlagen und es juckt, aber das wars dann auch. Wieso muss man dagegen impfen?

Es wird hier sehr viel Geschäft mit der Angst betrieben. Auch sehe ich etwas, was vielleicht stark unterschätzt wird: durch die Pille wird die Partnerwahl der Frau erheblich beeinträchtigt. Sie sucht sich dann einfach nicht mehr den genetisch besten Partner aus, was dazu führt, dass die Kinder schlichtweg weniger gesund und fit sind. Vielleicht rühren hier auch Komplikationen her.

Und natürlich muss man die Ernährung genauso kritisch betrachten. Ein Lebewesen, das nicht ausreichend und gut ernährt wird, ist eben auch nicht mehr so fit wie es sein sollte und wird dann mehr Probleme haben. Jetzt mag man sagen, die Indianer waren auch gut versorgt, aber gut, die waren eben weit weg und unter natürlichen Umständen treffen amerikanischen Populationen nicht mit den europäischen zusammen.

Also ich bin beim Thema Impfen durchaus kritisch, aber nicht dogmatisch. Das Thema Tollwut, Poken und Polio zeigt eben, dass man durch Impfen anscheinend (ich gehe den Impfkritikern hier durchaus entgegen, wenn sie sagen, dass diese Krankheiten sowieso am abklingen waren) ausrotten kann.

Was bleibt?

Es ist fast unmöglich in dieser ach so wissenschaftlich orientierten Welt, nüchterne und sachliche, sowie undogmatische Informationen zu bekommen. Ein Freund von mir, vorher ein großer Impfbefürworter, sah es nach der Lektüre dieses Buches ganz anders (bei Interesse einfach auf das Cover klicken):

Beim Thema Impfen kommen ja auch noch Sachen wie Inhaltsstoffe etc. dazu.

Interessant ist, dass mir der Leipziger Tropenmediziner, bei dem ich wegen meiner Leishmaniose in Behandlung war, erklärte, dass die Nordafrikaner schon vor 1.000 Jahren wussten, wie man diese Krankheit zumindest steuert. Wenn da jemand Leishmaniose hatte, wurden gleich alle Kinder, vor allem die Mädchen, mit dem Erreger infiziert. Die haben das dann mittels Hautritzen übertragen. Und zwar an Stellen, wo es wenig störte. Man wollte vor allem damit vermeiden, dass die Mädchen im Gesicht infiziert werden. Und nach Ablauf der Krankheit war man dann immunisiert für den Rest des Lebens.

Also ich würde in der heutigen Zeit wahrscheinlich nicht mehr impfen. Die wirklichen Geißeln sind soweit im Griff und Mumps, Windpoken und Röteln? Also ich bitte euch. Und Hepatitis B? Das bekommt man doch nicht mal so, sondern durch Geschlechtsverkehr oder Bluttransfusionen. Das ist bei Kindern ja zumeist nicht gegeben. Außer bei schweren Unfällen, Operationen oder Missbrauch. Und das ist alles nicht der Normalfall.

Grippeimpfung ist auch Quatsch, weil die Viren ja sehr variabel sind. Da kann man ja nur einen kleinen Teil erfassen und außerdem ist Grippe zwar oft sehr unangenehm, aber in den seltesten Fällen problematisch. Es sei denn, das Immunsystem ist eh schon vorgeschädigt aufgrund von Umweltgiften, falscher Partnerwahl und / oder falscher Ernährung.

Und so kann man das wirklich Schritt für Schritt durchgehen und schauen, was wirklich übrig bleibt wo man man denkt: OK, hier will ich sicher gehen.

Wenn man in ein drittes Welt Land geht, ist es vielleicht nochmal etwas anderes. Aber das kann man ja als Erwachsener für sich dann entscheiden und wird nicht als Kind schon geimpft.

Impfen ist eben wirklich eine Sache, die bei normalen Menschen eigentlich Argwohn und Misstrauen auslösen sollte, schließlich wird einem da etwas in den Körper injeziert und umso mehr, wenn man in einem System lebt , wo sich ALLES um Geld und Profit dreht. Hier ist man geradezu ein Opfer, wenn man sich nicht selber informiert. Die Ärzte selber sind ja zumeist nur ausführende Organe der Pharmaindustrie. Übrigens der selben Pharmaindustrie, die sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, wenn dritte Welt- und Schwellenländer Medikamente selber herstellen. Soviel zur Menschenfreundlichkeit. Auch ist das Angstmachen Methode, denn wer Angst hat, denkt nicht mehr rational, sondern dann laufen Notfallprogramme.

Also nochmal: ich bin nicht kategorisch gegen Impfen, da muss man einfach mal schauen, um welche Krankeit es sich handelt. Aber das was heute getrieben wird, finde ich verwerflich und reine Geschäftemacherei.

Aber in Indien die ganzen Straßenköter mal durchimpfen macht sicherlich Sinn.

—————

Zurück